Das närrische Gästebuch
der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte

Habt ihr euch schon in unser Gästebuch eingetragen ?

Die gängigen Gästebücher haben Sicherheitsmängel. Damit ihr uns dennoch mal so richtig eure hochnärrische Meinung sagen könnt haben wir beschlossen, daß dies in Zukunft per email (click einfach das Wort email an) geschehen soll. Im Betreff sollte "VSAN Gästebuch" stehen! Aber vergesst nicht: IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE !

Gästebuch-Einträge von:
1998 1999 2000 2001-2002 Aktuell


VSAN-Gästebuch
Ort: Friedrichshafen
Karin

Sa 29.05.2010

Hallo Ihr Narrenfreunde,

vom 11. - 13. Juni 2010 findet die NARRisto in der Messe Sindelfingen statt. Ein Muss für alle Maskenträger, Guggenmusiker, Gardetänzer/innen, Brauchtumer und Karnevalisten. Die Messe bietet Euch rund um die fünfte Jahreszeit zahlreiche Aussteller, informative Fachvorträge, lehrreiche Workshops und eine unterhaltsame Bühnenshow. Ein Highlight der NARRisto sind geniale Tanzworkshops auf 4 Flächen! Das Narren-Forum und Libis-web sind mit einem gemeinsamen Stand auf der NARRisto vertreten und informieren Euch über ihre zukünftige Zusammenarbeit und die geplanten Projekte zum Thema Fasnet und Guggen.


Mit närrischen Grüßen


VSAN-Gästebuch
Ort: unbekannt
W. Koller

MI 10.02.2010

Hu-Hu-Hu ihr Narren und Närinnen,

Ich finde dieses Gästebuch ist eine ganz tolle Sache! Wer kann mir helfen ? Ich suche noch ein Mäskle vom Überlinger Hänsele ( fehlt noch in meiner Sammlung ) Bitte meldet Euch per Email (walter.koller@ewetel.net)


TV-Tip:
Ort: München
Ralf Schmid

FR 05.02.2010

Die Narren und die Nazis
WDR, Montag, 08. Februar 2010, 23.15 - 00.00 Uhr

http://www.wdr.de/tv/wdr-dok/sendungsbeitraege/2010/0208/Die_Narren_und_die_Nazis.jsp


Ich suche Original Vogelmasken
Ort: unbekannt
J. Hesse

SO 10.01.2010

ich (jutta.hesse.bw@googlemail.com) suche Original Vogelmasken (Fasnets-Miniatur-Figuren aus dem Kunstatelier Werner Vogel, Offenburg). Wenn Ihr eine zu verkaufen habt, bitte meldet Euch ...


MfG J. Hesse


VSAN Gästebuch
Ort: Bayern
Reinald Landthaler

DO 07.01.2010

Ein Schramberger in Bayern grüßt ganz herzlichst die Vereinigung schwäbisch alemannische Narrenzünfte e.V.


Wir wünschen Euch von Herzen für das Jahr 2010 alles Gute, Glück, Zufriedenheit sowie viel Erfolg. Mögen alle Eure Wünsche im kommenden Jahr in Erfüllung gehen.

Wir möchten Euch herzlichst einladen unsere neue Webseite welche pünktlich am 11.11.09 in Betrieb ging, zu besuchen.

www.fasching-filme.de

Bei Interesse könnten wir einen Link tauschen, so dass meine Besucher direkt auf Euere Seite gelangen könnten…?

Weiterhin wünschen wir Euch a freidareiche Fasnet 2010!


Viele herzliche Grüße, s goht degege….


Trallaho Ihr Narrenleit
Ort: Elzach
DO 26.02.2009

Sie isch leider vorbei die Fasnachtszeit
Doch eines des konn ich eich sage-
im nächschte Johr wird bi uns in Elzach wieder die Fasnet ustrage!

Uf www.schuttig.com kenne Ihr Lit
über die Schuttig lese die gonze Zit.

Donn sehe mir uns im nächschte Johr- versproche
in Elze uf de Fasnet in exakt 53 Kalenderwoche!


Trallaho! Narri-Narro- S` goht degege!


Trallahoo denn jetz isch wirklich d`Fasnet do
Ort: Elzach
FR 20.02.2009

Trallahoo denn jetz isch wirklich d`Fasnet do
besucht die ELZACHER FASNET denn des isch immer eine Reise wert

22.02. 12:00 - Fasnetusrufe
          15:00 - Großer SCHUTTIGUMZUG  
          20:00 - Fackelumzug mit Tanz dem Teufel

23.02. 06:00 - Historisches Taganrufe

24.02. 09:00 - Latschari hole
          15:00 - Großer SCHUTTIGUMZUG


Eure Fasnet ist die beste
Ort: Rheinland
SO 08.02.2009

Eure Fasnet ist die beste, da kann unser "Karneval" Hier im Rheinland nicht mithalten !!!!! Ich könnt dem treiben stundenlang zusehen. Ein fan aus dem Rheinland


Heinz Hug
Ort: Konstanz
SA 07.02.2009

Päpstliche Nachhilfe für Fastnachtforschung
Graben nach den Wurzeln

Heinz Hug, Ehrenzunftmeister der Konstanzer Blätzlebuebe (1/09)

"Kaum eine Diskussion ist in der deutschen Volkskunde je mit größerer Ausdauer und Leidenschaft geführt worden als diejenige über Ursprung und Sinn von Fastnacht, Fasching und Karneval" schreibt Werner Mezger in der Einleitung zu seinem beeindruckenden Werk Narrenidee und Fastnachtbrauch. Der Autor verweist u.a. auch auf seinen extremsten Forscherkollegen Dietz-Rüdiger Moser, der ab 1975 nachzuweisen versuchte, dass die Fastnacht "kein von der Kirche bloß geduldetes, soziales Ventil vor dem Fastenbeginn, sondern im Gegenteil ein von ihr selbst eingerichtetes, gezielt angeregtes und aktiv gefördertes Fest, dessen verschiedene Brauchtumsphänomena eigens zu dem Zweck entwickelt wurden, den Gläubigen am Vorabend der Fastenzeit nochmals exemplarisch eine gottferne, pervertierte Welt vor Augen zu führen und ihnen dadurch die Notwendigkeit der geistigen Umkehr nachdrücklich bewusst zu machen." ...) Diese zu sehr auf den Schöpfungsakt der Kirche fokussierte Deutung - es sei an dieser Stelle auf die bizarre Deutung der verschiedenen Häser und Masken durch Moser hingewiesen (!) - löste heftige Diskussionen aus, weil, wie Kollege Mezger ausführt, "die Verengung des Deutungsversuchs der Realität nur bedingt gerecht wird." Werner Mezger resümiert im Kapitel "Narrenidee und Fastnachtbrauch" ( 7.2.): " In der europäischen Brauchtumsforschung herrscht heute weitgehend Einigkeit darüber, dass es jeder Grundlage entbehrt, die Festkomplexe Fastnacht, Fasching und Karneval als 'uralten' vorchristlichen Winteraustreibungs- und Fruchtbarkeitskult zu erklären, wie es die ältere deutsche Volkskunde hartnäckig versucht hat und wie es sogenannte populärwissenschaftliche Darstellungen zum Teil leider immer noch tun. An die Stelle absurder Spekulation um kontinuierliche Überlieferungen aus mythischer Vorzeit ist mittlerweile auf breiter Front die sehr viel realistischere Erkenntnis getreten, dass die Fastnacht in ihrem Ursprung nicht etwa ein heidnisches Frühlingsfest, sondern ein erst im Mittelalter entstandenes und von seinem engen Sinnbezug zum Lauf des Kirchenjahres geformtes Brauchtum sei".
Als interessierter Laie und aufmerksamer Beobachter auch außerdeutscher Masken- und Fasnachtsbräuche hege ich Zweifel an dieser Erkenntnis. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es sich im Zeitenlauf schon des öfteren erwiesen hat, dass sich Erkenntnisse der Wissenschaft später als Irrtümer herausgestellt haben. Als Teilnehmer am "Europäischen Narrenfest" in Bad Cannstatt sind bei der Betrachtung der Masken, Tänze, Darbietungen und Gesten, besonders unserer östlichen Nachbarn, aber auch der italienischen, meine Zweifel bestärkt worden. Unmissverständlich wies deren Auftreten auf Fruchtbarkeitsriten und Vegetationserweckung hin. Vergleicht man dagegen das Auftreten unserer Zünfte, dann gleicht dieses eher dem Ausgang einer Grundschulklasse, die von ihrer Lehrerin ermahnt wurde, sich bei den Händen zu fassen und artig ihres Weges zu gehen. Ist zum Beispiel nicht einst dem ungebärdigen Hansel von der Baar das züchtige Gretele an die Hand gegeben worden, um des Hansels Übermut zu fesseln, seine Schritte rhythmisch zu lenken und sich künftig gesitteter zu benehmen? Eingeschüchterte und besorgte Sittenwächter unter den Narrenoberen und ihr ständiges Ermahnen zur "Narrendisziplin" im Verbund mit überzogenen behördlichen Erlassen, Vorschriften und Gebührenkatalogen haben das ursprünglich Anarchische und Chaotische der Fasnacht allmählich verschwinden lassen. Wo kommt noch Freude auf, wenn zum Beispiel den Zunftmeister nach den lustigen Tagen ein Bußgeldbescheid erreicht, weil seine Zunft die Fastnacht in Form einer Strohpuppe ohne ( kostenpflichtige) behördliche Genehmigung auf einem öffentlichen Platz verbrannt hat? Was ist noch übrig von der oft zitierten "Narrenfreiheit", wenn ihm von Amtswegen erklärt wird, dass nicht weniger als 12 Punkte zu beachten seien, " wenn nach § 16 des Straßengesetzes für Baden-Württemberg i.V.m. § 2 Abs. 1 der Satzung der Stadt Konstanz für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen" eine Strohpuppe verbrannt werden soll? Aber auch der Zeitgeist mit seinem übertriebenen Feminismus hat die Narren so eingeschüchtert, dass sich eine ( noch ) von einem Mann verkörperte Hexe nicht mehr traut, ein Mädchen am Straßenrand zu packen und es in die Drille zu sperren. Die Hex bekommt schon Gewissenbisse, wenn er dem Publikum seine Unterwäsche zeigt oder gerät ins Grübeln ob er wegen sexueller Belästigung belangt wird, wenn er mit dem Besen einer Zuschauerin den Rock anhebt. Auf diese Weise mutiert unsere so viel gerühmte Fasnacht immer mehr zu einem schönen aber inhaltslosen Trachtenfest. Der reglementierten schwäbisch-alemannischen Fastnacht kann es deshalb nur gut tun, noch unverbogene ausländische Narrengruppen einzuladen.

Die Fastnachtforscher der Nachkriegszeit, denen es nicht zuletzt darauf ankam, sich von den Ergebnissen der Forscher des ausgehenden 19.Jahrhunderts und besonders der Nazizeit und deren Berufung auf das Germanentum zu distanzieren, haben sich meines Erachtens aber ein wenig verrannt, wenn sie behaupten, dass der Festkomplex Karneval, Fastnacht , Fasching nichts mit Winteraustreibung, Sonnenkult oder der Wiedererweckung der Fruchtbarkeit bei Mensch und Natur zu tun und somit überhaupt nichts "Heidnisches" an sich habe.
Zur Frage nach dem Ursprung unseres Maskenwesen und damit unserer heutigen Fastnacht sollen zwei kirchliche Autoritäten zu Wort kommen: die Päpste Gregor I., der Große und Benedikt XVI. Zu einer Zeit als die vorchristlichen Umgänge, Beschwörungen, der Glaube an böse Geister, Naturgötter und die Wiederkehr Verstorbener im vornehmlich ländlich geprägten Volk noch stark verankert waren, erkannte Papst Gregor I. ( 590-604), dass die Kirche diese alten Volksbräuche nicht kurzerhand mit Brachialgewalt austreiben kann. Die Bindungen zu den alten Göttern war noch zu stark. Der große Pontifex , ein weiser Mann, verfügte: "dass man die Feste der Heiden allmählich christlich umwandeln" solle "und in manchen Themen nachahmen müsse". Dies kann als Anfang der systematischen Christianisierung älteren Brauchtums gelten. Dieser Umwandlungs- und Zähmungsprozess zog sich über viele Jahrhunderte hin. Der Sieg der neuen Religion über den alten Naturglauben dauerte bis fast in jene Epoche des Übergangs des Spätmittelalters zur Neuzeit, wo die heutige Generation der Brauchtumsforscher die (christlichen) Wurzeln unseres rudimentär überkommenen Brauchtums meinen ausgraben zu müssen.
Doch auch in unserer ach so modernen Welt widmet ein Kirchenoberhaupt seine Gedanken einem so beiläufigen Fest wie dem Karneval. Der aus dem festfreudigen Bayern stammende Benedikt XVI befasst sich mit den Wurzeln des sehr verweltlichten Festkomplexes. In einer Betrachtung zum Thema "Zeit des Lachens, Zeit zur Buße" schreibt "unser" Papst: "Der Monat Februar zerfällt in diesem Jahr in ziemlich zwei gleich große Teile: Mitte des Monats beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit, die Tage zuvor sind durch den Karneval geprägt." (...)"Nun , der Ausgangspunkt des Karnevals ist zweifellos heidnisch: Fruchtbarkeitskulte, Geisterbeschwörungen fließen zusammen. Dagegen musste die Kirche einstehen, den Exorzismus sprechen, der die Dämonen bannt, die den Menschen vergewaltigen und nicht froh machen. Aber nach dem Exorzismus trat ganz unerwartet etwas Neues, eine entdämonisierte Heiterkeit hervor: Karneval ordnete sich nun dem Aschermittwoch zu als Zeit des Lachens und der Buße, als Zeit einer heiteren Selbstironie, die im Lachen Wahrheit sagt, welche derjenigen des Bußpredigers nahe verwandt sein kann. So kann Karneval, entdämonisiert, in Richtung des alttestamentarischen Predigers weisen: "Es gibt eine Zeit zu weinen und eine Zeit zu lachen ..." Einleuchtender kann die Herkunft unserer heutigen Fastnacht und der Eingriff der Kirche in tradierte heidnische Bräuche nicht beschrieben werden.

Als bekennender Narr katholischen Glaubens zögere ich keinen Augenblick an die Unfehlbarkeit des Papstes - auch in der Frage zu den wahren Wurzeln unseres heutigen närrischen Brauchtums - mehr zu glauben als an die augenblicklichen Erkenntnisse der wissenschaftlichen Brauchtumsforscher.

Abschließend bleibt nur zu hoffen, vom Präsidium der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte wegen meiner ketzerischen Ausführungen nicht gebannt zu werden.

"Ho Narro !"

Quellen:
Mezger, Werner. Narrenidee und Fastnachtbrauch. Konstanz 1991
Benedigt XVI: Wer hilft uns leben? Herder, Freiburg 2005
Laudert, Doris. Mythos Baum. BLV München 1999


Thomas Schmid
Ort: Schramberg
MO 25.08.2008

Schramberger Hansel grüsst die Vereinigung schwäbisch allemannischer Narrenzünfte .e.v. Die Vereinigung und ihre Zünfte sind einfach spitze . Es ist sehr wichtig die Tradition zu erhalten und zu pflegen.

Gruss Thomas Schmid


Michael Janik
Ort: Hamburg
DO 18.07.2008

Herzlichen Glückwunsch zum 84 Jährigen bestehen.


Corinna Müller
Ort: Lindau
DO 31.01.2008

Liebe Narren der VSAN

Die vielen positiven Reaktionen auf das "Große Narrentreffen" in Waldsee haben mich richtig gefreut doch kam mir dabei der Gedanke, dass kaum jemandem bewusst ist, wie viel Arbeit, Zeit und Wissen auch von Seiten der Vereinigung in diesem Fest stecken. Ich weiß genau wie sehr der Präsident in die Vorbereitung involviert ist. Deshalb möchte ich mich auf diesem Wege beim Präsidium aber vor allem bei Roland ganz herzlich bedanken für die viele Zeit , die er in die Vereinigung steckt. Dass es sich beim Großen rentiert hat, zeigte uns der gute Verlauf des ganzen Treffens.

Herzlichen Dank und ein Kräftiges Narri- Narro und Hoppla-Ho


Sascha Kustermann
Ort: Friedrichshafen
SA 09.02.2008

Narren-Forum

Die Fasnet war dieses Jahr für viele zu kurz und die Nächste dauert noch viel zu lang, aber wir haben eine kleine Entschädigung für euch. Über 12.000 Fotos von Narrensprüngen und Veranstaltungen warten in der Narren-Galerie auf euch, bestimmt findet ihr darunter eine Veranstaltung bei der auch ihr gewesen seid. Aber auch sonst hat das Narren-Forum einiges zu bieten… es ist mit aktuell knapp 1300 Mitgliedern aus 500 verschiedenen Narrenzünften und Vereinen das größte Forum zum Thema Fasnet. Neben dem Forum und der Narren-Galerie erwarten euch unser Vereinsverzeichnis mit über 1800 eingetragenen Narrenzünften und Vereinen sowie ein Veranstaltungskalender der in nächster Zeit deutlich erweitert wird, es ist also für jeden was dabei.

info@narren-forum.de
www.narren-forum.de


Dietmar Hermanutz
Ort: Bad Waldsee
DO 31.01.2008

Narrentreffen der VSAN in Bad Waldsee, Umzug 20. Januar 2008

Ich habe vom großen Umzug in Bad Waldsee eine umfangreiche Bilddokumentation erstellt. Eindrücke der Bildmotive und der Qualität gibt es auf meiner homepage www.hermanutz-online.de. Bei Interesse kann eine DVD mit weit über 1000 Bildern vom Umzug bestellt werden.


Narrenzunft Waldsee e.V.
Ort: Bad Waldsee
DI 29.01.2008

Positive Stimmen zum Großes Narrentreffen der VSAN in Bad Waldsee
Auszug aus dem Gästebuch der NZ Bad Waldsee

Hat uns auch sehr viel Spaß gemacht mit Euch! Wünschen Euch weiterhin viel Spaß in der Fasnet 2008!!Wiese und Inge

Hallo Narrenfreunde! Herzlichen Glückwunsch zu einem super tollen, hervorragend organisierten Narrentreffen! Es war einfach grandios! Mit Singemer Narrengruß "hoorig", Euer Narrenfreund Dieter

Hallo Waldseer! Vielen Dank für das tolle Wochenende! Wir sind extra 350 km vom tiefsten Bayern zu Euch gefahren - es hat sich wirklich gelohnt.!!! Grüße an die Besetzung des Festbüros vom Samstag abend. Wir hoffen, Ihr wisst jetzt, daß die Kinder nicht der Storch bringt ;) Eine glückselige Fasnacht wünschen Euch die zwei Fosanegl aus Kinding im Altmühltal Gerda und Christa

Das Narrentreffen mit allen 69 Zünften der VSAN und dazu noch das schöne Wetter. Einfach klasse, was hier geboten wurde.

Hallo liebe Bad-Waldseer. Auch wir aus der Schweiz möchten unseren Dank für die super Organisation aussprechen. Das Fest war auch einmalig. Ich hoffe wir konnten mit unseren grossen Treicheln euch auch eine freude bereiten. Auch am Sonntag konnten wir in den diversen Bars noch einmal richtig vollgas geben. Vielen Dank und liebe Grüsse aus der Schweiz.

Hallo zusammen!!! Vielen Dank an Bad Waldsee für ein super tolles Narrentreffen!! Die Organisation hat gepasst, die Wirtschaften waren toll, es war einfach nu grad schäää!!! Viele Grüße von den Marketenderinnen Stockach

Vielen Dank für das superschöne, harmonische Narrenfest am Wochenende. Es war einfach toll in so toller Umgebung die ganzen Narrenfreunde zu treffen und gemeinsam zu feiern. Wir haben uns die ganze Zeit wohl gefühlt, trotz das so viele Menschen auf engstem Raum unterwegs waren - das spricht für eine gute Organisation. Die VSAN kann froh sein über solche Mitgliedszünfte. Wir wünschen allen Waldseer Narren noch eine glückselige Fasnet - Aha und Bock Määh

Grosses Lob!!! Euer Narrentreffen war super organisiert.Es hat uns gut gefallen und kommen gerne wieder. Bock määh.

Herzlichen Dank für den schönen und bunten und gut organisierten Umzug am Sonntag. Ihr habt alles toll und gut gemacht, weiter so.Ich wünsche euch weiterhin eine glückselige Fasnet und grüsse euch als Närrin die schon über 50 Jahre Fasnet mitmacht in 'Tettnang, Bad-Buchau und jetzt in Aulendorf mit einem : Ha,ha,ha,was seischt au !euere christl

Hallo an alle in Waldsee!!! ]Ihr habt tolle Arbeit geleistet, habt ein super Narrentreffen auf die Beine gestellt !!! Dafür seit ihr auch mit einem Engelswetter belohnt worden !! Wir kommen gerne wieder . Macht so weiter. Noch eine Glückselige Fasnet

Vielen Dank an alle, für dieses gigantische und stimmungsvolle Narrentreffen.Dies zu toppen wird schwer sein!

Hallo Waldseer, wir von der Hexengruppe Saulgau möchten uns recht herzlich bedanken für die perfekte Organisation. Diese war von A bis Z hervorragend geplant und das ganze wurde reibungslos durchgeführt. Weiter bedanken wir uns, dass wir ein Zelt betreiben durften. Für uns war es ein unvergessliches Erlebnis, an dieses wir uns immer wieder ganz gerne erinnern werden. Wir haben uns in Bad Waldsee sehr wohl gefüllt und es war ein wunderschönes Landschaftstreffen. Ein großes Lob!!! LG B.Pfender

Hey ihr Waldseeer!! War echt n ober geile Wochenende!! Die nächsten Veranstalter mürssen sich ganz schön ins Zeug legen um einigermaßen mithalten zu können. Glückwunsch!! Hoffe man sieht sich irgendwann nochmal! Grüße aus Hausach! Andreas (Trompeter Narrenkapelle)

Liebe Waldseer, heute schicken wir 5 Engener HAnsele auch noch die besten Glückwünsche für eines der genialsten Narrentreffen hinterher (wir haben noch einen Badetag in eurer Therme hinterhergeschoben ..) Ihr habt einen Standard gesetzt!!!!!!!!!!! Christoph

Wir die Narrenzunft Sindelfingen e.V. möchten euch auch unser Kompliment aussprechen. Es war von der ersten Minute an der Wahnsinn. Kurz, Fasnet in Vollendung. Über dieses Wochenende wird noch Jahre danach gesprochen. Mit närrischem Gruß Narrenzunft Sindelfingen e.V. 1. Vorstand Frank Hauser

EHoppla-Ho aus Lindau Ihr Waldseer, war eine super Organisation und beeindruckend wie so ein riesen Fest doch friedlich verlaufen kann! Wünsch euch noch ne erholsame Restfasnet! Robert

ELiebe Badwaldseeer Narren, Bürger und Gäste Wir Saubach-Geister aus Konstanz wollen uns recht herzlich für das wunderschöne Narrentreffen bei Euch am Wochenende bedanken. Es war einfach eine wunderschöne Stimmung. Viele Grüße und ein närrisches AHA die Saubach-Geister Konstanz e.V.

Ein herzliches Dankeschön für dieses wahrhaftig gelungene, super organisierte, stimmungsvolle, absolut perfekte Narrentreffen. So etwas erlebt man wirklich selten und ich glaube, dass das auch so schnell niemand toppen kann. Vielen, vielen Dank , auch an die Zuschauer die dem Ganzen noch den Rahmen gaben. Liebe Grüße von einem Meersburger Hänsele! Ho Narro!!!!!!!!

Ein dickes Lob an Euch, perfekte Organisation und als Belohnung super Wetter! Vielen Dank für das tolle Narrentreffen! AHA und Goooole aus Riedlingen

Ein herzliches Aha!! Euer Narrentreffen war wunderschön. Ein echtes Aha-Erlebnis. Euch allen noch ne glückselige Fasnet. Ein Plätzler aus Weingarten

AHA!! Herzlichen Dank bei allen Waldseern für dieses gigantische Narrentreffen. Die Freinacht und der heutige Tag war Fasnet pur. Waldsee steht einfach für Niveau und Qualität. Euch allen noch eine glückselige Fanset. Doraus, Detnaus aus Sulga


Wolfgang Schäfer
Ort: Hirrlingen
DI 22.01.2008

Großes Narrentreffen der VSAN in Bad Waldsee

Am vergangenen Wochenende habe ich als Aktiver am großen Narrentreffen in Bad Waldsee mitgemacht. Ich gehöre zu den älteren Narren die doch noch einen erheblichen Teil der Aktiven ausmacht. Leider war der Aufenthalt in Bad Waldsee alles andere als eine schöne Erinnerung. Wenn die VSAN so etwas weiterhin zulässt wird auch der letzte ältere Narr das Brauchtum aufgeben. Was ich hier kritisiere wurde mir von vielen Narren aus allen möglichen Zünften bestätigt.

Die Narrenzunft Bad Waldsee könnte einen Orden für cleveres Marketing erhalten aber nicht für Brauchtumspflege. Wo man im Ortszentrum hingekommen ist waren die Wirtschaften ausgeräumt. Stehtische Flaschenbier von einem Hersteller (nur Pils) und Preise wie sonst nur incl. Fassbier und Bedienung. Dazu bassgeschwängerte aufgedonnerte Schlager der 60 bis 80er Jahre in Lautstärken die nur junge Discobesucher aushalten. Ordentliches Essen war ein Ding der Unmöglichkeit. Riesige Wege waren zu bewältigen. Vom Quartier zum Kofferlager. Vom Kofferlager zur Umzugsaufstellung. Den gesamten Umzug. Vom Umzugsende zum Kofferquartier. Vom Kofferquartier zum weit abgelegenen Busparkplatz. Meine Füße waren von stundenlangem stehen am Vortag noch ganz taub um dann am Sonntag zig Kilometer zurückzulegen.

Keiner hat sich die Frage gestellt, was gewesen wäre wenn das Wetter extrem schlecht gewesen wäre. Alle gastronomischen Angebote waren ja bei dem tollen Wetter schon überfüllt. Tausende Narren und Besucher waren auf der Straße. Dieses Chaos, wenn die alle auch noch einen warmen trockenen Platz gebraucht hätten, ist nicht auszudenken. Ich verstehe zwar das Narrenzünfte an solchen Ereignissen Ihre Kassen füllen wollen – aber so unverschämt wie in Bad Waldsee wurde ich noch nirgends abgezockt. Kein einziger in Bad Waldsee hat sich wohl die Frage gestellt was Sie tun würden wenn alle, denen es genauso erging wie mir, nicht mehr kommen würden. Und genau dies wird irgend wann so sein. Es ist schon seltsam wenn Vereine als letztes an Ihre Mitglieder denken. Alles andere wie zum Beispiel Geld verdienen, Werbung für den Ort, noch größer und noch schöner für die Zuschauer dazustehen, noch einfacher und billiger Geld verdienen und und und.... aber kein einziger Gedanke an die 12.000 Menschen die das überhaupt erst ermöglichen. Und vor allem die Älteren unter Ihnen die in der Regel die Leistungsträger in den Vereinen sind so schlecht zu behandeln ist eine Schande. Und das alles unter dem Deckmantel der Brauchtumspflege.

Ob da nicht ein Umdenken nötig wäre ? Ich denke für die Zukunft der Brauchtumspflege ja ! .


S.Rösch
Ort: Stuttgart
MO 07.01.2008

Anregungen zur Neukonzeption des Narrenschopfs

Zum einen könnte ich mir vorstellen, dass eine Neuaufstellung der Narrenfiguren zukünftig weniger nach Fastnachtslandschaften, sondern vielmehr mit Blick auf die Verwandschaft der Häser/Kleider erfolgt. So bilden die Orte am oberen Neckar, der Baar, an der jungen Donau und Schramberg, das derzeit der Fasnetslandschaft Schwarzwald zugeordnet ist, mit ihren traditionsreichen sowie jüngeren Weißnarrenfiguren augenscheinlich und beispielsweise einen landschaftsübergreifenden Schwerpunkt.

Zum anderen wünsche ich mir, neben der bereits vorhandenen Darstellung der ehemaligen Mitgliedszünfte Elzach, Oberndorf a.N., Rottweil, Überlingen und Villingen der Vollständigkeit halber eine verdeutlichende Dokumentation und Veranschaulichung folgender Zünfte, die inzwischen ebenfalls keine Mitglieder mehr der Vereinigung sind: Aistaig, Breisach, Freiburg, Konstanz (Elefanten AG), Mengen, Rottweil-Altstadt und Spaichingen.

Den zukünftigen Besucher des Narrenschopfs dürften darüber hinaus wohl auch interessieren, welche Zünfte sich im Laufe von über 80Jahren um eine Mitgliedschaft in der VSAN beworben haben?


Ralph Förster
Ort: unbekannt
DI 13.11.2007

Sponsoring der Fasnet

Wenn man die aktuellen Narrentreffen - Ankündigungen verfolgt und liest, scheint es wohl bei vielen Narrenzünften nicht mehr möglich zu sein, diese Veranstaltungen (das sind keine Events!) ohne werbewirksame Unterstützung durchführen zu können.

Lassen sich Narrentreffen nur noch mit hohem Werbeaufwand (gibt es keine stillen Förderer, im kleinen und größeren Rahmen, mehr?), oder wie ich am Samstag in einer großen Tageszeitung lesen durfte, auch noch mit zusätzlicher direkter finanzieller Subvention der Stadt durchführen? In diesem Falle will man noch an die Fördertöpfe der EU, vielleicht gibt es ja auch noch etwas vom Land Baden-Württemberg?

Braucht die Fasnet Verhältnisse wie im Rheinischen Karneval, wo sich ein großer Einzelhändler Donnerstag eine Prinzengarde und am langen Samstagabendeinkauf ein Tanzmariechen gegen entsprechende Rechnung vom Karnevalsverein XY bucht?

Es ist gerechtfertigt und wichtig, wenn Narrenzünfte großen Aufwand mit einem Treffen haben, sich das finanziell auch rechnet. Organisationen kosten Geld. Weniger ist mehr, vielleicht regelt sich dadurch auch einiges von selbst!

Dann ist ein Narrentreffen wieder etwas Besonderes!

Auch wenn die Fasnet vorrangig historische Wurzeln und bewahrende Aufgaben hat, muss Sie sich weiterentwickeln. Wir leben hier und heute. Aber doch bitte nicht so. Fasnet braucht keine Verhältnisse wie im Sport! Wer sich am cleversten vermarktet hat die beste Fasnet. Die kleinen Zünfte verlieren an Bedeutung. Da ist doch etwas dran, oder?

Ein neuer „Wertekatalog“ zur Fasnet lässt sich in einem werbearmen/-freien Gesamtrahmen glaubwürdig an junge Menschen vermitteln. Da steht doch einiges im Gegensatz zum einzelnen Narr, wie in den Richtlinien zu den Narrentreffen auf dieser Homepage beschrieben. (Wasser predigen, Wein trinken?!)

Quo vadis Fasnet…

Mit närrischen Grüßen und viel Vorfreude auf die nächste Fasnet
Ralph Förster


Doris A. ERK
Ort: Stuttgart
FR 27.07.2007

Hallo liebe Leser, Schreiber und Freunde der 5. Jahreszeit,

dankbar wäre ich euch für ca. 3 min Zeit und einen Besuch auf meiner Seite http://www.adenquire.net/bd7g013e Mit einigen Klicks und Kreativität bei der Beantwortung des Fragebogens zum Thema Fastnachts- und Festgewohnheiten könnt Ihr mir bei meiner Abschlussarbeit sehr helfen.

mit den besten Grüßen
Doris A. ERK


Heinz Hug
Ort: Konstanz
FR 16.02.2007

Vereinnahmte Bräuche
Heidnisches wird christianisiert

"Halloween, bald christlicher Brauch?" So lautete eine Überschrift im SÜDKURIER vom 28. Oktober 2006. Der schaumburg-lippische Landesbieschof Jürgen Johannesdotter, so stand zu lesen, habe angeregt, Halloween zu einem christlichen Brauch zu machen. Das Licht einer Wachskerze in einem ausgehöhlten Kürbis könne auch als Symbol für Christus stehen, teilte er der evangelischen Zeitschrift "Elan" in Bückeburg mit. Der Kirchenmann bedauerte, dass Halloween, das ursprünglich auf den christlichen Feiertag Allerheiligen bezogen gewesen sei , heute seine historische Substanz verloren habe . "Von der heidnisch-christlichen Wurzel ist nur noch das Heidnische übrig geblieben, ohne dass man es als heidnisch erkennt", stellt der evangelische Landesbischof fest.

"Halloween ist der Grusel-Spaß in der Erlebnisgesellschaft", meint hingegen der wissenschaftliche Referent der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungen in Berlin, Matthias Pöhlmann. Mit dem Christentum habe Halloween nichts zu tun. Im Gegenteil: Pöhlmann befürchtet, dass der Kult christliche Feste verdrängen könne. Halloween , so der Wissenschaftler, gehe auf das irische Fest "Samhain" aus vorchristlicher Zeit zurück. Es wurde in der Nacht zum 1. November gefeiert, denn da begann nach dem irisch-keltischen Kalender das neue Jahr. An Samhain vertrieben die Menschen böse Geister und vollzogen möglicherweise sogar Menschenopfer. Die Tradition , am 1. November der Toten zu gedenken, sei ebenfalls im keltischen Irland entstanden. Im Jahre 835 legte Papst Gregor IV. das Allerheiligen-Fest auf diesen Tag. Aus Samhain wurde "All Hallows Evening", woraus der Name" Halloween" geworden sei. Soweit die Ausführungen von Matthias Pöhlmann, die der Heimatzeitung vom 31.10.2002 entnommen sind.

Fast 400 Jahre früher, etwa um das Jahr 600, erkannte Papst Gregor I. der Große, (590-604) , dass die neu gewonnenen Schäflein der Kirche von den alten , vorchristlichen Bräuchen und ihren Göttern nicht ablassen wollten. In maßvoller Weisheit und kluger Weitherzigkeit, die ihm die Geschichtsschreibung zuschreibt, verfügte der Pontifex, "dass man die Feste der Heiden allmählich christlich umwandeln solle und in manchen Themen nachahmen müsse".

Weniger einfühlsam ging der von Papst Gregor II. mit der Bekehrung der Germanen betraute der englische Missionar Winfried, besser bekannt als hl. Bonifatius, Apostel der Deutschen, mit den Heiden um , als er im Jahre 723 wagemutig und voller Eifer das berühmteste germanische Baumheiligtum, die Donar-Eiche, höchst eigenhändig fällte. Zweiunddreißig Jahre später machten ihn die Friesen zum Märtyrer. In späteren Jahren wurden noch Hunderte Baumheiligtümer und den Heiden heilige Haine und Opferstätten durch Axt und Feuer systematisch zerstört.

"Bereits am Ende des 2. Jahrhunderts erkannten die christlichen Kirchenlehrer in den Maskenspielen, den Schwelgereien der Kalenden und den nächtlichen Heisch-Umzügen beunruhigende Widerstände und in Folge Auflehnung des Heidentums (Paganismus), die noch gefährlicher waren als die vom Volk praktizierten oder kaiserlichen Kulte. Gefährlicher deshalb, weil sie an den Rhythmus der Zeit gebunden waren und auf dem volkstümlichen Fundament der lokalen Gesellschaften standen", führt Daniel Fabre , der Direktor des Centre Anthropologique der Stadt Toulouse in seiner Betrachtung "Carnaval - Ou la Fête à l`envers", die ich für die Schnetztor-Bibliothek der Konstanzer Blätzlebuebe-Zunft im Jahre 2003 ins Deutsche übertragen habe, aus. Unter der Überschrift "Die heidnischen Feste im Schatten des Christentums schreibt Fabre: "Die doktrinären Quellen der Gegnerschaft der christlichen Lehre zu alten Kulten liegen offen zu Tage. Die Götter der Vergangenheit sind nicht gestorben. Sie sind von dieser Welt nicht einfach verschwunden, sondern sind zu Dämonen erklärt worden, und solche gescheiterten Wesen feiert man nicht. Zum anderen ist der Gebrauch der Maske im Theater oder bei den Bräuchen ein schweres Vergehen gegen den Schöpfer. Der Mensch ist als Abbild Gottes geschaffen worden. Er versündigt sich deshalb gegen Gott, wenn er sein Bild verändert. Der Teufel wird als beunruhigender Meister der Täuschung und der Maske bezeichnet."

Fabre fährt fort: "Diese Lehren der Kirchenväter hätten logischerweise die vollständige Ausrottung aller Maskeraden nach sich ziehen müssen, jener Spiele, bei denen man sich verkehrt verhält und sich in das Reich des Bösen begibt. Aber dem ist nicht so.Im Gegenteil: Manche Maskenfeste haben ihren Ursprung im Schatten des triumphierenden Christentums, das aber dennoch nicht müde wird, mit den Stimmen seiner bedeutendsten Vertreter gegen diese Feste zu wettern Man soll in den stürmischen Debatten , die bis ins Mittelalter zurück reichen, weniger den Willen der Vernichtung als vielmehr die Anstrengung erkennen, diese Feste für die Kirche zu vereinnahmen und ihnen einen neuen Sinn zu verleihen. Die Kontinuität ist zweifellos gewahrt, doch musste sie eine wesentliche Umformung erfahren".

Die Aussage des verdienten Volkskundlers Professor Werner Mezger, in seinem Werk Narrenidee und Fastnachtbrauch, dass in der europäischen Brauchtumsforschung heute weitgehende Einigkeit darüber herrsche, dass "es jeder Grundlage entbehrt, den Festkomplex Fasnacht, Fasching und Karneval als uralten, vorchristlichen Winteraustreibungs- und Fruchtbarkeitskult zu erklären" gilt dem Präsidium der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte mittlerweile als Dogma, das anzuzweifeln fast schon als ketzerisch gilt. Dies hält mich nicht davon ab, der These zu widersprechen. Abgesehen davon, dass es nicht plausibel ist, dass die Jahrhunderte lang mit allen Mitteln zur absoluten Vorherrschaft drängende Kirche im Zenit ihrer Machtausübung plötzlich und ohne Zwang ihren gläubigen und endlich gebändigten Untertanen den kompletten Festkomplex Fasnacht quasi zum Geschenk macht. Völlig uneigennützig und nur zur Gaudi ihrer reglementierten und eingeschüchterten Gefolgschaft soll die sonst so rigoros bestimmende und strafende Kirche im Verbund mit der weltlichen Obrigkeit den Spund gelockert haben, um einmal im Jahr für kurze Zeit den Überdruck aus dem Fass zu lassen? Und ebenso plötzlich erscheinen aus dem Nichts, die verschiedensten Masken, Umgänge, Feuer- und andere Bräuche wie deus ex machina?

In meiner kleinen Fasnachtfibel "Narren am See" habe ich 1996 unter dem Stichwort "Ursprung" dazu folgendes geschrieben: "Es trifft zu, dass die Kirche mit Einführung des Aschermittwoch im Jahresablauf einen Grenzzaun errichtet hat. Die aus vorchristlicher Zeit stammenden , über das ganze Jahr verteilten Mummereien , rituellen Maskentänze, Dämonen- und Naturbeschwörungen wurden von der Kirche gebündelt und zeitlich begrenzt. So wie die alten Opferplätze mit Wallfahrtskapellen überbaut, heilige Bäume gefällt und Hünengräber eingeebnet wurden, so bekamen die Masken neue Formen und Inhalte. Der "gottferne Narr" wurde geschaffen als pädagogisches Anschauungsobjekt. Wie der um viele Jahrhunderte jüngere " Struwelpeter" sollte der "Narr" den gottesfürchtigen Christenmenschen vor Augen führen, wohin ihr Weg unweigerlich führt, wenn sie seinem Beispiel folgen."

Die Beantwortung der Frage, ob der fasnachtliche Mummenschanz heidnischen Ursprungs oder ein Produkt der Kirche ist, überließ ich einem katholischen Geistlichen, der seinem Unmut über im Narrenhäs ministrierende Buben in einer Zuschrift an den SÜDKURIER am 25.2.1995 unter der Überschrift "Saftiges Heidentum" Luft machte und Folgendes klarstellte: " Der vielschichtige Karneval stammt aus dem antiken Heidentum, wo es am saftigsten ist, aus dem Dämonen- und Hexenglauben. Bis ins 11. Jahrhundert hat die Kirche dieses Treiben verboten, aber ohne Erfolg. Darum handelt sie nach dem Satz: "Wenn ich meinen Feind nicht besiegen kann, muss ich mich mit ihm verbünden!" Das Bündnis funktioniert."

Der Prozess der Anpassung und Vereinnahmung ist ein Dauerläufer, wie die von einem evangelischen Landesbischof angeregte Umwandlung des ganz eindeutig auf heidnischem Brauchtum fußenden "Halloween" in einen christlichen Brauch beweist. Bekanntlich schreibt stets der Sieger die Geschichte. Das Christentum erkämpfte sich den Sieg über die voraus gegangenen Religionen. Und der Sieger schrieb Latein. Da das zum Christentum bekehrte Fußvolk diese Sprache weder schreiben noch verstehen konnte, blieb Latein Jahrhunderte der gebildeten Führungsschicht der Kirche und der weltlichen Oberschicht vorbehalten. Bis zum Durchbruch der Volkssprachen an der Schwelle des Spätmittelalters zur Neuzeit blieb Latein eine Art Geheimsprache der Mächtigen, die dies zu ihrem Vorteil und zum Nachteil der Massen ausnutzten. Denken wir dabei nur an die gefälschten Urkunden und Texte, mit denen Besitz erschlichen oder zu Unrecht Erworbenes oder Privilegien nachträglich sanktioniert wurden, Die "jüngere Fastnachtsforschung" , die m.E.. bei der Erforschung karnevalesker Bräuche um Jahrhunderte zu spät ansetzt und dabei fast exklusiv aus den spärlichen kirchlichen oder obrigkeitlichen Quellen schöpfen muss, sollte sich stets bewusst sein, dass diese vom Sieger stammen und nicht ungetrübt von Eigenpropaganda sind. Sicher würde es die Verdienste der Nachkriegsgeneration unserer Fasnachtforscher nach Dietz-Rüdiger Moser nicht schmälern, wenn sie die heidnischen Wurzeln des Festkomplexes Karneval/Fasnacht freilegen wollten. Es bleibt riskant, wissenschaftliche Erkenntnisse zu dogmatisieren. Wie sagte doch der deutsch-schwedische Biologe Jakob von Uexküll ( 1864-1944) : "Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen."

Heinz Hug


Roland Wurster
Ort: Großbettlingen
DI 14.11.2006

www.Narrenzunft-Stoiadler.de

Hallo

die Narrenzunft Stoiadler wünscht euch eine glückselige Fasnet 06/07. Desweiteren möchten wir auf ein Besonders Datum Hinweisen den 2.12.06 da werden wir unser Häß der Öffentlichkeit präsentieren.

mit den besten Grüßen
Grisu (Roland Wurster, 2.Vorstand)


Raphael
Ort: ?
MI 18.10.2006

Raphael

Liebe Narrenfreunde!

ich suche Umzugsfolgen von Narrentreffen, egal in welcher Form sie noch Vorhanden sind (Flyer, Kopien usw.)
Würd mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet auf meine Email Adresse (rmgmsrr@aol.com)!

Viele Grüße
Raphael


Barbara Köder
Ort: Calw
MI 16.08.2006

1.Calwer Narrenzunft 04 e.V.

Wir sind die 1-calwer-narrenzunft 04 e.V.

bestehend aus folgenden Figuren:

die Berghexe
der Stoigrombler
ein Löwe (Wappentier im Calwer Stadtwappen)
ein Flößer und sein Weib (die Flösser haben Calw mit der damaligen Zeughandelsgesellschaft später die Calwer Decken u.Tuchfabrik zu Einkommen und Größe verholfen).

Wir sind froh uns in der Gegend schon einen Namen gemacht zu haben obwohl Calw als Protestantischer Ort keine Verbindung zur Schwäbisch-Alemanischen Fasnet hatte. Ich würde mich sehr freuen wenn sich andere Zünfte für uns interessieren oder viell. am Fasnetsmontag am 3.Calwer Nachtumzug teilnehmen möchten.

S'goat dagega
eure 1.Calwer Narrenzunft 04 e.V. Barbara Köder,Zunftmeister.


-ENO-
Ort: Böblingen
DO 27.04.2006

BB-Schlossgeist

Hallo liebe Freunde der alemannischen Fasnet.

Jetzt kommt der Zeitpunkt sich auf die nächste Saison 2006/2007 vorzubereiten. Leider ist Böblingen selber ein relativ weisser Fleck in der Fasnetslandschaft. Bis auf einige wackere Kämpfer an der Hexenfront, gibt es hier eigentlich --> !-nicht viel-! Ich möchte gerne das Brauchtum der alemannischen Fasnet auch in Böblingen etwas hochhalten und suche wackere Mitstreiterinnen und Mitstreiter zur Gründung der: "Böblinger Schlossgoischdr". Es soll kein Verein werden sondern eine lockere Gruppe die besonders an Fasnet ihr Unwesen treibt. Auch bei einer lockeren Gruppe ist etwas Disziplin gefragt damit es funktionert. Wer möchte, ob jung oder alt, Weiblein oder Männlein sich zu einer solchen Gruppe zusammenschliessen ? Es existiert noch kein Häs und keine Maske nur eine Vorstellung; also Ideen sind gefragt und jeder der jetzt einsteigt hat die Chance seinen Teil dazu beizutragen. Bei Interesse eMail an mich, ich werde alles sammeln und dann zu einem Treff einladen.
PS: Wer dies liest, selber keine Zeit, Laune hat oder schon woanders eingebunden ist aber jemanden kennt, der eventuell Interesse haben könnte, bitte weiterleiten

Vielen Dank
-ENO-
email: BB-Schlossgeist@web.de


Juergen Feuchter
Ort: Böblingen
MI 25.01.2006

Kemmla Hexa Böblingen

Wir sind zwar keine traditionsreiche Gruppe, aber dennoch nehmen wir seit 20 Jahre nach dem Motto "Jedem zur Freud - keinem zum Leid" an der Fasnet in unserer Stadt und im schwaebisch - alemannischen Raum teil. Und es macht jedes Jahr aufs neue Spass!


Gratulieren möchte ich der VSAN zu ihrem gut aufgemachten Narrenfahrplan, der uns immer wieder Anregungen zu Besuchen gibt. Auch die ganze Internet Praesentation ist gut gelungen. Ja und wen's interessiert, Die Kemmla Hexa haben auch eine Homepage: www.Kemmla-Hexa.de ....und seit diesem Jahr gibts von der Schoenbuch-Brauerei sogar fuer unsere Region ein Fasnetsbier ! !! Au en Beblenga geit's a paar Narrade ! ond dia wuenschet aelle a glueckseelige Fasnet.

Kennsch mi DU ?? i i i ben's
(a ehemaliger Fallabengel ?)


Andreas Scholz
Ort: Esslingen
MI 25.01.2006

Hallo Ihr Narrenfreunde,

jetzt habe ich zusätzlich zu der Kelterteufele-Web-Seite auch eine neutrale WEB-Seite zum Thema Fasnacht ins Netz gestellt. Diese soll vereinsneutral sein.

http://people.freenet.de/Andy-Scholz/fasnet.htm
Auf dieser habe ich alle WEB-Seiten, die Allgemeininfos enthalten, zusammengezogen. Dabei haben dann die Unterseiten zum Thema Narrenmuseen und Narrenbrunnen neue Dateinamen bekommen, falls ihr darauf einen Link habt, bitte diesen Abändern, denn die alten Seiten entfallen zum Ende des Monats.

Der neue Link zu den Fasnachtsmuseen in Baden-Württemberg lautet:
http://people.freenet.de/Andy-Scholz/Narrenmuseen.htm

Der neue Linkszu den Fasnachtsmuseen ausserhalb Baden-Württembergs lautet:
http://people.freenet.de/Andy-Scholz/Narrenmuseen-2.htm

Der neue Link zu den Narrenbrunnen lautet:
http://people.freenet.de/Andy-Scholz/Narrenbrunnen.htm

Ergänzungen zu den WEB-Seiten sind immer willkommen.

Es grüßt aus Esslingen
Andreas Scholz


H.-G. Klaas
Ort: unbekannt
MO 02.01.2006

Narro!

Wer hat Interesse: 2 Zeitungsdrucke "Stockemer Fasnet" aus der "Gartenlaube" (Jahrgang 1904) in hochwertigen Bilderhaltern zu verkaufen. Je 120 Euro. => Tel. 07771-877 677

Herzl. Dank!


Thomas Jauch
Ort: Hechingen
DI 27.12.2005

Sehr geehrtes Präsidium der VSAN,

nun weiß ich endlich, wieso Ihr die 9 Narrenregeln erst verspätet ins Internet gestellt habt bzw. wieso nicht alle 9 Regeln über die dpa verbreitet wurden: weil Ihr Euch damit als Interessenvertretung der schwäbisch-alemannischen Fasnacht selbst disqualifiziert habt.

Wer meint, althergebrachtes Brauchtum könne durch den Zwang zur Historisierung/Musealisierung (Regel 8: "Ein echter Narr besucht das Museum Narrenschopf") bzw. zum Trunk einer bestimmten Sorte Mineralwasser (Regel 9: "Ein echter Narr trinkt BAD DÜRRHEIMER") lebendig gehalten werden, der gehört zu den Wasserträgern einer kultur-, gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Machtelite, die nur eins im Sinn hat: das (Narren-)volk ruhig zu stellen.

Selbstverständlich ist die museale Dokumentation fasnächtlichen Brauchtums wichtig und notwendig, lebendiges Brauchtum aber bedarf der Wechselbeziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Brauchtumsträgern und Gesellschaft. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Fasnacht schon immer eine "verkehrte Welt" hervorgebracht hat, was ja bekanntermaßen sich auch in der Geschichte der Fasnacht als eine Geschichte von deren Verboten niedergeschlagen hat. Fasnacht muss sich an der gegenwärtigen Gesellschaft reiben, sonst mutiert sie vom Brauch zum Langeweiler. Das hat die VSAN ja vor wenigen Jahren auch erkannt, als sie – leider etwas halbherzig – die Wagenfasnacht (die eben mehr und Kritisch-Witziges bietet, als hunderte und tausende gleichförmiger Hästräger) wieder zu beleben versuchte.

Das Wassertrinken zu propagieren, mag vom gesundheitlichen Standpunkt her vertretbar sein, Fasnacht aber ist ein Fest, ein Ritus. Immer und überall auf der Welt finden dabei Drogen Verwendung, in unserer Gesellschaft eben Alkohol. Den verantwortlichen Umgang mit der Droge Alkohol kann man aber nicht durch das Wassertrinken erlernen. Zu der Tatsache, dass nicht irgendein Wasser, sondern BAD DÜRRHEIMER angepriesen wird, darf ich im Übrigen aus den Richtlinien der VSAN zur Veranstaltung von Narrentreffen die Ziffer 9 zitieren: "Jede Art von Werbeanbringungen an Häs und Zubehör sind zu unterlassen. [...]" Ebenso darf ich Sie närrischerweise bitten, ihrem Hauptsponsor "Rothaus Brauerei" (vgl. Startseite des Internetauftrittes) recht herzliche Grüße auszurichten, ich werde ihm weiterhin die Treue halten.

Ein Trost bleibt mir und allen echten Narren noch: es handelt sich womöglich bei den 9 Narrenregeln um einen Fasnachtsscherz. Aber die sind doch erst ab Heilig Drei König erlaubt. Oder?

Mit echtem närrischem Gruß
Thomas Jauch


Thomas Jauch
Ort: Hechingen
MI 21.12.2005

Sehr geehrte VSAN-Verantwortliche,

In den Zeitungen, im e-mail-Dienst des Landes Baden-Württemberg, überall war - verbreitet durch die dpa - zu lesen: die VSAN hat 9 Gebote für Narren aufgestellt. Abgesehen davon, dass an Fasnacht ja bekanntermaßen Gebote und Verbote gern in ihr Gegenteil verkehrt werden, möchte ich höflichst anfragen, ob ihr es auch einmal wagt, diese Gebote zu veröffentlichen. Auf der Internet-Seite der VSAN kann ich sie nicht finden. Ich darf daher vermuten, dass ihr doch ab und zu in den (Narren-)Spiegel geschaut und gemerkt habt: hoppla, wir sind ja gar nicht Gott (vgl. Psalm 14,1: Dixit insipiens in corde suo: non est deus). Oder müssen wir beim nächsten Narrentreffen erst über irgendwelche Steintafeln stolpern?

Närrische Grüße
Thomas Jauch


http://www.vip-guggen.de
Ort: Stuttgart
DO 15.12.2005

Wir,

die VIP Guggen, wünschen euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Außerdem wünschen wir euch eine morts Gaudi für die Kampagne 2006.

Gruß aus Stuttgart
Dr. No von den VIP-Guggen


Staudigl
Ort: Großbettlingen
DO 03.11.2005

Hallo Zusammen,

bei so vielen Einträgen in euerem Gästebuch, darf der von Bettling nicht fällen. Da muss ich doch gleich, die Stoiadler verewigen. Schöne Homepage habt ihr, ein dreifaches Stoi - Adler auf den Webmaster. Schaut doch einfach bei uns auf der Homepage vorbei!! Über ein Eintrag im Stoiadler- Buch werden wir uns freuen! Wenn ihr Lust habt, dann schickt uns einen Link, wir werden euch gleich in die Homepage aufnehmen. Besteht bei euch auch Interesse, kein Problem wir senden euch sofort unseren Link der Stoiadler.

Gruß
Staudi18 von den Stoiadler aus Großbettlingen

http://www.narrenzunft-stoiadler.de
info@narrenzunft-stoiadler.de


Jürgen Ruff
Ort: Tischardt
DI 20.10.2005

Hallo Zusammen,

Wir, die Tischardter Narrenzunft, wollten Euch auf diesen Weg , kurz Hallo sagen. Es wäre schön , wenn Ihr uns mal auf unsere HP besuchen würdet und Im Gästebuch euch verewigen würdet. Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich euch bei uns auch verlinken???

Vorab vielen Dank, es Grüssen Euch die Waddabolla-weibr aus Tischardt.

PS: Ein rießen Lob an den Webmaster Eure HP sieht super cool aus.


Oberhex` Volker Köhler
Ort: S.-Bad Cannstatt
MI 31.08.2005

HLiabe Hexa-Grüßle aus S.-Bad Cannstatt

Wir, die Narrenzunft Cannstatter Stäffeles Hexa e. V. wollen uns hier nun auch mal verewigen in eurem Gästebuch. Übrigens, super-tolle Homepage die ihr euch da aufgebaut habt, sehr informativ und gestaltet und vor allem für jeden Fasnachtsbegeisterten gewisss etwas dabei an Information. Wer möchte kann uns auch mal besuchen kommen auf unserer Homepage: http://www.staeffeles-hexa.de und uns einen Eintrag hinterlassen, wer mag. Würden uns sehr drauf freuen. :-) Dem VSAN alle Gute weiterhin, macht so weiter und demnächst kommen wir mit einer Abordnung aus unserer Zunft auch mal nach Bad Dürrheim in den Narrenschopf, ein Muss für jeden Narr, oder? :-) Hoffe dann, wir sehen uns dort!

Bis dahin!
Eure NZ Cannstatter Stäffeles Hexa 2002 e. V - Oberhex` Volker Köhler.


Daniel Buchmaier
Ort: Ravensburg/Schwabenland
FR 20.05.2005

Hallo liebe Narrenfreunde!

Hab grade so in eurem Gästebuch gestöbert und gedacht, so kann das ja nicht weitergehen, der letzte Eintrag am 11.11.04! Da musste ich doch gleich einen Eintrag hinterlassen! Freu mich schon total auf die Narrenbörse nächstes Wochenende und das Große Narrentreffen der VSAN in Waldsee 2008! Wenns nur halb so schön wird, wie das in Singen wirds ein riesen Erfolg! Schaut doch auch mal auf meine Fasnetseite www.narrennest.de , über Gästebucheinträge freue ich mich nämlich auch sehr!

Mit närrischen Grüßen
Daniel aus Ravensburg


Michael Schmitz
Ort: unbekannt
DO 13.02.2005

Hallo Ihr Narren zusammen,

ich habe eine Sammlung von rund 1200 Fasnachtsmäskle der verschiedenen Zünfte, welche ich gerne erweitern möchte. Des weiteren habe ich eine Sammlung von rund 3.500 Orden aus dem bereich Köln und Düsseldorf. Unter anderem habe ich in Düsseldorf seit 1948 bis auf 4 alle Pronzenpaar Orden. Die Kölner und Düsseldorfer verkaufe ich bzw. tausche gerne gegen Masken die mir noch fehlen. Über alle vorhandenen Orden und Masken habe ich natürlich auch eine entsprechende Liste.

Würde mich freuen wenn sich jemand meldet (Mail: nordicwalking100@t-online.de).

Liebe Grüße Michael


Matthias Drescher
Ort: Oberrhein/Schwarzwald
DO 11.11.2004

Liebe Narren des VSAN,

habe mir heute mal Eure Seiten angeschaut. Absolut gelungen dieser Internet-Auftritt. Ich bin der Narrenreporter von Hitradio OHR (Sendegebiet von Karlsruhe bis Freiburg und Elsaß bis tief in den Schwarzwald hinein) und bin jede Saison auf rund 50 Veranstaltungen zur Live-Berichterstattung. Zünfte die Interesse haben an einer kostenlosen Liveschaltung können sich gerne unter matthias.drescher@hitradio-ohr.de mit mir in Verbindung setzen...würde mich freuen von Euch zu hören.

Närrische Grüße

Matthias Drescher


Bernd Stehle
Ort: Sigmaringen
MI 10.11.2004

Chapeau ! ,

Die Ausstellung (A.d.W.: gemeint ist die derzeit im Narrenschopf laufende Sonderausstellung "Fasnacht in Tirol") ist wirklich sehenswert. Wer sich für Fasnacht interessiert, sollte sie sich nicht entgehen lassen.

Herzliche Grüße aus Semmerenga

Bernd Stehle 'Vetter Guser' Sigmaringen


Hermann Palmer
Ort: unbekannt
FR 14.05.2004

Hallo Fasnetfreund Heinz Hug,

über Ihren Freud'schen Versprecher könnte ich mich kringeln. ("Sehr geehrter Herr Dr. Schlicht.....")
Ansonsten fand ich Ihre Ausführungen sehr interessant.

Narr im Exil

Hermann Palmer


Heinz Hug, Ehren-Zunftmeister der Konstanzer Blätzlebuebe
<keine email-Adresse>
Konstanz
FR 02.04.2004

Woher kommen all die vielen Fasnachtshexen ? (Antwort auf Eintrag von Dr. Schicht vom 10.03.2004)

Sehr geehrter Herr Dr. Schlicht,

zunächst freundlichen Dank für Ihre Erwiderung auf meinen Aufsatz über den Ursprung aller Fasnachtshexen. Dank auch, dass Sie mir Mut bescheinigen, indem ich mir erlaubt habe, Ihrer Darstellung im Narrenboten der VSAN in einem für Sie sehr wesentlichen Punkt zu widersprechen. Es könnte auch Übermut gewesen sein, um eine wünschenswerte Auseinandersetzung über die verschiedenen Auffassungen über die Wurzeln des Karnevals und der Fasnacht anzustoßen.

Auch wenn Sie und ihre "jüngeren Fasnachtforscher"-Kollegen nicht müde werden zu betonen, dass das Fastnachtsfest nicht mit "irgendwelchen vorchristlichen - ob griechisch-römischen oder germanischen Kulten in direkten Zusammenhang zu stellen" seien, gibt es eine Reihe europäischer Forscher, die das anders sehen. Deren Ergebnisse erscheinen mir logischer, weshalb ich ihnen den Vorzug gebe.

Hierzulande sagt man "vu nix kunnt nix." Das mag wenig wissenschaftlich klingen, doch ist es deshalb nicht weniger wahr. Sogar der liebe Gott hat auf einen Batzen Lehm zurück gegriffen als er den ersten Menschen erschaffen hat. Und die Kirche soll plötzlich ohne jede Notwendigkeit im 14. oder 15. Jahrhundert aus reiner Menschenfreundlichkeit ihren sich durchs irdische Jammertal schleppenden Schäflein zur Belustigung die Fastnacht mit den verschiedensten Masken und Bräuchen herbei gezaubert haben? So aus dem Stand, ohne Vorlage?

In der Fasnachtsfibel "Narren am See" habe ich im Absatz Ursprung nach dem Zitat der Kernaussage Ihres Lehrers, den von mir geschätzen Dr. Werner Mezger, "dass es jeder Grundlage entbehrt, den Festkomplex Fasnacht, Fasching oder Karneval als 'uralten', vorchristlichen Winteraustreibung- und Fruchtbarkeitskult zu erklären" meine Meinung wie folgt kundgetan: "Es trifft zu, dass die Kirche mit Einführung des Aschermittwoch im Jahresablauf einen Grenzzaun errichtet hat. Die aus vorchristlicher Zeit stammenden, über das ganze Jahr verteilten Mummereien, rituellen Maskentänze, Dämonen- und Naturbeschwörungen wurden von der jungen Kirche gebündelt und zeitlich begrenzt. So wie die alten Opferplätze mit Wallfahrtskapellen überbaut, heilige Bäume gefällt und Hünengräber eingeebnet wurden, so bekamen die Masken neue Formen und Inhalte. Der "gottferne Narr" wurde geschaffen als pädagogisches Anschauungsobjekt. Wie der um viele Jahrhunderte jüngere "Struwwelpeter" sollte der "Narr" den gottesfürchtigen Christenmenschen vor Augen führen, wohin ihr Weg unweigerlich führt, wenn sie seinem schlechten Beispiel folgen." Zur Frage, ob der fasnachtliche Mummenschanz heidnischen Ursprungs oder ein Produkt der Kirche ist, habe ich eine Leserzuschrift an den SUDKURIER zitiert. Dort hat sich nämlich ein Pfarrer über eine "Narrenmesse" echauffiert , bei der Messbuben im Narrenhäs ministriert haben. Der geistliche Herr schreibt zum Thema Fasnacht und Brauchtum unter der Uberschrift "Saftiges Heidentum": "... der vielschichtige Karneval stammt aus dem antiken Heidentum, wo es am saftigsten ist, aus dem Dämonen- und Hexenglauben. Bis ins 11. Jahrhundert hat die Kirche dieses Treiben verboten, aber ohne Erfolg. Darum handelt sie nach dem Satz 'Wenn ich meinen Feind nicht besiegen kann, muss ich mich mit ihm verbünden'. Das Bündnis flinktioniert." Vermutlich war der Pfarrer kein wissenschaftlich gebildeter Volkskundler, doch ist er mit seiner Meinung in prominenter Gesellschaft einiger namhafter ausländischer Forscher, die ich Ihnen zum Abschluss nennen will:

Samuel Golz: La Masque dans la Tradition Europeenne. Binche 1975
Natalie Zemon-Davis: Humanismus, Narrenherrschaft und Riten der Gewalt. Fischer, Frankfürt 1987
Editions Fernand Nathan: "Carnaval". Frankreich 1979
Daniel Fabre: Carnaval, La Fete a l`Envers. Decouvertes Gallimard Traditions. Paris 1992
Michail Bachtin: Rabelais und seine Welt, Volkskultur als Gegenkultur. Suhrkamp. Franktürt 1987
Waldemar Liungman: Traditionswanderungen Euphrat-Rhein. Helsinki 1937

Viel Freude beim weiteren Forschen gemäß dem Ausspruch von W. Shakespeare: "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit erträumen lässt." Mit freundlichem Gruß aus Konstanz Heinz Hug

Ho Narro!


Dr. Jochen Schicht
Schwarzwald
Mi 10.03.2004

Sehr geehrter Herr Hug,

zunächst einmal bewundere ich Ihren Mut, derart überzeugt den "jüngeren Fastnachtsforschern" die wahren Ursprünge der Fastnacht (hier im speziellen: der Fastnachtshexe) aufzuzeigen. Doch schon der französische Philosoph Descartes wusste: "Zweifel ist der Weisheit Anfang." Und Zweifel sind nun einmal - und das werden die jüngeren Fastnachtsforscher langsam wirklich müde zu betonen - mehr als berechtigt, wenn es darum geht, das Fastnachtsfest mit irgendwelchen vorchristlichen - ob griechisch-römischen oder germanischen - Kulten in direkten Zusammenhang zu stellen und im Zuge dessen obskure Thesen zu formulieren. Niemand bestreitet, dass in der Fastnacht Elemente älterer Feste enthalten sein können. Doch diese Elemente lassen sich heute für den kritisch arbeitenden Wissenschaftler einfach nicht mehr bestimmen. Hingegen läßt sich das Fest einwandfrei ausgehend vom Kirchenjahr - und damit christlich - deuten.

Und zu Ihrem völlig abwegigen Vorwurf, die deutschen Fastnachtsforscher stünden im Bann der deutschen Romantik (!), bzw. müssten einen Brauch in der Kontinuität der Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg demonstrieren, nur soviel: Den nicht belegbaren Thesen von Volkskundlern des Dritten Reiches wie Otto Höfler oder Robert Strumpfl zu folgen, deren gemeinsame Behauptung darin bestand, dass in der Fastnacht die Riten kultischer Männerbünde der Germanen weiterlebten, und sie deshalb während des ganzen christlichen Mittelalters trotz äußerer Anpassung an die Kirche die Kontinuität germanischen Heidentums repräsentierte, hätte mit s e r i ö s e r  W i s s e n s c h a f t nichts mehr zu tun.

Offensichtlich beruhen derartige Vorstellungen auf einer falschen Interpretation des Begriffes "heidnisch": So bezeichneten die Geistlichen beider Konfessionen während des 16. und 17. Jahrhunderts die Fastnacht als "heidnisch" und meinten damit "nicht christlich". Schon die Mythologen des 19. Jahrhunderts jedoch begingen äußerst willig den folgenschweren Irrtum, "heidnisch" als "vorchristlich" zu interpretieren. Sie finden Nachahmer bis zum heutigen Tag.

Ebenso lässt sich von keinem einzigen römischen Fest nachweisen, dass es ein direkter Vorläufer der Fastnacht war. Kein Wunder: zwischen der Besiedlung beispielsweise des Rheinlandes durch die Römer und den ersten belegbaren Hinweisen auf mittelalterliches Narrentreiben während der Fastnachtstage liegt ein ganzes Jahrtausend.

Dr. Jochen Schicht


Anja Hoffmann
<A.H.1976@gmx.de>
Konstanz
Mi 25.02.2004

Hallöchen Ihr Lieben,

Fasnacht, Fasnet oder wie auch immer ihr dazu sagt ist wieder einmal vorbei. Das ist aber kein Grund um traurig zu sein, denn 's goht degege und die nächste Fasnacht kommt bestimmt. Auf meiner Homepage unter www.seevenirs.de gibt´s T-Shirts mit der Aufschrift: 's goht degege und vieles mehr. Schaut doch einfach mal rein - ich freu mich schon auf euch!

Grüßle

Anja


kigo
<kigo@zaun-kirchmaier.de>
???
Mi 25.02.2004

Hallo,

ich suche Original Vogelmasken (Fasnets-Miniatur-Figuren aus dem Kunstatelier Werner Vogel, Offenburg). Wenn Ihr eine zu verkaufen habt, bitte meldet Euch bei mir!

Liebe Grüße,

Petra


Thomas Bichler
<info@seeundberge.de>
Radolfzell
Mo 23.02.2004

Narri Narro!

Viele Bilder zur Fasnet am Bodensee und im Hegau gibt es wieder auf www.outdoor-pictures.de. Schaut mal vorbei!

Närrische Grüße

Das SeeUndBerge-Team aus Radolfzell


Josef Kolaric
<webmaster@singenin.de>
Singen
Do 19.02.2004

Hallo und Hoorig!!

Hallo und Hoorig, Bilder und Impressionen von Butzenlauf in Konstanz, sowie Narrentreffen in Steißlingen Tengen und Singen gibt es bei http://www.HeBoNet.de. Es war wunderschön!!! Bis zum nächsten mal.

PS: HeBoNet.de (Hegau Bodensee Netz) ist ein Portal für die Region Singen / Hegau / Bodensee. Bitte weitersagen und wenn möglich einen Link auf www.hebonet.de setzen. Danke!!!

webmaster
Josef Kolaric


Martin Lauinger
<martin@lauinger.com>
Wiesbaden
SO 22.02.2004

Helau - Alaaf - Narri-Narro!

Nach einem längeren hardwarebedingten Ausfall der Webcam, können jetzt alle Narren und Nichtnarren wieder einen aktuellen Blick aus meinem Fenster auf einen Teil Wiesbadens (das Wetter in Mainz ist ähnlich !) werfen und sich entsprechend mit Regenschirm oder Sonnenchreme ausstatten. Hier der direkte Link für Drag and Drop:

http://home.main-rheiner.de/martin.lauinger/webcam.htm oder
htth://www.martin-lauinger.de -> Button: "webcam" www.martin-lauinger.de

Mit freundlichen Grüßen / Kind regards / Salutations / Tanti Saluti / Saludos / Met vriendelijke groeten / Med vänlig hälsning / Muitos Comprimentos,

Martin Lauinger


Markus Keller
<Kelarius@gmx.de>
Hegau
DI 17.02.2004

Hoorig!!

In meiner Fotogalerie habe ich über 100 Maskenportraits vom Singemer und Steißlinger Narrenumzug bereitgestellt. Viel Spaß beim Anschauen und eine glückselige Fasnet wünscht aus Steißlingen,

Markus Keller

www.fotopinnwand.de


Heinz Hug, Ehren-Zunftmeister der Konstanzer Blätzlebuebe
<keine email-Adresse>
Konstanz
MI 11.02.2004

Woher kommen all die vielen Fasnachtshexen ?

Der "Narrenbote" Nr. 27, 2004, das "Journal Schwäbisch-Alemannischer Fasnacht" als Sprachrohr der Vereinigung Schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte (VSAN) befasst sich schwerpunktmäßig in zwei Abhandlungen mit der epidemischen Verbreitung der Hexengestalt. Im Vorwort verspricht Präsident Roland Wehrle, dass mit diesen Beiträgen der Ursprung und Geschichte der Hexen nachgezeichnet werde.

Leider geschieht dies im Hauptbeitrag von Dr. Jochen Schlicht "Hexen in der schwäbisch-alemannischen Fasnacht"zu sehr in den von den jüngeren Fasnachtsforschern vorgespurten Bahnen eines zu stark auf die Kirche fixierten Blickwinkels. Schlicht führt an, dass es fundierte wissenschaftliche Abhandlungen darüber, wie die Figur der Hexe in die Fasnacht gelangt sei, bis in die 1980er Jahre nicht gegeben habe. Als Bahnbrecher dieser Forschung stellt er den Tübinger Volkskundler Jörg Kraus und dessen Freiburger Kollegen Werner Mezger heraus, um im folgenden Abschnitt sogleich zu der zu erwartenden Aussage zu kommen, dass" das Bild von der Hexe (...) wie jenes des Teufels von der Kirche geprägt" sei.

Dies trifft zwar zu, sagt aber nichts über die eigentliche Herkunft der Hexengestalt aus. Die heutige Forschergeneration setzt bei ihren Bemühungen um die Aufhellung der in der heutigen Fasnacht nur noch schwach erkennbaren Merkmalen vorchristlichen Riten und Maskenbräuchen erst in der jüngeren Neuzeit ein. Zu einem Zeitpunkt, wo es der Kirche im Verbund mit der weltlichen Obrigkeit gelungen war, paganistische Rituale und Maskenaufzüge zu verbieten, oder zumindest umzudeuten, ihren Lauf zu kanalisieren und in den christlichen Kalender einzubetten.

Es wäre an der Zeit, dass unsere Fasnachtforscher ihre Scheu ablegen und daran gehen, unvoreingenommen die Entstehung und Entwicklung der Masken und ihrer Rituale zu ergründen. Vielleicht würde es ihnen dabei helfen, wenn sie die Forschungsergebnisse ihrer europäischen Kollegen zu Rate zögen, die nicht im Bann der deutschen Romantik stehen, und die auch keinen Bruch in der Kontinuität der Forschung nach dem 2. Weltkrieg demonstrieren müssen.

Daniel Fabre, Direktor der Sozialwissenschaften am anthropologischen Zentrum von Toulouse, schreibt z.B. in seiner Abhandlung mit dem Titel "Karneval, oder das Fest der Kehrseite" (erschienen in den Découvertes Gallimard, Paris 1992) unter der Überschrift: "Die christliche Vereinnahmung" folgendes: "Nach diesem letzten Aufblühen des Heidentums (Paganisme), das eine Vielfalt an Hinweisen auf die möglichen Ursprünge des Karnevals gibt, erscheint der christliche Festtagskalender wie das allmählich erarbeitete Ergebnis einer historischen Auseinandersetzung. Aus dieser Auseinadersetzung erhält der Karneval seinen Platz und seine Formen, und hier gilt es nach seinen sichersten Wurzeln zu graben." Fabre fährt fort: "Die Quellen der Gegnerschaft der christlichen Lehre zu den alten Kulten liegen offen zu Tage. Die Götter der Vergangenheit sind nicht gestorben. Sie sind von dieser Welt nicht einfach verschwunden, sondern sind zu Dämonen erklärt worden. Und solche gescheiterten Wesen feiert man nicht. (...) Der Mensch ist als Abbild Gottes geschaffen worden. Er versündigt sich deshalb gegen Gott, wenn er sein Bild verändert. Der Teufel wird als beunruhigender Meister der Täuschung und der Maske bezeichnet."

Der Autor des zweiten Beitrags, Michael J.H. Zimmermann, im vorgenannten Journal der VSAN, kommt dem Ursprung der Hexe näher, wenn er von der "hässlichen Alten" oder von der "alten Vettel" spricht. Genau diese Alte, lateinisch vetula, spielte eine Hauptrolle in den Kalenden des Januar, die sich mit dem Christentum in die von Rom eroberten Länder verbreitet haben. Die in den christlichen Zeitablauf eingegliederten calendae januaris der Römer blieben eine Insel des Heidentums. Cesarius, Bischof von Arles im 4. Jahrhundert, kanzelte die Teilnehmer eines solchen Umgangs ab und erteilte seinen Priestern die Anweisung:" Duldet nicht , dass sie vor unsere Kirchen ziehen als Hirsch oder altes Weib verkleidet. Macht ihnen kein Neujahrsgeschenk, tadelt sie , weist sie zurecht, und, wenn ihr könnt, haltet sie davon ab!" Offenbar war dieser heidnische Heischbrauch, der in etwa dem späteren "Küchleholen" entsprochen hat, so stark im Volk verwurzelt, dass selbst Bischof Cesarius nicht an eine Abschaffung des Brauch glaubte. Wie sonst hätte er in seiner Anweisung die Einschränkung " wenn ihr könnt" gemacht? Jahrhunderte vor den Hexenverfolgungen der Hl.Inquisition taucht in der Liste der Fragen, die am häufigsten in den christlichen Strafgerichten des Hochmittelalters (um 800) gestellt wurden , diese ständig auf: "Hast du getan, was die Heiden getan haben und noch tun in den Kalenden des Januar als Hirsch oder altes Weib? Ein Eingeständnis wurde mit drei Jahren (!) Buße belegt. Den Männern wurde unter anderem das Tragen von Frauenkleidern , speziell die Darstellung alter Frauen mit hässlichen und abstoßenden Gesichtszügen verboten.

Bei den Römern stand das alte Weib in den Kalenden für das alte, abgelaufene, verbrauchte Jahr und genau diese abgetakelte Vettel ist die Urmutter unserer heutigen Wilden Weibern, Schrättle oder Hexen, die, ohne sich sonderlich Gedanken über ihre Herkunft zu machen, unsere Fasnachtstage nutzen,um ab und an die Sau raus zu lassen.

Ho Narro!


kleiner roter Plätzler
<m.pfisterer@gatc-biotech.com>
Weingarten
DO 05.02.2004

Breisgau!!

Die Fotos auf der Hompage www.fotopinnwand.de von Markus Keller sind wirklich schön. Lob an dich Markus Keller. Wünsch euch allen noch ne glückseelige Fasnet

kleiner roter Plätzler


Markus Keller
<Kelarius@gmx.de>
Hegau
SO 25.01.2004

Hoorig!

In meiner Fotogalerie www.fotopinnwand.de habe ich über 60 qualitativ hochwertige Bilder vom Nachtumzug am Freitag und vom großen Narrensprung am Sonntag in Singen zum Anschauen bereitgestellt. Es waren wunderschöne Umzüge, die uns lange in Erinnerung bleiben. Sollte Bildmaterial von meiner Seite benötigt werden, freue ich mich auf eine Anfrage über webmaster@fotopinnwand.de

Viele Grüße, Markus Keller


Josef Kolaric
<webmaster@singenin.de>
Hegau
SO 25.01.2004

Hallo und Hoorig

Bilder und Impressionen vom Narrentreffen Singen im Jahre 2004 gibt es bei www.hegauIN.de zu freien Verwendung. (Kein Copyright). Es war wunderschön!!! Bis zum nächsten mal. PS: hegauIN ist ein Portal für die Region Singen / Hegau.

webmaster Josef Kolaric


Gabriele
<gabriele.maier.heiligenberg@web.de>
Heiligenberg
SA 24.01.2004

Tolle und sehr informative Seite

Hallo, Tolle und sehr informative Seite, ich komme gerne wieder! Danke! Ich habe schon versucht, einige Narren zu malen, sie sind auf meiner HP unter Fasnet zu finden: www.gabrielemaier.de.vu Gruß

Gabriele aus Heiligenberg


Tobias Schneider
toschnei@gmx.de

MO 19.01.2004

Quo vadis VSAN?

Die Hauptversammlung in Laufenburg hat es erneut gezeigt: Innerhalb der Vereinigung gibt es kein gemeinsames Verständnis der Fastnacht. Aufgrund einer fehlenden gemeinsamen Philosophie bleiben viele Fragen offen:
Wie viele Narrentreffen sollte eine Mitgliedszunft im Vorfeld der Fasnet besuchen? Sollte es nicht verpönt sein, an der eigentlichen Fasnet andere (VSAN-)Zünfte zum eigenen Umzug einzuladen? Ist mangelnde Historie Grund genug, einer Narrenzunft den Zutritt zur Vereinigung zu verwehren? Welchen Stellenwert ist dem Schnurren in den Lokalen, dem Rügerecht des Narren und den Heischebräuchen der Kinder beizumessen? Sollte der Narr seinen Kopfputz, seine Larve ständig tragen, oder gilt dies nur für den Umzug? Die ehrliche Beantwortung dieser Fragen durch die Zünfte würde die vorhandene Bandbreite innerhalb der Vereinigung deutlich machen.

Es ist daher meines Erachtens dringend erforderlich, dass die Vertreter der Mitgliedszünfte zusammen mit dem Präsidium eine Diskussion über gemeinsame Wertvorstellungen und Ideale in Gang setzen. Ziel müsste sein, dass die Vereinigung zukünftig in für das Fasnetbrauchtum relevanten Fragen eine gemeinsame Sprache spricht.

Der Prozess dieser (Neu-)Ausrichtung würde sicherlich schwierig werden. Einige Zünfte würden die zu treffenden Entscheidungen nicht mittragen können und gegebenenfalls die Vereinigung verlassen. Die VSAN tut dennoch gut daran diesen Weg zu gehen. Noch hat sie es selbst in der Hand, weiterhin die Führungsrolle unter den Narrenvereinigungen einzunehmen oder nur eine unter vielen zu werden.

Um als einfacher Narr meinen Beitrag zur Entfachung der Diskussion zu leisten, sei mir noch folgende Äußerung gestattet:

Die Aufnahme der Narrenzunft Baienfurt in die Vereinigung war meines Erachtens falsch. (Von den 72 stimmberechtigten Mitgliedern der Vereinigung sehen das immerhin 27 genauso.) Zur Begründung will ich kurz zwei Punkte nennen.

1. Die Vereinigung gibt ständig vor, traditionsbewusst zu sein. Mit der Aufnahme Baienfurts hat sie das Gegenteil bewiesen. Keines der Baienfurter Narrengewänder ist älter als 50 Jahre. Auch keine der Baienfurter Brauchformen ist alt oder eigenständig; alles ist in ähnlicher und älterer Form in anderen Narrenstädten zu sehen. Im Hinblick auf die Aufnahme Baienfurts dürfte 50 bis 100 anderen Narrenzünften "vergleichbaren Tiefgangs" die Aufnahme in die Vereinigung nicht verwehrt werden.

2. Die Narrenzunft Baienfurt besucht (laut eigenem Internetauftritt) bis zu zehn auswärtige Narrensprünge in der Vorfasnetszeit. An der eigentlichen Fasnet kommen nochmals fünf hinzu; gar zwei an einem Tag (am 24.02.2004 beispielsweise: Narrensprung Saulgau, Treffpunkt Feuerwehrhaus 09:30, Narrensprung Hayingen, Weiterfahrt von Saulgau!!). Diesen Fasnetstourismus finde ich persönlich unerträglich.


Nachdenklich grüßt

Tobias Schneider, Endingen am Kaiserstuhl Zunftbruder der Endinger Narrenzunft 1782 e.V.


Stefan Rösch
<roesch.mail@gmx.de>

FR 31.10.2003

Rübengeister, Kilbe/Kirwe contra Halloween

Vielen Dank an den Präsidenten der Vereinigung Schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte und seinen kritischen Anmerkungen zu Halloween. Es ist wichtig, dass nicht nur die alten Fastnachtsbräuche erhalten bleiben, sondern auch die anderen regionalen Bräuche im Jahreslauf. Es geht nicht darum zu Nörgeln, sondern aufzuklären.
Ich kenne den Brauch der Rübengeister noch aus meiner Kindheit. Meine Freunde und ich waren immer mit Begeisterung dabei. Warum sollten die Kinder also innerhalb der kurzen Zeit die alten örtlichen Bräuche zugunsten eines eingeführten Brauches aufgeben? Ich denke, es liegt schlichtweg an der fehlenden Weitergabe. Die alten Bräuche sind keine alten Zöpfe, sie können auch die Kinder kommender Generationen begeistern. Dafür muss man die Erinnerung daran aber wach halten und die Kinder in die Bräuche einführen. Schulen und Kindergärten wären neben dem Elternhaus ebenfalls gefragt. Vielleicht nimmt sich die Vereinigung und der Präsident als zukünftige Aufgabe auch den anderen alten kirchlichen und weltlichen Bräuchen an und versucht sie mit Begeisterung weiter zu geben. Als Institution wäre die Vereinigung dazu gerade aufgerufen. Viel Erfolg!!!

Stefan Rösch


Josef Dorn
<Dorn-Josef@t-online.de>
Spaichingen
SO 10.08.2003

Gratulation

Gratulation und Glückwunsch zur wirklich gelungenen Homepage eurer Vereinigung.

Josef Dorn
78549 Spaichingen
Ringpräsident des Narrenfreundschaftsringes Schwarzwald-Baar-Heuberg


Hanne
<Hanne1108@aol.com>
Markdorf
MI 29.04.2003

Fasnacht voll cool

Hi ich finde Fasnacht voll cool,denn ich juck immer bei Markdorf mit und habe auch eine eigene karbatsche.


Palmer, Hermann
<HPalmer@Hummel-Print.de>
71106 Magstadt
FR 21.03.2003

Fasnet

Fasnet auch mal kritisch gesehen

Es ist wie in den anderen vier Jahreszeiten auch: Kritik läuft meistens leer und beeinflusst die Entwicklung eher wenig. Aber sie spiegelt doch ein gewisses Unbehagen wieder und wird zum Ausdruck von Sorge und Nachdenken. Die Themen sind bekannt: Fasnettourismus, pure Unterhaltungssucht, Überorganisation, Verzwergung der Narrenfreiheit, wildes Kopieren und Exportieren von Bräuchen und Künsten, inflationäre Erscheinungen welche eine Art von Einheitsbrauchtum produzieren als Schreckgespenst derer, welche die Vermassung registrieren und die Qualität schwinden sehen. Die Kritik beginnt nach Schuldigen zu fahnden. Aber gibt es die überhaupt? Es wäre zu kurz gefasst, sich auf Personen einzuschießen. Selbst die Frage, ob die unzähligen Neugründungen nach immer den selben Schemata einfallsloser Nachahmerei Krebsgeschwüre sind, oder einfach als Zeitgeisterscheinungen zu werten wären, bleibt unbeantwortet. Aber irgendwie ist eben doch klar, dass die ungezählten inflationären Tendenzen den Charakter der Zersetzung schon in sich tragen. Jene Fasnet, welche mal Heimat, Dialekt und Landschaft hatte und ihre uilenspiegelsche Originalität zelebrieren konnte, verliert sich in Vermassung und flacher Einfalt.

mfG
Hermann Palmer


Surhebel
<surhebel@yahoo.de>
...
MI 12.02.2003

Eintrag zum Narrentag 2003 in Rottweil

Lieber Webmaster,

ich gebe Dir vollkommen recht. Derartige Einträge sprechen für sich und lassen auch den Verfasser in einem entsprechenden Bild erscheinen. Sicher war der Narrentag in Rottweil eines der Highlights in diesem Jahr, aber ein weiteres war sicher auch das Jubiläumstreffen der Narrenzunft Frohsinn in Donaueschingen. Ich denke, wir sollten alle miteinander froh sein Bestandteil eines derartig lebendigen Brauchtums zu sein und es muß sich sicher keiner vor dem anderen verstecken (schließlich beinhaltet die VSAN auch heute noch viele alte, historische Zünfte, die sich durchaus mit den "Rebellen" messen lassen). Und es geht ja auch miteinander, wie der Auftritt der Villinger beim Brauchtumsabend in Donaueschingen gezeigt hat oder wie die vereinigungsübergreifende Teilnahme an der Häsausstellung in Villingen zeigt (viele Zünfte aus der VSAN, aber auch Villingen, Rottweil und Oberndorf). Einige unbelehrbare, wie der anonyme Gästebuchschreiber, wird es immer geben. Unabhängig davon hoffe ich, daß alle die kommende Fasnet genießen möge, jeder nach seiner Fasson oder wie man in unserer Region sagen würde "Jedem Narre sei Kappe".

Dein (auch anonymer) Surhebel aus Villingen


Anonym
<RRE3498@aol.com>
...
FR 31.01.2003

(Kein Thema)

Wer den Narrentag 2003 in Rottweil erlebt hat, kann sicher nachvollziehen, daß die "Rebellenzünfte" Elzach, Überlingen, Rottweil und Oberndorf dieser Narrenvereinigung bereits 1953 den Rücken gekehrt haben. Das war FASNET pur. Einfach Spitze !!

Anmerkung des Webmaster

Wer anonym so etwas ins Gästebuch schreibt - da finde ich den Betreff sehr gut: "Kein Thema" !
Allen Narrenfreunden aus Villingen, Überlingen, Rottweil, Elzach und Oberndorf eine schöne Fasnacht,

Uli Topka, Konstanz


Wilma Schott
<schott.w@gmx.de>
...
SO 26.01.2003

Übertragung der Narrentreffen

Hallo, wir freuen uns jedes Jahr sooooo sehr auf die Übertragungen der Narrentreffen. Leider ist es sooooo Schade, daß die übertragungen fast immer zu früh abgebrochen werden. Bitte bemüht euch darum, daß alle Umzüge bis zum Schluß gesendet werden. Es ist doch wirklich schade nie den Schluß zu sehen. Stellt euch mal vor die Bundesliega wird übertragen EUER Favorit schießt den Ausgleich 30 Min. vor dem Schlußpfiff und es wird ein anderes Programm übertragen --- FINDET IHR DAS TOLL???????????? MACHT EUCH DOCH BITTE ERNSTHAFTE GEDANKEN

Liebe Grüße und eine glückseelige Fasnet


Dieter Habernickel
<DHabernickel@t-online.de>
Hechingen
FR 24.01.2003

Narrentreffen in Hechingen

Ha Glückselige Fasnet,..... Narri Narro von dr Zoller Alb ond Hechenga...... http://www.hechingen-onddromrom.de

Liebe Grüße und eine glückseelige Fasnet


Andreas Lotter
<andreaslotter@web.de>
Fr 24.01.2003

Hallo,

ich habe noch was zum Eintrag von Markus Siegel und Bernd Weckert hinzuzufügen: Grundsätzlich stimme ich den beiden in Ihrer gesamten Argumentation zu. Die Friedensaktivisten, die 1991 den Narrenzünften zum Teil Gewalt androhten für den Fall der Durchführung von Fasnetsveranstaltungen, konnte man moralisch damals noch ernst nehmen. Aber heute muß ich all diese Leute fragen: Wo wart ihr beim Krieg in Kroation? Wo wart ihr beim Krieg in Bosnien? Wo wart ihr beim Krieg in Tschetschenien? Wahrscheinlich dort, wo ihr auch seid wenn in China ein Sack Reis umfällt! Derartige Leute kann ich nicht mehr ernst nehmen! Aber die VSAN hat bei ihrer Tagung in Tettnang durch den Vorsitzenden Roland Wehrle verkündet, daß die Fasnet unabhängig von einem Krieg stattfindet und das sie eine andere angemessene Weise finden wird, den Opfern ihre Anteilnahme auszudrücken! Und jetzt sind wir alle gefordert uns solidarisch hinter Roland Wehrle zu stellen! Und auch die Jecken von Köln und Düsseldorf haben bereits ahnliches verlauten lassen. Ich danke deshalb der VSAN und den Funktionären von allen Fasnets- und Karnevalszünften in Deutschland, die hier eindeutig Stellung bezogen haben.

Eine glückseelige Fasnet euch allen und stoppt W.!


Michael Neuberger
<MNeuberger@t-online.de>
Oberkirch
Di 21.01.2003

Ein Dickes Lob !!!

Liebe Häxe, Hansele, Narre und onderi Fasentsverruckdi !! Ich las in unserer Tageszeitung daß der VSAN eine Homepage hat und dachte mir, schau einfach mal rein. Ich muß sagen ein äußerst gelungenes Werk. Hier erfährt der Narr alles was er wissen muß über Brauchtum und deren Pflege, Tradition und Termine. Eines fehlt allerdings vielleicht doch. Ein Newsletter den mal als Fasentsverruckter zumindest über die Fasentszeit bekommt. Könnte man das nicht noch als Höhepunkt einrichten. Ich zumindest wäre dankbar. Ich bin ein begeisteter Narr was Tradition und Brachtum angeht und verfolge auch viele Umzüge live oder per TV des VSAN. Das sage ich auch mit ein wenig Neid, das gebe ich ganz offen zu, weil ich und meine Familie wären auch gerne in einer Narrenzunft oder Vereinigung aktiv wo dem VSAN angehört. Warum? Ganz einfach. Ich hasse nichts mehr wie daß man von oben bis unten mit Konfetti oder Stroh oder dergleichen vollgestopft wird. Auch total betrunkene Narren die dann auch noch am Umzug teilnehmen sind für mich wiederlich. Nichts gegen ein, zwei Bierchen oder ein, zwei Gläschen Wein oder Glühwein, aber man sollte noch wissen was man tut. Genau das mußte ich erleben in diesem Verein wo ich zum Glück nur zwei Jahre Mitglied war. Hier war sinnloses betrinken und absichtlich Schäden verursachen (wie. z.B. Gläser oder Flaschen auf dem Boden zertrümmern) über die Fasentszeit an der Tagesordnung. Als diese Gruppe dann auch noch gegen Kinder waren in dem sie keine aufnahmen war für mich dieser Fall erledigt. Doch leider gibt es erst ab Offenburg Zünfte die dem VSAN angehören und wo ich bzw. wir aktiv sein könnten. Aber wahrscheinlich haben wir dort keine Chance in den Verein eintreten zu können, weil wir ja von auswärts wären, SCHADE !!! Uns würde das echt Spaß und Freude bereiten aktiv an einem solchen Vereinsleben teilzunehmen. Die Althistorische Narrenzunft Offenburg oder die Hexen aus Offenburg oder Gengenbach oder auch ander aus dem Kinzigtal gefallen uns sehr gut. Aber diese können wir leider immer nur am Umzug ansehen anstatt Aktiv mit dabei zu sein. Naja kann man eben leider nichts machen. Wir wünschen allen aktiven eine schöne Närrische Zeit. Wie sagt Sonja so scheee: Ä Glickseeligi Fasnet äich alle

Herzliche Grüße aus Oberkirch senden
Michael, Renate und Jeannine Neuberger


Markus Siegel
<markus-siegel@gmx.de>
Vogtsburg, Kaiserstuhl
Do 16.01.2003

Vielen Dank Bernd Weckert,

Sie haben mir aus der Seele geschrieben. Ich frage mich ernsthaft, was Werner Mezger zu seiner Aussage bewegt hat. Gerade er müßt doch wissen, daß Ablenkung in schweren Zeiten absolut wichtig ist. Und dazu gehört die Fasnet. Ich frage mich ernsthaft, warum die Verbände jetzt schon wieder den gleichen Schmarren wie vor 12 Jahren auftischen. Hat man damals nicht doch hinterher gemerkt, wie unnötig es war, die Fasnet abzusagen ? Jetzt umso mehr, da dies ein Krieg wäre, den nur der Busch in seiner Kriegsgeilheit erzwingen will. Und da sollen wir Narren auch noch die wirklichen Deppen spielen ? Wie Sie sagten, reagierte das Ausland schon damals nur mit Unverständnis auf die Reaktion der Deutschen, die Fasnet abzusagen !!! Das kann doch nicht wahr sein, daß diese Diskussion jetzt schon wieder aufflammt. Erhebliche Verlust bei allen Verbänden, Vereinen und der Gastronomie und bei allen, die von der Fasnet profitieren. Das darf nicht nochmal vorkommen ! WEM UM HIMMELS WILLEN HILFT DENN EINE ABSAGE ? SOLL DAS ETWA DIE VERBUNDENHEIT DER DEUTSCHEN ZEIGEN ??? Wer ist so naiv das zu glauben ? Nein, wir Narren sind es nicht ! Meine lieben Damen und Herren, die Ihr die Narren (angeblich) vertretet : Seid Ihr denn wirkliche Narren ? Kennt Ihr die Interessen Eurer Mitglieder ? Fragt Euch doch mal selbst, ob das nicht die falsche Moral ist ! Närrische Grüße, denn ich freu' mich auf eine unterhaltsame Kampagne, wir brauchen sie !!!


Bernd Weckwert
<beate.rampone@t-online.de>
Konstanz
So 12.01.2003

Sehr geehrter Narrenfreund, sehr geehrte Narrenfreunde,

leider und zu meinem Erstaunen höre ich, daß Ihre Vereinigung wieder einmal - ziemlich sicher - entgegen der Meinung der meisten Narren mittlere bis große Einschränkungen der Aktivitäten im Falle eines Krieges plant. Auch der Oberbrauchtumspfleger, Herr Mezger, hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Allerdings, m.E. in einer sehr unqualifizierten Art und Weise. Scheinbar sehnt sich dieser Mann ins Mittelalter zurück. Es ist nicht zu fassen, daß wir Deutschen immer als erste - im falschen Respekt vor dem Mist den Andere verbrechen - uns in Ehrfurcht verneigen und zehn Bücklinge extra veranstalten. Weshalb müssen die Menschen die gerne Fasnacht machen und das Brauchtum pflegen bestraft werden? Sie verhalten sich nicht besser als die bescheuerten Politiker. Ist Ihnen etwa eigefallen die Betroffenen zu fragen? Nein, es wird vermutlich wieder einmal einfach über andere Köpfe hinweg bestimmt. 1991 war dies nicht anders. Ich war damals in Teneriffa. Dort wurde Fasnacht / Karneval gefeiert und zwar recht ordentlich. Darüber hinaus interessiert dies alles kaum jemand. Nur wir müssen, sollen - wie auch immer - die ersten und vermutlich die einzigen sein die mit Konsequenzen bedacht werden. Jahrzehntelang finden Weltweit Kriege statt, verhungern Menschen zu tausenden - täglich. Das interessiert kein Schwein. Das ist ein Verhalten das nicht nur zum Himmel schreit, sondern auch noch verlogen und heuchlerisch ist. Jetzt wo einige blut - und kriegsrünstige Nationen Schlagzeilen machen bricht man plötzlich in Panik aus. Lassen Sie die Kirche im Dorf und die Menschen ihre Fasnacht feiern. Durch Ihre angesagte Abstinenz verbessern Sie nichts, verändern Sie nichts noch halten Sie etwas auf. Hier sind Andere gefragt, nicht die Narren. Nicht zuletzt in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit sollte Ihr Ansinnen keinen Nährboden finden. Täglich wird gejammert wie schlecht die Geschäfte gehen. Der Einzelhandel klagt, die Gastronomie klagt. Wollen Sie diesen Teil der Gesellschaft zusätzlich bestrafen indem Sie diesen Wirtschaftsfaktor auch noch abwürgen? Menschen die aufs Geldverdienen an Fasnacht angewiesen sind auch noch aufs Maul hauen? Wollen Sie sich diesen Schuh ernsthaft anziehen? Das wäre der Gipfel der Dreistigkeit. Bitte überdenken Sie Ihre Haltung im Sinne der Brauchtumspflege.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Weckwert


Lorenz, Jürgen
<LorenzJ@bw.lsv.de>
Ettlingen
Di 07.01.2003

Liebe Fasnachtsfreunde,

ich finde es gut, das das Brauchtum von Euch und allen anderen Narren so gepflegt wird das ich hier und da mal wieder eine schöne Fasnacht (z.B. Rottweil, Gengenbach) erleben kann. Ich komme aus Völkersbach bei Karlsruhe (Nordschwarzwald) und habe mich in meiner Kindheit schon als Fasebutz verkleidet. In der Gruppe sind wir von Haus zu Haus gegangen und baten um eine kleine Spende (Eier, Schokolade, Geld). Dann fuhr ich in den 60er Jahren mit der DB über Offenburg, Triberg nach Radolfzell zu meiner Tante. Es war Fasnacht und ab dem Kinzigtal stiegen öfters Narren zu. Bis in Radolfzell die ganze Narrenschar ausstieg und der Bahnsteig mir ein farbenfrohes Bild bot. Der Lärm bestand aus Musik und anderen Instrumenten. Es war ein wunderbares Erlebnis.
Später wurde ich Mitbegründer der Ettlinger Rebhexen (seit 1979) und besuchte als alemannische Zunft oft den großen Fasnachtsumzug in Freiburg. Es hat mir immer Spaß gemacht den Zuschauern eine Freude zubereiten besonders den Kindern. Was ich allerdings feststellen musste ist, dass der Narr in den Narrenhochburgen mehr geachtet wird als in den Gebieten mit rheinischem Einschlag. Voller Freude erwarte ich den ersten Umzug wo ich als aktiver wieder " Narri Narro " rufen und den einen oder anderen Scherz mit den Zuschauern treiben darf. Ich wünsch allen Narren eine schöne und gesunde Fasnacht.
" Rebi Rebo "
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Lorenz


Narrenzunft d' Dammglonker e.V. 1955
<info@dammglonker.de>
Langenargen
Sa 04.01.2003

Wir haben für alle Narrenfreunde einen Chatroom eingerichtet. Wollt Ihr Euch mal so richtig ausgiebig u.a. über das Thema "Fasnet" mit Gleichgesinnten virtuell unterhalten, dann geht doch einfach auf unsere Homepage unter www.dammglonker.de Treffpunkt im Chat ist in der Probephase täglich ab 19 Uhr oder zu anderen Zeiten, die Ihr mit Euren eigenen Chatpartnern selbst ausmachen könnt. Viel Vergnügen und e scheene Fasnet wünscht die NZ d'Dammglonker aus Langenargen.


Jürgen Blank
<JJ.Blank@t-online.de>
Hasle
Di 31.12.2002
Hallo liebe Narrenfreunde,

nachdem das wieder gelungene Narren-Journal erschienen ist, möchte ich jedoch zum darin als Einleger enthaltenen Narrenfahrplan noch eine Anmerkung machen. Zum großen Entsetzen haben wir von der Narrenzunft Haslach im Kinzigtal festgestellt, daß nun schon mehrmals unser Narrenfahrplan falsch abgedruckt ist. Unsere Narrotaufe findet nur am Samstag, den 08. Februar statt, nicht auch noch am 11. Januar. Und, was noch viel ärgerlicher für uns ist: Auch wir haben am Fasnachts-Sonntag einen Großen Umzug, dieser wurde im Fahrplan komplett unterschlagen. Er beginnt um 14.00 Uhr und dazu laden wir auf diesem Wege alle närrisch interessierten Zuschauer recht herzlich ein, die Ortsfasent sehen möchten und nicht ein zusätzliches "Kleines Narrentreffen" mit vielen Gastzünften. Also am Fasent-Sundig: auf nach Hasle, wir freuen uns auf Euch.


Mit närrischer Vorfreude auf eine tolle Fasent 2003
Jürgen Blank, Zunftmeister der Narrenzunft Haslach


Hardy Gertz
<h.gertz@t-online.de>
Sachsen-Anhalt
Do 19.12.2002
Nur für den Fall, dass auch einmal Profi-Kollegen zu dieser Seite finden: Lasst bitte, bitte Vorsicht walten für den Fall, dass Euch Narren einmal um Fotos bitten. Ich habe da nämlich ganz bittere und unliebsame Erfahrungen machen müssen. Ich war 2001 beim Narrentreffen in Meersburg und habe mich dort auf Anfrage bereit erklärt, der gastgebenden Zunft Fotos von ihrem Narrentreffen zu schicken.
Ich komme aus Sachsen-Anhalt, musste also sehr weit reisen und war wohl in einer Art emotionaler Überreaktion vom dem herrlichen Geschehen in Meersburg so fasziniert, dass ich der Zunft später rund 300 Abzüge geschickt habe. Ohne irgendwelche Honorarforderungen, Aufwandsentschädigung, etc. wollte ich auch gar nicht. Die Fotos machen sich bestimmt gut in der Zunftchronik, oder wo auch immer.
Aber.... Es kam kein Antwortschreiben, kein Dankeschön, null Reaktion. Nix, rein gar nix! Bis heute nicht. So etwas von Undank ist mir in meiner ganzen Laufbahn als Fotograf noch nicht untergekommen. Da haben sich bei mir schon Leute für nur ein Foto bedankt und das auf eine Art und Weise, dass es fast schon peinlich war.
 Echt peinlichIich finde ich jedoch das Verhalten der Meersburger. Dieses ist einfach nur beschämend und einer solch ehrbaren Zunft unwürdig, wenn man bedenkt, dass ich ja von einem Zunftmitglied angesprochen wurde und nicht umgekehrt.
 Ich hoffe nur, dass es in der VSAN nicht noch mehr solch undankbarer Zunftgenossen gibt. Mir war das jedenfalls eine Lehre und ich werde mir die Narren künftig besser anschauen, bevor ich mich mal wieder breitschlagen lasse und Fotos weitergebe. Trotz alledem, Eure zauberhafte Fasnet werde ich aber weiterhin besuchen.

Hardy Gertz Fotojournalist Narro

Echt peinlich - findet auch der Webmaster der VSAN. Oder, lieber Meersburger, bist du so überarbeitet und gedankenverloren, daß nicht einmal ein einfaches Dankeschön möglich ist. Dieses unrühmliche Beispiel sollte uns - zumal in er Vorweihnachtszeit - doch zu denken geben. Aber sicher ist alles nur ein Mißverständnis und ein dickes Dankeschön wird vom See in Richtung Sachsen-Anhalt geschickt - oder ???.


Uli Topka
<uli.topka@gmx.de>
Konstanz
So 15.12.2002
Hallo ihr Narren von Nah und Fern,
ich hoffe, ihr schreibt auch per Mail in das Gästebuch. Ich werde diese Meinungen dann so schnell wie möglich in das Gästebuch stellen.

Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen guten Start in die neue Fasnachtsaison wünscht euch euer Webmaster

Uli