Das närrische
Gästebuch
der Vereinigung
Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte |
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Habt
ihr euch schon in unser Gästebuch eingetragen ? |
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| Die gängigen
Gästebücher haben Sicherheitsmängel. Damit ihr uns dennoch
mal so richtig eure hochnärrische Meinung sagen könnt haben wir
beschlossen, daß dies in Zukunft per
email (click einfach das Wort email an) geschehen soll. Im Betreff sollte
"VSAN Gästebuch" stehen! Aber vergesst nicht: IN DER KÜRZE
LIEGT DIE WÜRZE ! |
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VSAN-Gästebuch
Ort: Friedrichshafen
Karin
Sa
29.05.2010
Hallo
Ihr Narrenfreunde,
vom 11. - 13. Juni 2010 findet die NARRisto in der Messe Sindelfingen statt.
Ein Muss für alle Maskenträger, Guggenmusiker, Gardetänzer/innen,
Brauchtumer und Karnevalisten. Die Messe bietet Euch rund um die fünfte
Jahreszeit zahlreiche Aussteller, informative Fachvorträge, lehrreiche
Workshops und eine unterhaltsame Bühnenshow. Ein Highlight der NARRisto
sind geniale Tanzworkshops auf 4 Flächen! Das Narren-Forum und Libis-web
sind mit einem gemeinsamen Stand auf der NARRisto vertreten und informieren
Euch über ihre zukünftige Zusammenarbeit und die geplanten Projekte
zum Thema Fasnet und Guggen.
Mit närrischen Grüßen
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VSAN-Gästebuch
Ort: unbekannt
W. Koller
MI
10.02.2010
Hu-Hu-Hu
ihr Narren und Närinnen,
Ich finde dieses Gästebuch ist eine ganz tolle Sache! Wer kann mir helfen
? Ich suche noch ein Mäskle vom Überlinger Hänsele ( fehlt
noch in meiner Sammlung ) Bitte meldet Euch per Email
(walter.koller@ewetel.net)
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TV-Tip:
Ort: München
Ralf Schmid
FR
05.02.2010
Die
Narren und die Nazis
WDR, Montag, 08. Februar 2010, 23.15 - 00.00 Uhr
http://www.wdr.de/tv/wdr-dok/sendungsbeitraege/2010/0208/Die_Narren_und_die_Nazis.jsp
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Ich
suche Original Vogelmasken
Ort: unbekannt
J. Hesse
SO
10.01.2010
ich
(jutta.hesse.bw@googlemail.com)
suche Original Vogelmasken (Fasnets-Miniatur-Figuren aus dem Kunstatelier
Werner Vogel, Offenburg). Wenn Ihr eine zu verkaufen habt, bitte meldet Euch
...
MfG J. Hesse
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VSAN
Gästebuch
Ort: Bayern
Reinald Landthaler
DO
07.01.2010
Ein
Schramberger in Bayern grüßt ganz herzlichst die Vereinigung
schwäbisch alemannische Narrenzünfte e.V.
Wir wünschen Euch von Herzen für das Jahr 2010 alles Gute, Glück,
Zufriedenheit sowie viel Erfolg. Mögen alle Eure Wünsche im kommenden
Jahr in Erfüllung gehen.
Wir möchten Euch herzlichst einladen unsere neue Webseite welche
pünktlich am 11.11.09 in Betrieb ging, zu besuchen.
www.fasching-filme.de
Bei
Interesse könnten wir einen Link tauschen, so dass meine Besucher direkt
auf Euere Seite gelangen könnten
?
Weiterhin
wünschen wir Euch a freidareiche Fasnet 2010!
Viele herzliche Grüße, s goht degege
.
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Trallaho
Ihr Narrenleit
Ort: Elzach
DO
26.02.2009
Sie
isch leider vorbei die Fasnachtszeit
Doch eines des konn ich eich sage-
im nächschte Johr wird bi uns in Elzach wieder die Fasnet ustrage!
Uf www.schuttig.com
kenne Ihr Lit
über die Schuttig lese die gonze Zit.
Donn
sehe mir uns im nächschte Johr- versproche
in Elze uf de Fasnet in exakt 53 Kalenderwoche!
Trallaho! Narri-Narro- S` goht degege!
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Trallahoo
denn jetz isch wirklich d`Fasnet do
Ort: Elzach
FR
20.02.2009
Trallahoo
denn jetz isch wirklich d`Fasnet do
besucht die ELZACHER FASNET denn des isch immer eine Reise wert
22.02. 12:00 - Fasnetusrufe
15:00 - Großer SCHUTTIGUMZUG
20:00 - Fackelumzug mit Tanz dem
Teufel
23.02.
06:00 - Historisches Taganrufe
24.02. 09:00 - Latschari hole
15:00 - Großer SCHUTTIGUMZUG
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Eure
Fasnet ist die beste
Ort: Rheinland
SO
08.02.2009
Eure
Fasnet ist die beste, da kann unser "Karneval" Hier im Rheinland nicht mithalten
!!!!! Ich könnt dem treiben stundenlang zusehen. Ein fan aus dem Rheinland
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Heinz
Hug
Ort: Konstanz
SA
07.02.2009
Päpstliche
Nachhilfe für Fastnachtforschung
Graben nach den Wurzeln
Heinz Hug, Ehrenzunftmeister der Konstanzer Blätzlebuebe (1/09)
"Kaum eine Diskussion ist in der deutschen Volkskunde je mit größerer
Ausdauer und Leidenschaft geführt worden als diejenige über Ursprung
und Sinn von Fastnacht, Fasching und Karneval" schreibt Werner Mezger in
der Einleitung zu seinem beeindruckenden Werk Narrenidee und Fastnachtbrauch.
Der Autor verweist u.a. auch auf seinen extremsten Forscherkollegen
Dietz-Rüdiger Moser, der ab 1975 nachzuweisen versuchte, dass die Fastnacht
"kein von der Kirche bloß geduldetes, soziales Ventil vor dem Fastenbeginn,
sondern im Gegenteil ein von ihr selbst eingerichtetes, gezielt angeregtes
und aktiv gefördertes Fest, dessen verschiedene Brauchtumsphänomena
eigens zu dem Zweck entwickelt wurden, den Gläubigen am Vorabend der
Fastenzeit nochmals exemplarisch eine gottferne, pervertierte Welt vor Augen
zu führen und ihnen dadurch die Notwendigkeit der geistigen Umkehr
nachdrücklich bewusst zu machen." ...) Diese zu sehr auf den
Schöpfungsakt der Kirche fokussierte Deutung - es sei an dieser Stelle
auf die bizarre Deutung der verschiedenen Häser und Masken durch Moser
hingewiesen (!) - löste heftige Diskussionen aus, weil, wie Kollege
Mezger ausführt, "die Verengung des Deutungsversuchs der Realität
nur bedingt gerecht wird." Werner Mezger resümiert im Kapitel "Narrenidee
und Fastnachtbrauch" ( 7.2.): " In der europäischen Brauchtumsforschung
herrscht heute weitgehend Einigkeit darüber, dass es jeder Grundlage
entbehrt, die Festkomplexe Fastnacht, Fasching und Karneval als 'uralten'
vorchristlichen Winteraustreibungs- und Fruchtbarkeitskult zu erklären,
wie es die ältere deutsche Volkskunde hartnäckig versucht hat und
wie es sogenannte populärwissenschaftliche Darstellungen zum Teil leider
immer noch tun. An die Stelle absurder Spekulation um kontinuierliche
Überlieferungen aus mythischer Vorzeit ist mittlerweile auf breiter
Front die sehr viel realistischere Erkenntnis getreten, dass die Fastnacht
in ihrem Ursprung nicht etwa ein heidnisches Frühlingsfest, sondern
ein erst im Mittelalter entstandenes und von seinem engen Sinnbezug zum Lauf
des Kirchenjahres geformtes Brauchtum sei".
Als interessierter Laie und aufmerksamer Beobachter auch außerdeutscher
Masken- und Fasnachtsbräuche hege ich Zweifel an dieser Erkenntnis.
Nicht zuletzt auch deshalb, weil es sich im Zeitenlauf schon des öfteren
erwiesen hat, dass sich Erkenntnisse der Wissenschaft später als
Irrtümer herausgestellt haben. Als Teilnehmer am "Europäischen
Narrenfest" in Bad Cannstatt sind bei der Betrachtung der Masken, Tänze,
Darbietungen und Gesten, besonders unserer östlichen Nachbarn, aber
auch der italienischen, meine Zweifel bestärkt worden.
Unmissverständlich wies deren Auftreten auf Fruchtbarkeitsriten und
Vegetationserweckung hin. Vergleicht man dagegen das Auftreten unserer
Zünfte, dann gleicht dieses eher dem Ausgang einer Grundschulklasse,
die von ihrer Lehrerin ermahnt wurde, sich bei den Händen zu fassen
und artig ihres Weges zu gehen. Ist zum Beispiel nicht einst dem
ungebärdigen Hansel von der Baar das züchtige Gretele an die Hand
gegeben worden, um des Hansels Übermut zu fesseln, seine Schritte rhythmisch
zu lenken und sich künftig gesitteter zu benehmen? Eingeschüchterte
und besorgte Sittenwächter unter den Narrenoberen und ihr ständiges
Ermahnen zur "Narrendisziplin" im Verbund mit überzogenen behördlichen
Erlassen, Vorschriften und Gebührenkatalogen haben das ursprünglich
Anarchische und Chaotische der Fasnacht allmählich verschwinden lassen.
Wo kommt noch Freude auf, wenn zum Beispiel den Zunftmeister nach den lustigen
Tagen ein Bußgeldbescheid erreicht, weil seine Zunft die Fastnacht
in Form einer Strohpuppe ohne ( kostenpflichtige) behördliche Genehmigung
auf einem öffentlichen Platz verbrannt hat? Was ist noch übrig
von der oft zitierten "Narrenfreiheit", wenn ihm von Amtswegen erklärt
wird, dass nicht weniger als 12 Punkte zu beachten seien, " wenn nach §
16 des Straßengesetzes für Baden-Württemberg i.V.m. §
2 Abs. 1 der Satzung der Stadt Konstanz für Sondernutzungen an
öffentlichen Straßen" eine Strohpuppe verbrannt werden soll? Aber
auch der Zeitgeist mit seinem übertriebenen Feminismus hat die Narren
so eingeschüchtert, dass sich eine ( noch ) von einem Mann verkörperte
Hexe nicht mehr traut, ein Mädchen am Straßenrand zu packen und
es in die Drille zu sperren. Die Hex bekommt schon Gewissenbisse, wenn er
dem Publikum seine Unterwäsche zeigt oder gerät ins Grübeln
ob er wegen sexueller Belästigung belangt wird, wenn er mit dem Besen
einer Zuschauerin den Rock anhebt. Auf diese Weise mutiert unsere so viel
gerühmte Fasnacht immer mehr zu einem schönen aber inhaltslosen
Trachtenfest. Der reglementierten schwäbisch-alemannischen Fastnacht
kann es deshalb nur gut tun, noch unverbogene ausländische Narrengruppen
einzuladen.
Die Fastnachtforscher der Nachkriegszeit, denen es nicht zuletzt darauf ankam,
sich von den Ergebnissen der Forscher des ausgehenden 19.Jahrhunderts und
besonders der Nazizeit und deren Berufung auf das Germanentum zu distanzieren,
haben sich meines Erachtens aber ein wenig verrannt, wenn sie behaupten,
dass der Festkomplex Karneval, Fastnacht , Fasching nichts mit Winteraustreibung,
Sonnenkult oder der Wiedererweckung der Fruchtbarkeit bei Mensch und Natur
zu tun und somit überhaupt nichts "Heidnisches" an sich habe.
Zur Frage nach dem Ursprung unseres Maskenwesen und damit unserer heutigen
Fastnacht sollen zwei kirchliche Autoritäten zu Wort kommen: die
Päpste Gregor I., der Große und Benedikt XVI. Zu einer Zeit als
die vorchristlichen Umgänge, Beschwörungen, der Glaube an böse
Geister, Naturgötter und die Wiederkehr Verstorbener im vornehmlich
ländlich geprägten Volk noch stark verankert waren, erkannte Papst
Gregor I. ( 590-604), dass die Kirche diese alten Volksbräuche nicht
kurzerhand mit Brachialgewalt austreiben kann. Die Bindungen zu den alten
Göttern war noch zu stark. Der große Pontifex , ein weiser Mann,
verfügte: "dass man die Feste der Heiden allmählich christlich
umwandeln" solle "und in manchen Themen nachahmen müsse". Dies kann
als Anfang der systematischen Christianisierung älteren Brauchtums gelten.
Dieser Umwandlungs- und Zähmungsprozess zog sich über viele
Jahrhunderte hin. Der Sieg der neuen Religion über den alten Naturglauben
dauerte bis fast in jene Epoche des Übergangs des Spätmittelalters
zur Neuzeit, wo die heutige Generation der Brauchtumsforscher die (christlichen)
Wurzeln unseres rudimentär überkommenen Brauchtums meinen ausgraben
zu müssen.
Doch auch in unserer ach so modernen Welt widmet ein Kirchenoberhaupt seine
Gedanken einem so beiläufigen Fest wie dem Karneval. Der aus dem
festfreudigen Bayern stammende Benedikt XVI befasst sich mit den Wurzeln
des sehr verweltlichten Festkomplexes. In einer Betrachtung zum Thema "Zeit
des Lachens, Zeit zur Buße" schreibt "unser" Papst: "Der Monat Februar
zerfällt in diesem Jahr in ziemlich zwei gleich große Teile: Mitte
des Monats beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit, die Tage zuvor
sind durch den Karneval geprägt." (...)"Nun , der Ausgangspunkt des
Karnevals ist zweifellos heidnisch: Fruchtbarkeitskulte,
Geisterbeschwörungen fließen zusammen. Dagegen musste die Kirche
einstehen, den Exorzismus sprechen, der die Dämonen bannt, die den Menschen
vergewaltigen und nicht froh machen. Aber nach dem Exorzismus trat ganz
unerwartet etwas Neues, eine entdämonisierte Heiterkeit hervor: Karneval
ordnete sich nun dem Aschermittwoch zu als Zeit des Lachens und der Buße,
als Zeit einer heiteren Selbstironie, die im Lachen Wahrheit sagt, welche
derjenigen des Bußpredigers nahe verwandt sein kann. So kann Karneval,
entdämonisiert, in Richtung des alttestamentarischen Predigers weisen:
"Es gibt eine Zeit zu weinen und eine Zeit zu lachen ..." Einleuchtender
kann die Herkunft unserer heutigen Fastnacht und der Eingriff der Kirche
in tradierte heidnische Bräuche nicht beschrieben werden.
Als bekennender Narr katholischen Glaubens zögere ich keinen Augenblick
an die Unfehlbarkeit des Papstes - auch in der Frage zu den wahren Wurzeln
unseres heutigen närrischen Brauchtums - mehr zu glauben als an die
augenblicklichen Erkenntnisse der wissenschaftlichen Brauchtumsforscher.
Abschließend
bleibt nur zu hoffen, vom Präsidium der Vereinigung
schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte wegen meiner ketzerischen
Ausführungen nicht gebannt zu werden.
"Ho Narro !"
Quellen:
Mezger, Werner. Narrenidee und Fastnachtbrauch. Konstanz 1991
Benedigt XVI: Wer hilft uns leben? Herder, Freiburg 2005
Laudert, Doris. Mythos Baum. BLV München 1999
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Thomas
Schmid
Ort: Schramberg
MO
25.08.2008
Schramberger
Hansel grüsst die Vereinigung schwäbisch allemannischer
Narrenzünfte .e.v. Die Vereinigung und ihre Zünfte sind einfach
spitze . Es ist sehr wichtig die Tradition zu erhalten und zu pflegen.
Gruss
Thomas Schmid
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Michael
Janik
Ort: Hamburg
DO
18.07.2008
Herzlichen
Glückwunsch zum 84 Jährigen bestehen.
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Corinna
Müller
Ort: Lindau
DO
31.01.2008
Liebe
Narren der VSAN
Die
vielen positiven Reaktionen auf das "Große Narrentreffen" in Waldsee
haben mich richtig gefreut doch kam mir dabei der Gedanke, dass kaum jemandem
bewusst ist, wie viel Arbeit, Zeit und Wissen auch von Seiten der Vereinigung
in diesem Fest stecken. Ich weiß genau wie sehr der Präsident
in die Vorbereitung involviert ist. Deshalb möchte ich mich auf diesem
Wege beim Präsidium aber vor allem bei Roland ganz herzlich bedanken
für die viele Zeit , die er in die Vereinigung steckt. Dass es sich
beim Großen rentiert hat, zeigte uns der gute Verlauf des ganzen Treffens.
Herzlichen
Dank und ein Kräftiges Narri- Narro und Hoppla-Ho
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Sascha
Kustermann
Ort: Friedrichshafen
SA
09.02.2008
Narren-Forum
Die
Fasnet war dieses Jahr für viele zu kurz und die Nächste dauert
noch viel zu lang, aber wir haben eine kleine Entschädigung für
euch. Über 12.000 Fotos von Narrensprüngen und Veranstaltungen
warten in der Narren-Galerie auf euch, bestimmt findet ihr darunter eine
Veranstaltung bei der auch ihr gewesen seid. Aber auch sonst hat das Narren-Forum
einiges zu bieten
es ist mit aktuell knapp 1300 Mitgliedern aus 500
verschiedenen Narrenzünften und Vereinen das größte Forum
zum Thema Fasnet. Neben dem Forum und der Narren-Galerie erwarten euch unser
Vereinsverzeichnis mit über 1800 eingetragenen Narrenzünften und
Vereinen sowie ein Veranstaltungskalender der in nächster Zeit deutlich
erweitert wird, es ist also für jeden was dabei.
info@narren-forum.de
www.narren-forum.de
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Dietmar
Hermanutz
Ort: Bad Waldsee
DO
31.01.2008
Narrentreffen
der VSAN in Bad Waldsee, Umzug 20. Januar 2008
Ich
habe vom großen Umzug in Bad Waldsee eine umfangreiche Bilddokumentation
erstellt. Eindrücke der Bildmotive und der Qualität gibt es auf
meiner homepage
www.hermanutz-online.de.
Bei Interesse kann eine DVD mit weit über 1000 Bildern vom Umzug bestellt
werden.
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Narrenzunft
Waldsee e.V.
Ort: Bad Waldsee
DI
29.01.2008
Positive
Stimmen zum Großes Narrentreffen der VSAN in Bad Waldsee
Auszug aus dem Gästebuch der NZ Bad Waldsee
Hat
uns auch sehr viel Spaß gemacht mit Euch! Wünschen Euch weiterhin
viel Spaß in der Fasnet 2008!!Wiese und Inge
Hallo
Narrenfreunde! Herzlichen Glückwunsch zu einem super tollen, hervorragend
organisierten Narrentreffen! Es war einfach grandios! Mit Singemer
Narrengruß "hoorig", Euer Narrenfreund Dieter
Hallo
Waldseer! Vielen Dank für das tolle Wochenende! Wir sind extra 350 km
vom tiefsten Bayern zu Euch gefahren - es hat sich wirklich gelohnt.!!!
Grüße an die Besetzung des Festbüros vom Samstag abend. Wir
hoffen, Ihr wisst jetzt, daß die Kinder nicht der Storch bringt ;)
Eine glückselige Fasnacht wünschen Euch die zwei Fosanegl aus Kinding
im Altmühltal Gerda und Christa
Das
Narrentreffen mit allen 69 Zünften der VSAN und dazu noch das schöne
Wetter. Einfach klasse, was hier geboten wurde.
Hallo
liebe Bad-Waldseer. Auch wir aus der Schweiz möchten unseren Dank für
die super Organisation aussprechen. Das Fest war auch einmalig. Ich hoffe
wir konnten mit unseren grossen Treicheln euch auch eine freude bereiten.
Auch am Sonntag konnten wir in den diversen Bars noch einmal richtig vollgas
geben. Vielen Dank und liebe Grüsse aus der Schweiz.
Hallo
zusammen!!! Vielen Dank an Bad Waldsee für ein super tolles Narrentreffen!!
Die Organisation hat gepasst, die Wirtschaften waren toll, es war einfach
nu grad schäää!!! Viele Grüße von den Marketenderinnen
Stockach
Vielen
Dank für das superschöne, harmonische Narrenfest am Wochenende.
Es war einfach toll in so toller Umgebung die ganzen Narrenfreunde zu treffen
und gemeinsam zu feiern. Wir haben uns die ganze Zeit wohl gefühlt,
trotz das so viele Menschen auf engstem Raum unterwegs waren - das spricht
für eine gute Organisation. Die VSAN kann froh sein über solche
Mitgliedszünfte. Wir wünschen allen Waldseer Narren noch eine
glückselige Fasnet - Aha und Bock Määh
Grosses
Lob!!! Euer Narrentreffen war super organisiert.Es hat uns gut gefallen und
kommen gerne wieder. Bock määh.
Herzlichen
Dank für den schönen und bunten und gut organisierten Umzug am
Sonntag. Ihr habt alles toll und gut gemacht, weiter so.Ich wünsche
euch weiterhin eine glückselige Fasnet und grüsse euch als Närrin
die schon über 50 Jahre Fasnet mitmacht in 'Tettnang, Bad-Buchau und
jetzt in Aulendorf mit einem : Ha,ha,ha,was seischt au !euere christl
Hallo
an alle in Waldsee!!! ]Ihr habt tolle Arbeit geleistet, habt ein super
Narrentreffen auf die Beine gestellt !!! Dafür seit ihr auch mit einem
Engelswetter belohnt worden !! Wir kommen gerne wieder . Macht so weiter.
Noch eine Glückselige Fasnet
Vielen
Dank an alle, für dieses gigantische und stimmungsvolle Narrentreffen.Dies
zu toppen wird schwer sein!
Hallo
Waldseer, wir von der Hexengruppe Saulgau möchten uns recht herzlich
bedanken für die perfekte Organisation. Diese war von A bis Z hervorragend
geplant und das ganze wurde reibungslos durchgeführt. Weiter bedanken
wir uns, dass wir ein Zelt betreiben durften. Für uns war es ein
unvergessliches Erlebnis, an dieses wir uns immer wieder ganz gerne erinnern
werden. Wir haben uns in Bad Waldsee sehr wohl gefüllt und es war ein
wunderschönes Landschaftstreffen. Ein großes Lob!!! LG
B.Pfender
Hey
ihr Waldseeer!! War echt n ober geile Wochenende!! Die nächsten Veranstalter
mürssen sich ganz schön ins Zeug legen um einigermaßen mithalten
zu können. Glückwunsch!! Hoffe man sieht sich irgendwann nochmal!
Grüße aus Hausach! Andreas (Trompeter Narrenkapelle)
Liebe
Waldseer, heute schicken wir 5 Engener HAnsele auch noch die besten
Glückwünsche für eines der genialsten Narrentreffen hinterher
(wir haben noch einen Badetag in eurer Therme hinterhergeschoben ..) Ihr
habt einen Standard gesetzt!!!!!!!!!!! Christoph
Wir
die Narrenzunft Sindelfingen e.V. möchten euch auch unser Kompliment
aussprechen. Es war von der ersten Minute an der Wahnsinn. Kurz, Fasnet in
Vollendung. Über dieses Wochenende wird noch Jahre danach gesprochen.
Mit närrischem Gruß Narrenzunft Sindelfingen e.V. 1. Vorstand
Frank Hauser
EHoppla-Ho
aus Lindau Ihr Waldseer, war eine super Organisation und beeindruckend wie
so ein riesen Fest doch friedlich verlaufen kann! Wünsch euch noch ne
erholsame Restfasnet! Robert
ELiebe
Badwaldseeer Narren, Bürger und Gäste Wir Saubach-Geister aus Konstanz
wollen uns recht herzlich für das wunderschöne Narrentreffen bei
Euch am Wochenende bedanken. Es war einfach eine wunderschöne Stimmung.
Viele Grüße und ein närrisches AHA die Saubach-Geister Konstanz
e.V.
Ein
herzliches Dankeschön für dieses wahrhaftig gelungene, super
organisierte, stimmungsvolle, absolut perfekte Narrentreffen. So etwas erlebt
man wirklich selten und ich glaube, dass das auch so schnell niemand toppen
kann. Vielen, vielen Dank , auch an die Zuschauer die dem Ganzen noch den
Rahmen gaben. Liebe Grüße von einem Meersburger Hänsele!
Ho Narro!!!!!!!!
Ein
dickes Lob an Euch, perfekte Organisation und als Belohnung super Wetter!
Vielen Dank für das tolle Narrentreffen! AHA und Goooole aus Riedlingen
Ein
herzliches Aha!! Euer Narrentreffen war wunderschön. Ein echtes
Aha-Erlebnis. Euch allen noch ne glückselige Fasnet. Ein Plätzler
aus Weingarten
AHA!!
Herzlichen Dank bei allen Waldseern für dieses gigantische Narrentreffen.
Die Freinacht und der heutige Tag war Fasnet pur. Waldsee steht einfach für
Niveau und Qualität. Euch allen noch eine glückselige Fanset. Doraus,
Detnaus aus Sulga
|
Wolfgang
Schäfer
Ort: Hirrlingen
DI
22.01.2008
Großes
Narrentreffen der VSAN in Bad Waldsee
Am vergangenen Wochenende habe ich als Aktiver am großen Narrentreffen
in Bad Waldsee mitgemacht. Ich gehöre zu den älteren Narren die
doch noch einen erheblichen Teil der Aktiven ausmacht. Leider war der Aufenthalt
in Bad Waldsee alles andere als eine schöne Erinnerung. Wenn die VSAN
so etwas weiterhin zulässt wird auch der letzte ältere Narr das
Brauchtum aufgeben. Was ich hier kritisiere wurde mir von vielen Narren aus
allen möglichen Zünften bestätigt.
Die
Narrenzunft Bad Waldsee könnte einen Orden für cleveres Marketing
erhalten aber nicht für Brauchtumspflege. Wo man im Ortszentrum hingekommen
ist waren die Wirtschaften ausgeräumt. Stehtische Flaschenbier von einem
Hersteller (nur Pils) und Preise wie sonst nur incl. Fassbier und Bedienung.
Dazu bassgeschwängerte aufgedonnerte Schlager der 60 bis 80er Jahre
in Lautstärken die nur junge Discobesucher aushalten. Ordentliches Essen
war ein Ding der Unmöglichkeit. Riesige Wege waren zu bewältigen.
Vom Quartier zum Kofferlager. Vom Kofferlager zur Umzugsaufstellung. Den
gesamten Umzug. Vom Umzugsende zum Kofferquartier. Vom Kofferquartier zum
weit abgelegenen Busparkplatz. Meine Füße waren von stundenlangem
stehen am Vortag noch ganz taub um dann am Sonntag zig Kilometer
zurückzulegen.
Keiner
hat sich die Frage gestellt, was gewesen wäre wenn das Wetter extrem
schlecht gewesen wäre. Alle gastronomischen Angebote waren ja bei dem
tollen Wetter schon überfüllt. Tausende Narren und Besucher waren
auf der Straße. Dieses Chaos, wenn die alle auch noch einen warmen
trockenen Platz gebraucht hätten, ist nicht auszudenken. Ich verstehe
zwar das Narrenzünfte an solchen Ereignissen Ihre Kassen füllen
wollen aber so unverschämt wie in Bad Waldsee wurde ich noch
nirgends abgezockt. Kein einziger in Bad Waldsee hat sich wohl die Frage
gestellt was Sie tun würden wenn alle, denen es genauso erging wie mir,
nicht mehr kommen würden. Und genau dies wird irgend wann so sein. Es
ist schon seltsam wenn Vereine als letztes an Ihre Mitglieder denken. Alles
andere wie zum Beispiel Geld verdienen, Werbung für den Ort, noch
größer und noch schöner für die Zuschauer dazustehen,
noch einfacher und billiger Geld verdienen und und und.... aber kein einziger
Gedanke an die 12.000 Menschen die das überhaupt erst ermöglichen.
Und vor allem die Älteren unter Ihnen die in der Regel die
Leistungsträger in den Vereinen sind so schlecht zu behandeln ist eine
Schande. Und das alles unter dem Deckmantel der Brauchtumspflege.
Ob
da nicht ein Umdenken nötig wäre ? Ich denke für die Zukunft
der Brauchtumspflege ja ! .
|
S.Rösch
Ort: Stuttgart
MO
07.01.2008
Anregungen
zur Neukonzeption des Narrenschopfs
Zum einen könnte ich mir vorstellen, dass eine Neuaufstellung der
Narrenfiguren zukünftig weniger nach Fastnachtslandschaften, sondern
vielmehr mit Blick auf die Verwandschaft der Häser/Kleider erfolgt.
So bilden die Orte am oberen Neckar, der Baar, an der jungen Donau und
Schramberg, das derzeit der Fasnetslandschaft Schwarzwald zugeordnet ist,
mit ihren traditionsreichen sowie jüngeren Weißnarrenfiguren
augenscheinlich und beispielsweise einen landschaftsübergreifenden
Schwerpunkt.
Zum
anderen wünsche ich mir, neben der bereits vorhandenen Darstellung der
ehemaligen Mitgliedszünfte Elzach, Oberndorf a.N., Rottweil,
Überlingen und Villingen der Vollständigkeit halber eine
verdeutlichende Dokumentation und Veranschaulichung folgender Zünfte,
die inzwischen ebenfalls keine Mitglieder mehr der Vereinigung sind: Aistaig,
Breisach, Freiburg, Konstanz (Elefanten AG), Mengen, Rottweil-Altstadt und
Spaichingen.
Den
zukünftigen Besucher des Narrenschopfs dürften darüber hinaus
wohl auch interessieren, welche Zünfte sich im Laufe von über 80Jahren
um eine Mitgliedschaft in der VSAN beworben haben?
|
Ralph
Förster
Ort: unbekannt
DI
13.11.2007
Sponsoring
der Fasnet
Wenn man die aktuellen Narrentreffen - Ankündigungen verfolgt und liest,
scheint es wohl bei vielen Narrenzünften nicht mehr möglich zu
sein, diese Veranstaltungen (das sind keine Events!) ohne werbewirksame
Unterstützung durchführen zu können.
Lassen
sich Narrentreffen nur noch mit hohem Werbeaufwand (gibt es keine stillen
Förderer, im kleinen und größeren Rahmen, mehr?), oder wie
ich am Samstag in einer großen Tageszeitung lesen durfte, auch noch
mit zusätzlicher direkter finanzieller Subvention der Stadt
durchführen? In diesem Falle will man noch an die Fördertöpfe
der EU, vielleicht gibt es ja auch noch etwas vom Land
Baden-Württemberg?
Braucht
die Fasnet Verhältnisse wie im Rheinischen Karneval, wo sich ein
großer Einzelhändler Donnerstag eine Prinzengarde und am langen
Samstagabendeinkauf ein Tanzmariechen gegen entsprechende Rechnung vom
Karnevalsverein XY bucht?
Es
ist gerechtfertigt und wichtig, wenn Narrenzünfte großen Aufwand
mit einem Treffen haben, sich das finanziell auch rechnet. Organisationen
kosten Geld. Weniger ist mehr, vielleicht regelt sich dadurch auch einiges
von selbst!
Dann
ist ein Narrentreffen wieder etwas Besonderes!
Auch
wenn die Fasnet vorrangig historische Wurzeln und bewahrende Aufgaben hat,
muss Sie sich weiterentwickeln. Wir leben hier und heute. Aber doch bitte
nicht so. Fasnet braucht keine Verhältnisse wie im Sport! Wer sich am
cleversten vermarktet hat die beste Fasnet. Die kleinen Zünfte verlieren
an Bedeutung. Da ist doch etwas dran, oder?
Ein neuer Wertekatalog zur Fasnet lässt sich in einem
werbearmen/-freien Gesamtrahmen glaubwürdig an junge Menschen vermitteln.
Da steht doch einiges im Gegensatz zum einzelnen Narr, wie in den Richtlinien
zu den Narrentreffen auf dieser Homepage beschrieben. (Wasser predigen, Wein
trinken?!)
Quo vadis Fasnet
Mit närrischen Grüßen und viel Vorfreude auf die nächste
Fasnet
Ralph Förster
|
Doris
A. ERK
Ort: Stuttgart
FR
27.07.2007
Hallo
liebe Leser, Schreiber und Freunde der 5. Jahreszeit,
dankbar wäre ich euch für ca. 3 min Zeit und einen Besuch auf meiner
Seite
http://www.adenquire.net/bd7g013e
Mit einigen Klicks und Kreativität bei der Beantwortung des Fragebogens
zum Thema Fastnachts- und Festgewohnheiten könnt Ihr mir bei meiner
Abschlussarbeit sehr helfen.
mit den besten Grüßen
Doris A. ERK
|
Heinz
Hug
Ort: Konstanz
FR
16.02.2007
Vereinnahmte
Bräuche
Heidnisches wird christianisiert
"Halloween, bald christlicher Brauch?" So lautete eine Überschrift
im SÜDKURIER vom 28. Oktober 2006. Der schaumburg-lippische Landesbieschof
Jürgen Johannesdotter, so stand zu lesen, habe angeregt, Halloween zu
einem christlichen Brauch zu machen. Das Licht einer Wachskerze in einem
ausgehöhlten Kürbis könne auch als Symbol für Christus
stehen, teilte er der evangelischen Zeitschrift "Elan" in Bückeburg
mit. Der Kirchenmann bedauerte, dass Halloween, das ursprünglich auf
den christlichen Feiertag Allerheiligen bezogen gewesen sei , heute seine
historische Substanz verloren habe . "Von der heidnisch-christlichen Wurzel
ist nur noch das Heidnische übrig geblieben, ohne dass man es als heidnisch
erkennt", stellt der evangelische Landesbischof fest.
"Halloween
ist der Grusel-Spaß in der Erlebnisgesellschaft", meint hingegen der
wissenschaftliche Referent der Evangelischen Zentralstelle für
Weltanschauungen in Berlin, Matthias Pöhlmann. Mit dem Christentum habe
Halloween nichts zu tun. Im Gegenteil: Pöhlmann befürchtet, dass
der Kult christliche Feste verdrängen könne. Halloween , so der
Wissenschaftler, gehe auf das irische Fest "Samhain" aus vorchristlicher
Zeit zurück. Es wurde in der Nacht zum 1. November gefeiert, denn da
begann nach dem irisch-keltischen Kalender das neue Jahr. An Samhain vertrieben
die Menschen böse Geister und vollzogen möglicherweise sogar
Menschenopfer. Die Tradition , am 1. November der Toten zu gedenken, sei
ebenfalls im keltischen Irland entstanden. Im Jahre 835 legte Papst
Gregor IV. das Allerheiligen-Fest auf diesen Tag. Aus Samhain wurde "All
Hallows Evening", woraus der Name" Halloween" geworden sei. Soweit die
Ausführungen von Matthias Pöhlmann, die der Heimatzeitung vom
31.10.2002 entnommen sind.
Fast 400 Jahre früher, etwa um das Jahr 600, erkannte Papst
Gregor I. der Große, (590-604) , dass die neu gewonnenen
Schäflein der Kirche von den alten , vorchristlichen Bräuchen und
ihren Göttern nicht ablassen wollten. In maßvoller Weisheit und
kluger Weitherzigkeit, die ihm die Geschichtsschreibung zuschreibt,
verfügte der Pontifex, "dass man die Feste der Heiden allmählich
christlich umwandeln solle und in manchen Themen nachahmen müsse".
Weniger
einfühlsam ging der von Papst Gregor II. mit der Bekehrung der Germanen
betraute der englische Missionar Winfried, besser bekannt als hl.
Bonifatius, Apostel der Deutschen, mit den Heiden um , als er im Jahre
723 wagemutig und voller Eifer das berühmteste germanische
Baumheiligtum, die Donar-Eiche, höchst eigenhändig fällte.
Zweiunddreißig Jahre später machten ihn die Friesen zum
Märtyrer. In späteren Jahren wurden noch Hunderte Baumheiligtümer
und den Heiden heilige Haine und Opferstätten durch Axt und Feuer
systematisch zerstört.
"Bereits am Ende des 2. Jahrhunderts erkannten die christlichen
Kirchenlehrer in den Maskenspielen, den Schwelgereien der Kalenden und den
nächtlichen Heisch-Umzügen beunruhigende Widerstände und in
Folge Auflehnung des Heidentums (Paganismus), die noch gefährlicher
waren als die vom Volk praktizierten oder kaiserlichen Kulte. Gefährlicher
deshalb, weil sie an den Rhythmus der Zeit gebunden waren und auf dem
volkstümlichen Fundament der lokalen Gesellschaften standen", führt
Daniel Fabre , der Direktor des Centre Anthropologique der Stadt Toulouse
in seiner Betrachtung "Carnaval - Ou la Fête à l`envers", die
ich für die Schnetztor-Bibliothek der Konstanzer Blätzlebuebe-Zunft
im Jahre 2003 ins Deutsche übertragen habe, aus. Unter der Überschrift
"Die heidnischen Feste im Schatten des Christentums schreibt Fabre: "Die
doktrinären Quellen der Gegnerschaft der christlichen Lehre zu alten
Kulten liegen offen zu Tage. Die Götter der Vergangenheit sind nicht
gestorben. Sie sind von dieser Welt nicht einfach verschwunden, sondern sind
zu Dämonen erklärt worden, und solche gescheiterten Wesen feiert
man nicht. Zum anderen ist der Gebrauch der Maske im Theater oder bei den
Bräuchen ein schweres Vergehen gegen den Schöpfer. Der Mensch ist
als Abbild Gottes geschaffen worden. Er versündigt sich deshalb gegen
Gott, wenn er sein Bild verändert. Der Teufel wird als beunruhigender
Meister der Täuschung und der Maske bezeichnet."
Fabre fährt fort: "Diese Lehren der Kirchenväter hätten
logischerweise die vollständige Ausrottung aller Maskeraden nach sich
ziehen müssen, jener Spiele, bei denen man sich verkehrt verhält
und sich in das Reich des Bösen begibt. Aber dem ist nicht so.Im Gegenteil:
Manche Maskenfeste haben ihren Ursprung im Schatten des triumphierenden
Christentums, das aber dennoch nicht müde wird, mit den Stimmen seiner
bedeutendsten Vertreter gegen diese Feste zu wettern Man soll in den
stürmischen Debatten , die bis ins Mittelalter zurück reichen,
weniger den Willen der Vernichtung als vielmehr die Anstrengung erkennen,
diese Feste für die Kirche zu vereinnahmen und ihnen einen neuen Sinn
zu verleihen. Die Kontinuität ist zweifellos gewahrt, doch musste sie
eine wesentliche Umformung erfahren".
Die Aussage des verdienten Volkskundlers Professor Werner Mezger, in seinem
Werk Narrenidee und Fastnachtbrauch, dass in der europäischen
Brauchtumsforschung heute weitgehende Einigkeit darüber herrsche, dass
"es jeder Grundlage entbehrt, den Festkomplex Fasnacht, Fasching und Karneval
als uralten, vorchristlichen Winteraustreibungs- und Fruchtbarkeitskult zu
erklären" gilt dem Präsidium der Vereinigung
schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte mittlerweile als Dogma, das
anzuzweifeln fast schon als ketzerisch gilt. Dies hält mich nicht davon
ab, der These zu widersprechen. Abgesehen davon, dass es nicht plausibel
ist, dass die Jahrhunderte lang mit allen Mitteln zur absoluten Vorherrschaft
drängende Kirche im Zenit ihrer Machtausübung plötzlich und
ohne Zwang ihren gläubigen und endlich gebändigten Untertanen den
kompletten Festkomplex Fasnacht quasi zum Geschenk macht. Völlig
uneigennützig und nur zur Gaudi ihrer reglementierten und
eingeschüchterten Gefolgschaft soll die sonst so rigoros bestimmende
und strafende Kirche im Verbund mit der weltlichen Obrigkeit den Spund gelockert
haben, um einmal im Jahr für kurze Zeit den Überdruck aus dem Fass
zu lassen? Und ebenso plötzlich erscheinen aus dem Nichts, die
verschiedensten Masken, Umgänge, Feuer- und andere Bräuche wie
deus ex machina?
In meiner kleinen Fasnachtfibel "Narren am See" habe ich 1996 unter dem Stichwort
"Ursprung" dazu folgendes geschrieben: "Es trifft zu, dass die Kirche mit
Einführung des Aschermittwoch im Jahresablauf einen Grenzzaun errichtet
hat. Die aus vorchristlicher Zeit stammenden , über das ganze Jahr
verteilten Mummereien , rituellen Maskentänze, Dämonen- und
Naturbeschwörungen wurden von der Kirche gebündelt und zeitlich
begrenzt. So wie die alten Opferplätze mit Wallfahrtskapellen
überbaut, heilige Bäume gefällt und Hünengräber
eingeebnet wurden, so bekamen die Masken neue Formen und Inhalte. Der "gottferne
Narr" wurde geschaffen als pädagogisches Anschauungsobjekt. Wie der
um viele Jahrhunderte jüngere " Struwelpeter" sollte der "Narr" den
gottesfürchtigen Christenmenschen vor Augen führen, wohin ihr Weg
unweigerlich führt, wenn sie seinem Beispiel folgen."
Die
Beantwortung der Frage, ob der fasnachtliche Mummenschanz heidnischen Ursprungs
oder ein Produkt der Kirche ist, überließ ich einem katholischen
Geistlichen, der seinem Unmut über im Narrenhäs ministrierende
Buben in einer Zuschrift an den SÜDKURIER am 25.2.1995 unter der
Überschrift "Saftiges Heidentum" Luft machte und Folgendes klarstellte:
" Der vielschichtige Karneval stammt aus dem antiken Heidentum, wo es am
saftigsten ist, aus dem Dämonen- und Hexenglauben. Bis ins 11. Jahrhundert
hat die Kirche dieses Treiben verboten, aber ohne Erfolg. Darum handelt sie
nach dem Satz: "Wenn ich meinen Feind nicht besiegen kann, muss ich mich
mit ihm verbünden!" Das Bündnis funktioniert."
Der Prozess der Anpassung und Vereinnahmung ist ein Dauerläufer,
wie die von einem evangelischen Landesbischof angeregte Umwandlung des ganz
eindeutig auf heidnischem Brauchtum fußenden "Halloween" in einen
christlichen Brauch beweist. Bekanntlich schreibt stets der Sieger die
Geschichte. Das Christentum erkämpfte sich den Sieg über die voraus
gegangenen Religionen. Und der Sieger schrieb Latein. Da das zum Christentum
bekehrte Fußvolk diese Sprache weder schreiben noch verstehen konnte,
blieb Latein Jahrhunderte der gebildeten Führungsschicht der Kirche
und der weltlichen Oberschicht vorbehalten. Bis zum Durchbruch der Volkssprachen
an der Schwelle des Spätmittelalters zur Neuzeit blieb Latein eine Art
Geheimsprache der Mächtigen, die dies zu ihrem Vorteil und zum Nachteil
der Massen ausnutzten. Denken wir dabei nur an die gefälschten Urkunden
und Texte, mit denen Besitz erschlichen oder zu Unrecht Erworbenes oder
Privilegien nachträglich sanktioniert wurden, Die "jüngere
Fastnachtsforschung" , die m.E.. bei der Erforschung karnevalesker Bräuche
um Jahrhunderte zu spät ansetzt und dabei fast exklusiv aus den
spärlichen kirchlichen oder obrigkeitlichen Quellen schöpfen muss,
sollte sich stets bewusst sein, dass diese vom Sieger stammen und nicht
ungetrübt von Eigenpropaganda sind. Sicher würde es die Verdienste
der Nachkriegsgeneration unserer Fasnachtforscher nach Dietz-Rüdiger
Moser nicht schmälern, wenn sie die heidnischen Wurzeln des Festkomplexes
Karneval/Fasnacht freilegen wollten. Es bleibt riskant, wissenschaftliche
Erkenntnisse zu dogmatisieren. Wie sagte doch der deutsch-schwedische Biologe
Jakob von Uexküll ( 1864-1944) : "Die Wissenschaft von heute ist der
Irrtum von morgen."
Heinz Hug
|
Roland
Wurster
Ort: Großbettlingen
DI
14.11.2006
www.Narrenzunft-Stoiadler.de
Hallo
die Narrenzunft Stoiadler wünscht euch eine glückselige Fasnet
06/07. Desweiteren möchten wir auf ein Besonders Datum Hinweisen den
2.12.06 da werden wir unser Häß der Öffentlichkeit
präsentieren.
mit den besten Grüßen
Grisu (Roland Wurster, 2.Vorstand)
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Raphael
Ort: ?
MI
18.10.2006
Raphael
Liebe
Narrenfreunde!
ich suche Umzugsfolgen von Narrentreffen, egal in welcher Form sie
noch Vorhanden sind (Flyer, Kopien usw.)
Würd mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet auf meine Email Adresse
(rmgmsrr@aol.com)!
Viele Grüße
Raphael
|
Barbara
Köder
Ort: Calw
MI
16.08.2006
1.Calwer
Narrenzunft 04 e.V.
Wir
sind die 1-calwer-narrenzunft 04 e.V.
bestehend aus folgenden Figuren:
die Berghexe
der Stoigrombler
ein Löwe (Wappentier im Calwer Stadtwappen)
ein Flößer und sein Weib (die Flösser haben Calw mit der
damaligen Zeughandelsgesellschaft später die Calwer Decken u.Tuchfabrik
zu Einkommen und Größe verholfen).
Wir sind froh uns in der Gegend schon einen Namen gemacht zu haben obwohl
Calw als Protestantischer Ort keine Verbindung zur Schwäbisch-Alemanischen
Fasnet hatte. Ich würde mich sehr freuen wenn sich andere Zünfte
für uns interessieren oder viell. am Fasnetsmontag am 3.Calwer Nachtumzug
teilnehmen möchten.
S'goat dagega
eure 1.Calwer Narrenzunft 04 e.V. Barbara Köder,Zunftmeister.
|
-ENO-
Ort: Böblingen
DO
27.04.2006
BB-Schlossgeist
Hallo
liebe Freunde der alemannischen Fasnet.
Jetzt kommt der Zeitpunkt sich auf die nächste Saison 2006/2007
vorzubereiten. Leider ist Böblingen selber ein relativ weisser Fleck
in der Fasnetslandschaft. Bis auf einige wackere Kämpfer an der Hexenfront,
gibt es hier eigentlich --> !-nicht viel-! Ich möchte gerne das Brauchtum
der alemannischen Fasnet auch in Böblingen etwas hochhalten und suche
wackere Mitstreiterinnen und Mitstreiter zur Gründung der:
"Böblinger Schlossgoischdr". Es soll kein Verein werden sondern
eine lockere Gruppe die besonders an Fasnet ihr Unwesen treibt. Auch bei
einer lockeren Gruppe ist etwas Disziplin gefragt damit es funktionert. Wer
möchte, ob jung oder alt, Weiblein oder Männlein sich zu einer
solchen Gruppe zusammenschliessen ? Es existiert noch kein Häs und keine
Maske nur eine Vorstellung; also Ideen sind gefragt und jeder der jetzt einsteigt
hat die Chance seinen Teil dazu beizutragen. Bei Interesse eMail an mich,
ich werde alles sammeln und dann zu einem Treff einladen.
PS: Wer dies liest, selber keine Zeit, Laune hat oder schon woanders eingebunden
ist aber jemanden kennt, der eventuell Interesse haben könnte, bitte
weiterleiten
Vielen Dank
-ENO-
email: BB-Schlossgeist@web.de
|
Juergen
Feuchter
Ort: Böblingen
MI
25.01.2006
Kemmla
Hexa Böblingen
Wir
sind zwar keine traditionsreiche Gruppe, aber dennoch nehmen wir seit 20
Jahre nach dem Motto "Jedem zur Freud - keinem zum Leid" an der Fasnet in
unserer Stadt und im schwaebisch - alemannischen Raum teil. Und es macht
jedes Jahr aufs neue Spass!
Gratulieren möchte ich der VSAN zu ihrem gut aufgemachten Narrenfahrplan,
der uns immer wieder Anregungen zu Besuchen gibt. Auch die ganze Internet
Praesentation ist gut gelungen. Ja und wen's interessiert, Die Kemmla Hexa
haben auch eine Homepage:
www.Kemmla-Hexa.de
....und seit diesem Jahr gibts von der Schoenbuch-Brauerei sogar fuer unsere
Region ein Fasnetsbier ! !! Au en Beblenga geit's a paar Narrade ! ond dia
wuenschet aelle a glueckseelige Fasnet.
Kennsch mi DU ?? i i i ben's
(a ehemaliger Fallabengel ?)
|
Andreas
Scholz
Ort: Esslingen
MI
25.01.2006
Hallo
Ihr Narrenfreunde,
jetzt
habe ich zusätzlich zu der Kelterteufele-Web-Seite auch eine neutrale
WEB-Seite zum Thema Fasnacht ins Netz gestellt. Diese soll vereinsneutral
sein.
http://people.freenet.de/Andy-Scholz/fasnet.htm
Auf dieser habe ich alle WEB-Seiten, die Allgemeininfos enthalten,
zusammengezogen. Dabei haben dann die Unterseiten zum Thema Narrenmuseen
und Narrenbrunnen neue Dateinamen bekommen, falls ihr darauf einen Link habt,
bitte diesen Abändern, denn die alten Seiten entfallen zum Ende des
Monats.
Der
neue Link zu den Fasnachtsmuseen in Baden-Württemberg lautet:
http://people.freenet.de/Andy-Scholz/Narrenmuseen.htm
Der
neue Linkszu den Fasnachtsmuseen ausserhalb Baden-Württembergs
lautet:
http://people.freenet.de/Andy-Scholz/Narrenmuseen-2.htm
Der
neue Link zu den Narrenbrunnen lautet:
http://people.freenet.de/Andy-Scholz/Narrenbrunnen.htm
Ergänzungen
zu den WEB-Seiten sind immer willkommen.
Es grüßt aus Esslingen
Andreas Scholz
|
H.-G.
Klaas
Ort: unbekannt
MO
02.01.2006
Narro!
Wer
hat Interesse: 2 Zeitungsdrucke "Stockemer Fasnet" aus der "Gartenlaube"
(Jahrgang 1904) in hochwertigen Bilderhaltern zu verkaufen. Je 120 Euro.
=> Tel. 07771-877 677
Herzl. Dank!
|
Thomas
Jauch
Ort: Hechingen
DI
27.12.2005
Sehr
geehrtes Präsidium der VSAN,
nun
weiß ich endlich, wieso Ihr die 9 Narrenregeln erst verspätet
ins Internet gestellt habt bzw. wieso nicht alle 9 Regeln über die dpa
verbreitet wurden: weil Ihr Euch damit als Interessenvertretung der
schwäbisch-alemannischen Fasnacht selbst disqualifiziert habt.
Wer
meint, althergebrachtes Brauchtum könne durch den Zwang zur
Historisierung/Musealisierung (Regel 8: "Ein echter Narr besucht das Museum
Narrenschopf") bzw. zum Trunk einer bestimmten Sorte Mineralwasser (Regel
9: "Ein echter Narr trinkt BAD DÜRRHEIMER") lebendig gehalten werden,
der gehört zu den Wasserträgern einer kultur-, gesellschafts- und
wirtschaftspolitischen Machtelite, die nur eins im Sinn hat: das (Narren-)volk
ruhig zu stellen.
Selbstverständlich ist die museale Dokumentation fasnächtlichen
Brauchtums wichtig und notwendig, lebendiges Brauchtum aber bedarf der
Wechselbeziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen
Brauchtumsträgern und Gesellschaft. Dabei darf nicht vergessen werden,
dass Fasnacht schon immer eine "verkehrte Welt" hervorgebracht hat, was ja
bekanntermaßen sich auch in der Geschichte der Fasnacht als eine Geschichte
von deren Verboten niedergeschlagen hat. Fasnacht muss sich an der
gegenwärtigen Gesellschaft reiben, sonst mutiert sie vom Brauch zum
Langeweiler. Das hat die VSAN ja vor wenigen Jahren auch erkannt, als sie
leider etwas halbherzig die Wagenfasnacht (die eben mehr und
Kritisch-Witziges bietet, als hunderte und tausende gleichförmiger
Hästräger) wieder zu beleben versuchte.
Das Wassertrinken zu propagieren, mag vom gesundheitlichen Standpunkt her
vertretbar sein, Fasnacht aber ist ein Fest, ein Ritus. Immer und überall
auf der Welt finden dabei Drogen Verwendung, in unserer Gesellschaft eben
Alkohol. Den verantwortlichen Umgang mit der Droge Alkohol kann man aber
nicht durch das Wassertrinken erlernen. Zu der Tatsache, dass nicht irgendein
Wasser, sondern BAD DÜRRHEIMER angepriesen wird, darf ich im Übrigen
aus den Richtlinien der VSAN zur Veranstaltung von Narrentreffen die Ziffer
9 zitieren: "Jede Art von Werbeanbringungen an Häs und Zubehör
sind zu unterlassen. [...]" Ebenso darf ich Sie närrischerweise bitten,
ihrem Hauptsponsor "Rothaus Brauerei" (vgl. Startseite des Internetauftrittes)
recht herzliche Grüße auszurichten, ich werde ihm weiterhin die
Treue halten.
Ein
Trost bleibt mir und allen echten Narren noch: es handelt sich womöglich
bei den 9 Narrenregeln um einen Fasnachtsscherz. Aber die sind doch erst
ab Heilig Drei König erlaubt. Oder?
Mit echtem närrischem Gruß
Thomas Jauch
|
Thomas
Jauch
Ort: Hechingen
MI
21.12.2005
Sehr
geehrte VSAN-Verantwortliche,
In
den Zeitungen, im e-mail-Dienst des Landes Baden-Württemberg, überall
war - verbreitet durch die dpa - zu lesen: die VSAN hat 9 Gebote für
Narren aufgestellt. Abgesehen davon, dass an Fasnacht ja bekanntermaßen
Gebote und Verbote gern in ihr Gegenteil verkehrt werden, möchte ich
höflichst anfragen, ob ihr es auch einmal wagt, diese Gebote zu
veröffentlichen. Auf der Internet-Seite der VSAN kann ich sie nicht
finden. Ich darf daher vermuten, dass ihr doch ab und zu in den (Narren-)Spiegel
geschaut und gemerkt habt: hoppla, wir sind ja gar nicht Gott (vgl. Psalm
14,1: Dixit insipiens in corde suo: non est deus). Oder müssen wir beim
nächsten Narrentreffen erst über irgendwelche Steintafeln
stolpern?
Närrische Grüße
Thomas Jauch
|
http://www.vip-guggen.de
Ort: Stuttgart
DO
15.12.2005
Wir,
die
VIP Guggen, wünschen euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und
einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Außerdem wünschen wir euch eine
morts Gaudi für die Kampagne 2006.
Gruß aus Stuttgart
Dr. No von den VIP-Guggen
|
Staudigl
Ort: Großbettlingen
DO
03.11.2005
Hallo
Zusammen,
bei
so vielen Einträgen in euerem Gästebuch, darf der von Bettling
nicht fällen. Da muss ich doch gleich, die Stoiadler verewigen. Schöne
Homepage habt ihr, ein dreifaches Stoi - Adler auf den Webmaster. Schaut
doch einfach bei uns auf der Homepage vorbei!! Über ein Eintrag im
Stoiadler- Buch werden wir uns freuen! Wenn ihr Lust habt, dann schickt uns
einen Link, wir werden euch gleich in die Homepage aufnehmen. Besteht bei
euch auch Interesse, kein Problem wir senden euch sofort unseren Link der
Stoiadler.
Gruß
Staudi18 von den Stoiadler aus Großbettlingen
http://www.narrenzunft-stoiadler.de
info@narrenzunft-stoiadler.de
|
Jürgen
Ruff
Ort: Tischardt
DI
20.10.2005
Hallo
Zusammen,
Wir,
die Tischardter Narrenzunft, wollten Euch auf diesen Weg , kurz Hallo sagen.
Es wäre schön , wenn Ihr uns mal auf unsere HP besuchen würdet
und Im Gästebuch euch verewigen würdet. Wenn ihr nichts dagegen
habt, würde ich euch bei uns auch verlinken???
Vorab vielen Dank, es Grüssen Euch die Waddabolla-weibr aus
Tischardt.
PS:
Ein rießen Lob an den Webmaster Eure HP sieht super cool aus.
|
Oberhex`
Volker Köhler
Ort: S.-Bad Cannstatt
MI
31.08.2005
HLiabe
Hexa-Grüßle aus S.-Bad Cannstatt
Wir,
die Narrenzunft Cannstatter Stäffeles Hexa e. V. wollen uns hier nun
auch mal verewigen in eurem Gästebuch. Übrigens, super-tolle Homepage
die ihr euch da aufgebaut habt, sehr informativ und gestaltet und vor allem
für jeden Fasnachtsbegeisterten gewisss etwas dabei an Information.
Wer möchte kann uns auch mal besuchen kommen auf unserer Homepage:
http://www.staeffeles-hexa.de
und uns einen Eintrag hinterlassen, wer mag. Würden uns sehr drauf freuen.
:-) Dem VSAN alle Gute weiterhin, macht so weiter und demnächst kommen
wir mit einer Abordnung aus unserer Zunft auch mal nach Bad Dürrheim
in den Narrenschopf, ein Muss für jeden Narr, oder? :-) Hoffe dann,
wir sehen uns dort!
Bis dahin!
Eure NZ Cannstatter Stäffeles Hexa 2002 e. V - Oberhex` Volker
Köhler.
|
Daniel
Buchmaier
Ort: Ravensburg/Schwabenland
FR
20.05.2005
Hallo
liebe Narrenfreunde!
Hab
grade so in eurem Gästebuch gestöbert und gedacht, so kann das
ja nicht weitergehen, der letzte Eintrag am 11.11.04! Da musste ich doch
gleich einen Eintrag hinterlassen! Freu mich schon total auf die
Narrenbörse nächstes Wochenende und das Große Narrentreffen
der VSAN in Waldsee 2008! Wenns nur halb so schön wird, wie das in Singen
wirds ein riesen Erfolg! Schaut doch auch mal auf meine Fasnetseite
www.narrennest.de
, über Gästebucheinträge freue ich mich nämlich auch
sehr!
Mit närrischen Grüßen
Daniel aus Ravensburg
|
Michael
Schmitz
Ort: unbekannt
DO
13.02.2005
Hallo
Ihr Narren zusammen,
ich
habe eine Sammlung von rund 1200 Fasnachtsmäskle der verschiedenen
Zünfte, welche ich gerne erweitern möchte. Des weiteren habe ich
eine Sammlung von rund 3.500 Orden aus dem bereich Köln und
Düsseldorf. Unter anderem habe ich in Düsseldorf seit 1948 bis
auf 4 alle Pronzenpaar Orden. Die Kölner und Düsseldorfer verkaufe
ich bzw. tausche gerne gegen Masken die mir noch fehlen. Über alle
vorhandenen Orden und Masken habe ich natürlich auch eine entsprechende
Liste.
Würde mich freuen wenn sich jemand meldet (Mail:
nordicwalking100@t-online.de).
Liebe Grüße Michael
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Matthias
Drescher
Ort: Oberrhein/Schwarzwald
DO
11.11.2004
Liebe
Narren des VSAN,
habe
mir heute mal Eure Seiten angeschaut. Absolut gelungen dieser Internet-Auftritt.
Ich bin der Narrenreporter von Hitradio OHR (Sendegebiet von Karlsruhe bis
Freiburg und Elsaß bis tief in den Schwarzwald hinein) und bin jede
Saison auf rund 50 Veranstaltungen zur Live-Berichterstattung. Zünfte
die Interesse haben an einer kostenlosen Liveschaltung können sich gerne
unter
matthias.drescher@hitradio-ohr.de
mit mir in Verbindung setzen...würde mich freuen von Euch zu
hören.
Närrische Grüße
Matthias Drescher
|
Bernd
Stehle
Ort: Sigmaringen
MI
10.11.2004
Chapeau
! ,
Die
Ausstellung (A.d.W.: gemeint ist die derzeit im Narrenschopf laufende
Sonderausstellung "Fasnacht in Tirol") ist wirklich sehenswert. Wer
sich für Fasnacht interessiert, sollte sie sich nicht entgehen lassen.
Herzliche Grüße aus Semmerenga
Bernd Stehle 'Vetter Guser' Sigmaringen
|
Hermann
Palmer
Ort: unbekannt
FR
14.05.2004
Hallo
Fasnetfreund Heinz Hug,
über
Ihren Freud'schen Versprecher könnte ich mich kringeln. ("Sehr geehrter
Herr Dr. Schlicht.....")
Ansonsten fand ich Ihre Ausführungen sehr interessant.
Narr im Exil
Hermann Palmer
|
Heinz
Hug, Ehren-Zunftmeister der Konstanzer Blätzlebuebe
<keine email-Adresse>
Konstanz
FR
02.04.2004
Woher
kommen all die vielen Fasnachtshexen ? (Antwort auf Eintrag von Dr. Schicht
vom 10.03.2004)
Sehr
geehrter Herr Dr. Schlicht,
zunächst freundlichen Dank für Ihre Erwiderung auf meinen Aufsatz
über den Ursprung aller Fasnachtshexen. Dank auch, dass Sie mir Mut
bescheinigen, indem ich mir erlaubt habe, Ihrer Darstellung im Narrenboten
der VSAN in einem für Sie sehr wesentlichen Punkt zu widersprechen.
Es könnte auch Übermut gewesen sein, um eine wünschenswerte
Auseinandersetzung über die verschiedenen Auffassungen über die
Wurzeln des Karnevals und der Fasnacht anzustoßen.
Auch
wenn Sie und ihre "jüngeren Fasnachtforscher"-Kollegen nicht müde
werden zu betonen, dass das Fastnachtsfest nicht mit "irgendwelchen
vorchristlichen - ob griechisch-römischen oder germanischen Kulten in
direkten Zusammenhang zu stellen" seien, gibt es eine Reihe europäischer
Forscher, die das anders sehen. Deren Ergebnisse erscheinen mir logischer,
weshalb ich ihnen den Vorzug gebe.
Hierzulande sagt man "vu nix kunnt nix." Das mag wenig wissenschaftlich klingen,
doch ist es deshalb nicht weniger wahr. Sogar der liebe Gott hat auf einen
Batzen Lehm zurück gegriffen als er den ersten Menschen erschaffen hat.
Und die Kirche soll plötzlich ohne jede Notwendigkeit im 14. oder 15.
Jahrhundert aus reiner Menschenfreundlichkeit ihren sich durchs irdische
Jammertal schleppenden Schäflein zur Belustigung die Fastnacht mit den
verschiedensten Masken und Bräuchen herbei gezaubert haben? So aus dem
Stand, ohne Vorlage?
In der Fasnachtsfibel "Narren am See" habe ich im Absatz Ursprung nach dem
Zitat der Kernaussage Ihres Lehrers, den von mir geschätzen Dr. Werner
Mezger, "dass es jeder Grundlage entbehrt, den Festkomplex Fasnacht, Fasching
oder Karneval als 'uralten', vorchristlichen Winteraustreibung- und
Fruchtbarkeitskult zu erklären" meine Meinung wie folgt kundgetan: "Es
trifft zu, dass die Kirche mit Einführung des Aschermittwoch im Jahresablauf
einen Grenzzaun errichtet hat. Die aus vorchristlicher Zeit stammenden,
über das ganze Jahr verteilten Mummereien, rituellen Maskentänze,
Dämonen- und Naturbeschwörungen wurden von der jungen Kirche
gebündelt und zeitlich begrenzt. So wie die alten Opferplätze mit
Wallfahrtskapellen überbaut, heilige Bäume gefällt und
Hünengräber eingeebnet wurden, so bekamen die Masken neue Formen
und Inhalte. Der "gottferne Narr" wurde geschaffen als pädagogisches
Anschauungsobjekt. Wie der um viele Jahrhunderte jüngere "Struwwelpeter"
sollte der "Narr" den gottesfürchtigen Christenmenschen vor Augen
führen, wohin ihr Weg unweigerlich führt, wenn sie seinem schlechten
Beispiel folgen." Zur Frage, ob der fasnachtliche Mummenschanz heidnischen
Ursprungs oder ein Produkt der Kirche ist, habe ich eine Leserzuschrift an
den SUDKURIER zitiert. Dort hat sich nämlich ein Pfarrer über eine
"Narrenmesse" echauffiert , bei der Messbuben im Narrenhäs ministriert
haben. Der geistliche Herr schreibt zum Thema Fasnacht und Brauchtum unter
der Uberschrift "Saftiges Heidentum": "... der vielschichtige Karneval stammt
aus dem antiken Heidentum, wo es am saftigsten ist, aus dem Dämonen-
und Hexenglauben. Bis ins 11. Jahrhundert hat die Kirche dieses Treiben verboten,
aber ohne Erfolg. Darum handelt sie nach dem Satz 'Wenn ich meinen Feind
nicht besiegen kann, muss ich mich mit ihm verbünden'. Das Bündnis
flinktioniert." Vermutlich war der Pfarrer kein wissenschaftlich gebildeter
Volkskundler, doch ist er mit seiner Meinung in prominenter Gesellschaft
einiger namhafter ausländischer Forscher, die ich Ihnen zum Abschluss
nennen will:
Samuel Golz: La Masque dans la Tradition Europeenne. Binche 1975
Natalie Zemon-Davis: Humanismus, Narrenherrschaft und Riten der Gewalt.
Fischer, Frankfürt 1987
Editions Fernand Nathan: "Carnaval". Frankreich 1979
Daniel Fabre: Carnaval, La Fete a l`Envers. Decouvertes Gallimard
Traditions. Paris 1992
Michail Bachtin: Rabelais und seine Welt, Volkskultur als Gegenkultur.
Suhrkamp. Franktürt 1987
Waldemar Liungman: Traditionswanderungen Euphrat-Rhein. Helsinki 1937
Viel
Freude beim weiteren Forschen gemäß dem Ausspruch von W. Shakespeare:
"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit
erträumen lässt." Mit freundlichem Gruß aus Konstanz Heinz
Hug
Ho
Narro!
|
Dr.
Jochen Schicht
Schwarzwald
Mi
10.03.2004
Sehr
geehrter Herr Hug,
zunächst
einmal bewundere ich Ihren Mut, derart überzeugt den "jüngeren
Fastnachtsforschern" die wahren Ursprünge der Fastnacht (hier im speziellen:
der Fastnachtshexe) aufzuzeigen. Doch schon der französische Philosoph
Descartes wusste: "Zweifel ist der Weisheit Anfang." Und Zweifel sind nun
einmal - und das werden die jüngeren Fastnachtsforscher langsam wirklich
müde zu betonen - mehr als berechtigt, wenn es darum geht, das
Fastnachtsfest mit irgendwelchen vorchristlichen - ob griechisch-römischen
oder germanischen - Kulten in direkten Zusammenhang zu stellen und im Zuge
dessen obskure Thesen zu formulieren. Niemand bestreitet, dass in der Fastnacht
Elemente älterer Feste enthalten sein können. Doch diese Elemente
lassen sich heute für den kritisch arbeitenden Wissenschaftler einfach
nicht mehr bestimmen. Hingegen läßt sich das Fest einwandfrei
ausgehend vom Kirchenjahr - und damit christlich - deuten.
Und zu Ihrem völlig abwegigen Vorwurf, die deutschen Fastnachtsforscher
stünden im Bann der deutschen Romantik (!), bzw. müssten einen
Brauch in der Kontinuität der Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg
demonstrieren, nur soviel: Den nicht belegbaren Thesen von Volkskundlern
des Dritten Reiches wie Otto Höfler oder Robert Strumpfl zu folgen,
deren gemeinsame Behauptung darin bestand, dass in der Fastnacht die Riten
kultischer Männerbünde der Germanen weiterlebten, und sie deshalb
während des ganzen christlichen Mittelalters trotz äußerer
Anpassung an die Kirche die Kontinuität germanischen Heidentums
repräsentierte, hätte mit s e r i ö s e r W i s s e
n s c h a f t nichts mehr zu tun.
Offensichtlich beruhen derartige Vorstellungen auf einer falschen Interpretation
des Begriffes "heidnisch": So bezeichneten die Geistlichen beider Konfessionen
während des 16. und 17. Jahrhunderts die Fastnacht als "heidnisch" und
meinten damit "nicht christlich". Schon die Mythologen des 19. Jahrhunderts
jedoch begingen äußerst willig den folgenschweren Irrtum, "heidnisch"
als "vorchristlich" zu interpretieren. Sie finden Nachahmer bis zum heutigen
Tag.
Ebenso lässt sich von keinem einzigen römischen Fest nachweisen,
dass es ein direkter Vorläufer der Fastnacht war. Kein Wunder: zwischen
der Besiedlung beispielsweise des Rheinlandes durch die Römer und den
ersten belegbaren Hinweisen auf mittelalterliches Narrentreiben während
der Fastnachtstage liegt ein ganzes Jahrtausend.
Dr.
Jochen Schicht
|
Anja
Hoffmann
<A.H.1976@gmx.de>
Konstanz
Mi
25.02.2004
Hallöchen
Ihr Lieben,
Fasnacht,
Fasnet oder wie auch immer ihr dazu sagt ist wieder einmal vorbei. Das ist
aber kein Grund um traurig zu sein, denn 's goht degege und die nächste
Fasnacht kommt bestimmt. Auf meiner Homepage unter
www.seevenirs.de
gibt´s T-Shirts mit der Aufschrift: 's goht degege und vieles mehr.
Schaut doch einfach mal rein - ich freu mich schon auf euch!
Grüßle
Anja
|
kigo
<kigo@zaun-kirchmaier.de>
???
Mi
25.02.2004
Hallo,
ich
suche Original Vogelmasken (Fasnets-Miniatur-Figuren aus dem Kunstatelier
Werner Vogel, Offenburg). Wenn Ihr eine zu verkaufen habt, bitte meldet Euch
bei mir!
Liebe Grüße,
Petra
|
Thomas
Bichler
<info@seeundberge.de>
Radolfzell
Mo
23.02.2004
Narri
Narro!
Viele
Bilder zur Fasnet am Bodensee und im Hegau gibt es wieder auf
www.outdoor-pictures.de.
Schaut mal vorbei!
Närrische Grüße
Das
SeeUndBerge-Team aus Radolfzell
|
Josef
Kolaric
<webmaster@singenin.de>
Singen
Do
19.02.2004
Hallo
und Hoorig!!
Hallo
und Hoorig, Bilder und Impressionen von Butzenlauf in Konstanz, sowie
Narrentreffen in Steißlingen Tengen und Singen gibt es bei
http://www.HeBoNet.de.
Es war wunderschön!!! Bis zum nächsten mal.
PS: HeBoNet.de (Hegau Bodensee Netz) ist ein Portal für die Region Singen
/ Hegau / Bodensee. Bitte weitersagen und wenn möglich einen Link auf
www.hebonet.de setzen. Danke!!!
webmaster
Josef Kolaric
|
Martin
Lauinger
<martin@lauinger.com>
Wiesbaden
SO
22.02.2004
Helau
- Alaaf - Narri-Narro!
Nach
einem längeren hardwarebedingten Ausfall der Webcam, können jetzt
alle Narren und Nichtnarren wieder einen aktuellen Blick aus meinem Fenster
auf einen Teil Wiesbadens (das Wetter in Mainz ist ähnlich !) werfen
und sich entsprechend mit Regenschirm oder Sonnenchreme ausstatten. Hier
der direkte Link für Drag and Drop:
http://home.main-rheiner.de/martin.lauinger/webcam.htm
oder
htth://www.martin-lauinger.de
-> Button: "webcam" www.martin-lauinger.de
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards / Salutations / Tanti Saluti
/ Saludos / Met vriendelijke groeten / Med vänlig hälsning / Muitos
Comprimentos,
Martin
Lauinger
|
Markus
Keller
<Kelarius@gmx.de>
Hegau
DI
17.02.2004
Hoorig!!
In
meiner Fotogalerie habe ich über 100 Maskenportraits vom Singemer und
Steißlinger Narrenumzug bereitgestellt. Viel Spaß beim Anschauen
und eine glückselige Fasnet wünscht aus Steißlingen,
Markus
Keller
www.fotopinnwand.de
|
Heinz
Hug, Ehren-Zunftmeister der Konstanzer Blätzlebuebe
<keine email-Adresse>
Konstanz
MI
11.02.2004
Woher
kommen all die vielen Fasnachtshexen ?
Der
"Narrenbote" Nr. 27, 2004, das "Journal Schwäbisch-Alemannischer Fasnacht"
als Sprachrohr der Vereinigung Schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte
(VSAN) befasst sich schwerpunktmäßig in zwei Abhandlungen mit
der epidemischen Verbreitung der Hexengestalt. Im Vorwort verspricht
Präsident Roland Wehrle, dass mit diesen Beiträgen der Ursprung
und Geschichte der Hexen nachgezeichnet werde.
Leider
geschieht dies im Hauptbeitrag von Dr. Jochen Schlicht "Hexen in der
schwäbisch-alemannischen Fasnacht"zu sehr in den von den jüngeren
Fasnachtsforschern vorgespurten Bahnen eines zu stark auf die Kirche fixierten
Blickwinkels. Schlicht führt an, dass es fundierte wissenschaftliche
Abhandlungen darüber, wie die Figur der Hexe in die Fasnacht gelangt
sei, bis in die 1980er Jahre nicht gegeben habe. Als Bahnbrecher dieser Forschung
stellt er den Tübinger Volkskundler Jörg Kraus und dessen Freiburger
Kollegen Werner Mezger heraus, um im folgenden Abschnitt sogleich zu der
zu erwartenden Aussage zu kommen, dass" das Bild von der Hexe (...) wie jenes
des Teufels von der Kirche geprägt" sei.
Dies
trifft zwar zu, sagt aber nichts über die eigentliche Herkunft der
Hexengestalt aus. Die heutige Forschergeneration setzt bei ihren Bemühungen
um die Aufhellung der in der heutigen Fasnacht nur noch schwach erkennbaren
Merkmalen vorchristlichen Riten und Maskenbräuchen erst in der
jüngeren Neuzeit ein. Zu einem Zeitpunkt, wo es der Kirche im Verbund
mit der weltlichen Obrigkeit gelungen war, paganistische Rituale und
Maskenaufzüge zu verbieten, oder zumindest umzudeuten, ihren Lauf zu
kanalisieren und in den christlichen Kalender einzubetten.
Es
wäre an der Zeit, dass unsere Fasnachtforscher ihre Scheu ablegen und
daran gehen, unvoreingenommen die Entstehung und Entwicklung der Masken und
ihrer Rituale zu ergründen. Vielleicht würde es ihnen dabei helfen,
wenn sie die Forschungsergebnisse ihrer europäischen Kollegen zu Rate
zögen, die nicht im Bann der deutschen Romantik stehen, und die auch
keinen Bruch in der Kontinuität der Forschung nach dem 2. Weltkrieg
demonstrieren müssen.
Daniel Fabre, Direktor der Sozialwissenschaften am anthropologischen Zentrum
von Toulouse, schreibt z.B. in seiner Abhandlung mit dem Titel "Karneval,
oder das Fest der Kehrseite" (erschienen in den Découvertes Gallimard,
Paris 1992) unter der Überschrift: "Die christliche Vereinnahmung"
folgendes: "Nach diesem letzten Aufblühen des Heidentums (Paganisme),
das eine Vielfalt an Hinweisen auf die möglichen Ursprünge des
Karnevals gibt, erscheint der christliche Festtagskalender wie das
allmählich erarbeitete Ergebnis einer historischen Auseinandersetzung.
Aus dieser Auseinadersetzung erhält der Karneval seinen Platz und
seine Formen, und hier gilt es nach seinen sichersten Wurzeln zu graben."
Fabre fährt fort: "Die Quellen der Gegnerschaft der christlichen
Lehre zu den alten Kulten liegen offen zu Tage. Die Götter der
Vergangenheit sind nicht gestorben. Sie sind von dieser Welt nicht einfach
verschwunden, sondern sind zu Dämonen erklärt worden. Und solche
gescheiterten Wesen feiert man nicht. (...) Der Mensch ist als Abbild Gottes
geschaffen worden. Er versündigt sich deshalb gegen Gott, wenn er sein
Bild verändert. Der Teufel wird als beunruhigender Meister der
Täuschung und der Maske bezeichnet."
Der
Autor des zweiten Beitrags, Michael J.H. Zimmermann, im vorgenannten Journal
der VSAN, kommt dem Ursprung der Hexe näher, wenn er von der
"hässlichen Alten" oder von der "alten Vettel" spricht. Genau diese
Alte, lateinisch vetula, spielte eine Hauptrolle in den Kalenden des Januar,
die sich mit dem Christentum in die von Rom eroberten Länder verbreitet
haben. Die in den christlichen Zeitablauf eingegliederten calendae januaris
der Römer blieben eine Insel des Heidentums. Cesarius, Bischof von Arles
im 4. Jahrhundert, kanzelte die Teilnehmer eines solchen Umgangs ab und erteilte
seinen Priestern die Anweisung:" Duldet nicht , dass sie vor unsere Kirchen
ziehen als Hirsch oder altes Weib verkleidet. Macht ihnen kein
Neujahrsgeschenk, tadelt sie , weist sie zurecht, und, wenn ihr könnt,
haltet sie davon ab!" Offenbar war dieser heidnische Heischbrauch, der in
etwa dem späteren "Küchleholen" entsprochen hat, so stark im Volk
verwurzelt, dass selbst Bischof Cesarius nicht an eine Abschaffung des Brauch
glaubte. Wie sonst hätte er in seiner Anweisung die Einschränkung
" wenn ihr könnt" gemacht? Jahrhunderte vor den Hexenverfolgungen der
Hl.Inquisition taucht in der Liste der Fragen, die am häufigsten in
den christlichen Strafgerichten des Hochmittelalters (um 800) gestellt wurden
, diese ständig auf: "Hast du getan, was die Heiden getan haben und
noch tun in den Kalenden des Januar als Hirsch oder altes Weib? Ein
Eingeständnis wurde mit drei Jahren (!) Buße belegt. Den
Männern wurde unter anderem das Tragen von Frauenkleidern , speziell
die Darstellung alter Frauen mit hässlichen und abstoßenden
Gesichtszügen verboten.
Bei
den Römern stand das alte Weib in den Kalenden für das alte,
abgelaufene, verbrauchte Jahr und genau diese abgetakelte Vettel ist die
Urmutter unserer heutigen Wilden Weibern, Schrättle oder Hexen,
die, ohne sich sonderlich Gedanken über ihre Herkunft zu machen, unsere
Fasnachtstage nutzen,um ab und an die Sau raus zu lassen.
Ho
Narro!
|
kleiner
roter Plätzler
<m.pfisterer@gatc-biotech.com>
Weingarten
DO
05.02.2004
Breisgau!!
Die
Fotos auf der Hompage
www.fotopinnwand.de
von Markus Keller sind wirklich schön. Lob an dich Markus Keller.
Wünsch euch allen noch ne glückseelige Fasnet
kleiner
roter Plätzler
|
Markus
Keller
<Kelarius@gmx.de>
Hegau
SO
25.01.2004
Hoorig!
In
meiner Fotogalerie
www.fotopinnwand.de
habe ich über 60 qualitativ hochwertige Bilder vom Nachtumzug am Freitag
und vom großen Narrensprung am Sonntag in Singen zum Anschauen
bereitgestellt. Es waren wunderschöne Umzüge, die uns lange in
Erinnerung bleiben. Sollte Bildmaterial von meiner Seite benötigt werden,
freue ich mich auf eine Anfrage über
webmaster@fotopinnwand.de
Viele
Grüße, Markus Keller
|
Josef
Kolaric
<webmaster@singenin.de>
Hegau
SO
25.01.2004
Hallo
und Hoorig
Bilder
und Impressionen vom Narrentreffen Singen im Jahre 2004 gibt es bei
www.hegauIN.de zu freien
Verwendung. (Kein Copyright). Es war wunderschön!!! Bis zum nächsten
mal. PS: hegauIN ist ein Portal für die Region Singen / Hegau.
webmaster Josef Kolaric
|
Gabriele
<gabriele.maier.heiligenberg@web.de>
Heiligenberg
SA
24.01.2004
Tolle
und sehr informative Seite
Hallo,
Tolle und sehr informative Seite, ich komme gerne wieder! Danke! Ich habe
schon versucht, einige Narren zu malen, sie sind auf meiner HP unter Fasnet
zu finden: www.gabrielemaier.de.vu Gruß
Gabriele aus Heiligenberg
|
Tobias
Schneider
toschnei@gmx.de
MO
19.01.2004
Quo
vadis VSAN?
Die
Hauptversammlung in Laufenburg hat es erneut gezeigt: Innerhalb der Vereinigung
gibt es kein gemeinsames Verständnis der Fastnacht. Aufgrund einer fehlenden
gemeinsamen Philosophie bleiben viele Fragen offen:
Wie viele Narrentreffen sollte eine Mitgliedszunft im Vorfeld der Fasnet
besuchen? Sollte es nicht verpönt sein, an der eigentlichen Fasnet andere
(VSAN-)Zünfte zum eigenen Umzug einzuladen? Ist mangelnde Historie Grund
genug, einer Narrenzunft den Zutritt zur Vereinigung zu verwehren? Welchen
Stellenwert ist dem Schnurren in den Lokalen, dem Rügerecht des Narren
und den Heischebräuchen der Kinder beizumessen? Sollte der Narr seinen
Kopfputz, seine Larve ständig tragen, oder gilt dies nur für den
Umzug? Die ehrliche Beantwortung dieser Fragen durch die Zünfte würde
die vorhandene Bandbreite innerhalb der Vereinigung deutlich machen.
Es
ist daher meines Erachtens dringend erforderlich, dass die Vertreter der
Mitgliedszünfte zusammen mit dem Präsidium eine Diskussion über
gemeinsame Wertvorstellungen und Ideale in Gang setzen. Ziel müsste
sein, dass die Vereinigung zukünftig in für das Fasnetbrauchtum
relevanten Fragen eine gemeinsame Sprache spricht.
Der
Prozess dieser (Neu-)Ausrichtung würde sicherlich schwierig werden.
Einige Zünfte würden die zu treffenden Entscheidungen nicht mittragen
können und gegebenenfalls die Vereinigung verlassen. Die VSAN tut dennoch
gut daran diesen Weg zu gehen. Noch hat sie es selbst in der Hand, weiterhin
die Führungsrolle unter den Narrenvereinigungen einzunehmen oder nur
eine unter vielen zu werden.
Um
als einfacher Narr meinen Beitrag zur Entfachung der Diskussion zu leisten,
sei mir noch folgende Äußerung gestattet:
Die
Aufnahme der Narrenzunft Baienfurt in die Vereinigung war meines Erachtens
falsch. (Von den 72 stimmberechtigten Mitgliedern der Vereinigung sehen das
immerhin 27 genauso.) Zur Begründung will ich kurz zwei Punkte
nennen.
1.
Die Vereinigung gibt ständig vor, traditionsbewusst zu sein. Mit der
Aufnahme Baienfurts hat sie das Gegenteil bewiesen. Keines der Baienfurter
Narrengewänder ist älter als 50 Jahre. Auch keine der Baienfurter
Brauchformen ist alt oder eigenständig; alles ist in ähnlicher
und älterer Form in anderen Narrenstädten zu sehen. Im Hinblick
auf die Aufnahme Baienfurts dürfte 50 bis 100 anderen Narrenzünften
"vergleichbaren Tiefgangs" die Aufnahme in die Vereinigung nicht verwehrt
werden.
2.
Die Narrenzunft Baienfurt besucht (laut eigenem Internetauftritt) bis zu
zehn auswärtige Narrensprünge in der Vorfasnetszeit. An der
eigentlichen Fasnet kommen nochmals fünf hinzu; gar zwei an einem Tag
(am 24.02.2004 beispielsweise: Narrensprung Saulgau, Treffpunkt Feuerwehrhaus
09:30, Narrensprung Hayingen, Weiterfahrt von Saulgau!!). Diesen Fasnetstourismus
finde ich persönlich unerträglich.
Nachdenklich grüßt
Tobias
Schneider, Endingen am Kaiserstuhl Zunftbruder der Endinger Narrenzunft 1782
e.V.
|
Stefan
Rösch
<roesch.mail@gmx.de>
FR
31.10.2003
Rübengeister,
Kilbe/Kirwe contra Halloween
Vielen
Dank an den Präsidenten der Vereinigung Schwäbisch-alemannischer
Narrenzünfte und seinen kritischen Anmerkungen zu Halloween. Es ist
wichtig, dass nicht nur die alten Fastnachtsbräuche erhalten bleiben,
sondern auch die anderen regionalen Bräuche im Jahreslauf. Es geht nicht
darum zu Nörgeln, sondern aufzuklären.
Ich kenne den Brauch der Rübengeister noch aus meiner Kindheit. Meine
Freunde und ich waren immer mit Begeisterung dabei. Warum sollten die Kinder
also innerhalb der kurzen Zeit die alten örtlichen Bräuche zugunsten
eines eingeführten Brauches aufgeben? Ich denke, es liegt schlichtweg
an der fehlenden Weitergabe. Die alten Bräuche sind keine alten Zöpfe,
sie können auch die Kinder kommender Generationen begeistern. Dafür
muss man die Erinnerung daran aber wach halten und die Kinder in die
Bräuche einführen. Schulen und Kindergärten wären neben
dem Elternhaus ebenfalls gefragt. Vielleicht nimmt sich die Vereinigung und
der Präsident als zukünftige Aufgabe auch den anderen alten kirchlichen
und weltlichen Bräuchen an und versucht sie mit Begeisterung weiter
zu geben. Als Institution wäre die Vereinigung dazu gerade aufgerufen.
Viel Erfolg!!!
Stefan
Rösch
|
Josef
Dorn
<Dorn-Josef@t-online.de>
Spaichingen
SO
10.08.2003
Gratulation
Gratulation
und Glückwunsch zur wirklich gelungenen Homepage eurer Vereinigung.
Josef Dorn
78549 Spaichingen
Ringpräsident des Narrenfreundschaftsringes
Schwarzwald-Baar-Heuberg
|
Hanne
<Hanne1108@aol.com>
Markdorf
MI
29.04.2003
Fasnacht
voll cool
Hi
ich finde Fasnacht voll cool,denn ich juck immer bei Markdorf mit und habe
auch eine eigene karbatsche.
|
Palmer, Hermann
<HPalmer@Hummel-Print.de>
71106 Magstadt
FR
21.03.2003
Fasnet
Fasnet auch mal kritisch gesehen
Es
ist wie in den anderen vier Jahreszeiten auch: Kritik läuft meistens
leer und beeinflusst die Entwicklung eher wenig. Aber sie spiegelt doch ein
gewisses Unbehagen wieder und wird zum Ausdruck von Sorge und Nachdenken.
Die Themen sind bekannt: Fasnettourismus, pure Unterhaltungssucht,
Überorganisation, Verzwergung der Narrenfreiheit, wildes Kopieren und
Exportieren von Bräuchen und Künsten, inflationäre Erscheinungen
welche eine Art von Einheitsbrauchtum produzieren als Schreckgespenst derer,
welche die Vermassung registrieren und die Qualität schwinden sehen.
Die Kritik beginnt nach Schuldigen zu fahnden. Aber gibt es die überhaupt?
Es wäre zu kurz gefasst, sich auf Personen einzuschießen. Selbst
die Frage, ob die unzähligen Neugründungen nach immer den selben
Schemata einfallsloser Nachahmerei Krebsgeschwüre sind, oder einfach
als Zeitgeisterscheinungen zu werten wären, bleibt unbeantwortet. Aber
irgendwie ist eben doch klar, dass die ungezählten inflationären
Tendenzen den Charakter der Zersetzung schon in sich tragen. Jene Fasnet,
welche mal Heimat, Dialekt und Landschaft hatte und ihre uilenspiegelsche
Originalität zelebrieren konnte, verliert sich in Vermassung und flacher
Einfalt.
mfG
Hermann Palmer
|
Surhebel
<surhebel@yahoo.de>
...
MI
12.02.2003
Eintrag
zum Narrentag 2003 in Rottweil
Lieber Webmaster,
ich
gebe Dir vollkommen recht. Derartige Einträge sprechen für sich
und lassen auch den Verfasser in einem entsprechenden Bild erscheinen. Sicher
war der Narrentag in Rottweil eines der Highlights in diesem Jahr, aber ein
weiteres war sicher auch das Jubiläumstreffen der Narrenzunft Frohsinn
in Donaueschingen. Ich denke, wir sollten alle miteinander froh sein Bestandteil
eines derartig lebendigen Brauchtums zu sein und es muß sich sicher
keiner vor dem anderen verstecken (schließlich beinhaltet die VSAN
auch heute noch viele alte, historische Zünfte, die sich durchaus mit
den "Rebellen" messen lassen). Und es geht ja auch miteinander, wie der Auftritt
der Villinger beim Brauchtumsabend in Donaueschingen gezeigt hat oder wie
die vereinigungsübergreifende Teilnahme an der Häsausstellung in
Villingen zeigt (viele Zünfte aus der VSAN, aber auch Villingen, Rottweil
und Oberndorf). Einige unbelehrbare, wie der anonyme Gästebuchschreiber,
wird es immer geben. Unabhängig davon hoffe ich, daß alle die
kommende Fasnet genießen möge, jeder nach seiner Fasson oder wie
man in unserer Region sagen würde "Jedem Narre sei Kappe".
Dein
(auch anonymer) Surhebel aus Villingen
|
Anonym
<RRE3498@aol.com>
...
FR
31.01.2003
(Kein
Thema)
Wer den Narrentag 2003 in Rottweil erlebt hat, kann sicher nachvollziehen,
daß die "Rebellenzünfte" Elzach, Überlingen, Rottweil und
Oberndorf dieser Narrenvereinigung bereits 1953 den Rücken gekehrt haben.
Das war FASNET pur. Einfach Spitze !!
Anmerkung
des Webmaster
Wer anonym so etwas ins Gästebuch schreibt - da finde ich den Betreff
sehr gut: "Kein Thema" !
Allen Narrenfreunden aus Villingen, Überlingen, Rottweil, Elzach und
Oberndorf eine schöne Fasnacht,
Uli
Topka, Konstanz
|
Wilma Schott
<schott.w@gmx.de>
...
SO
26.01.2003
Übertragung
der Narrentreffen
Hallo, wir freuen uns jedes Jahr sooooo sehr auf die Übertragungen der
Narrentreffen. Leider ist es sooooo Schade, daß die übertragungen
fast immer zu früh abgebrochen werden. Bitte bemüht euch darum,
daß alle Umzüge bis zum Schluß gesendet werden. Es ist doch
wirklich schade nie den Schluß zu sehen. Stellt euch mal vor die
Bundesliega wird übertragen EUER Favorit schießt den Ausgleich
30 Min. vor dem Schlußpfiff und es wird ein anderes Programm
übertragen --- FINDET IHR DAS TOLL???????????? MACHT EUCH DOCH BITTE
ERNSTHAFTE GEDANKEN
Liebe Grüße und eine glückseelige Fasnet
|
Dieter Habernickel
<DHabernickel@t-online.de>
Hechingen
FR
24.01.2003
Narrentreffen
in Hechingen
Ha Glückselige Fasnet,..... Narri Narro von dr Zoller Alb ond Hechenga......
http://www.hechingen-onddromrom.de
Liebe Grüße und eine glückseelige Fasnet
|
Andreas Lotter
<andreaslotter@web.de>
Fr
24.01.2003
Hallo,
ich habe noch was zum Eintrag von Markus Siegel und Bernd Weckert
hinzuzufügen: Grundsätzlich stimme ich den beiden in Ihrer gesamten
Argumentation zu. Die Friedensaktivisten, die 1991 den Narrenzünften
zum Teil Gewalt androhten für den Fall der Durchführung von
Fasnetsveranstaltungen, konnte man moralisch damals noch ernst nehmen. Aber
heute muß ich all diese Leute fragen: Wo wart ihr beim Krieg in Kroation?
Wo wart ihr beim Krieg in Bosnien? Wo wart ihr beim Krieg in Tschetschenien?
Wahrscheinlich dort, wo ihr auch seid wenn in China ein Sack Reis umfällt!
Derartige Leute kann ich nicht mehr ernst nehmen! Aber die VSAN hat bei ihrer
Tagung in Tettnang durch den Vorsitzenden Roland Wehrle verkündet, daß
die Fasnet unabhängig von einem Krieg stattfindet und das sie eine andere
angemessene Weise finden wird, den Opfern ihre Anteilnahme auszudrücken!
Und jetzt sind wir alle gefordert uns solidarisch hinter Roland Wehrle zu
stellen! Und auch die Jecken von Köln und Düsseldorf haben bereits
ahnliches verlauten lassen. Ich danke deshalb der VSAN und den Funktionären
von allen Fasnets- und Karnevalszünften in Deutschland, die hier eindeutig
Stellung bezogen haben.
Eine glückseelige Fasnet euch allen und stoppt W.!
|
Michael Neuberger
<MNeuberger@t-online.de>
Oberkirch
Di
21.01.2003
Ein
Dickes Lob !!!
Liebe Häxe, Hansele, Narre und onderi Fasentsverruckdi !! Ich las in
unserer Tageszeitung daß der VSAN eine Homepage hat und dachte mir,
schau einfach mal rein. Ich muß sagen ein äußerst gelungenes
Werk. Hier erfährt der Narr alles was er wissen muß über
Brauchtum und deren Pflege, Tradition und Termine. Eines fehlt allerdings
vielleicht doch. Ein Newsletter den mal als Fasentsverruckter zumindest
über die Fasentszeit bekommt. Könnte man das nicht noch als
Höhepunkt einrichten. Ich zumindest wäre dankbar. Ich bin ein
begeisteter Narr was Tradition und Brachtum angeht und verfolge auch viele
Umzüge live oder per TV des VSAN. Das sage ich auch mit ein wenig Neid,
das gebe ich ganz offen zu, weil ich und meine Familie wären auch gerne
in einer Narrenzunft oder Vereinigung aktiv wo dem VSAN angehört. Warum?
Ganz einfach. Ich hasse nichts mehr wie daß man von oben bis unten
mit Konfetti oder Stroh oder dergleichen vollgestopft wird. Auch total betrunkene
Narren die dann auch noch am Umzug teilnehmen sind für mich wiederlich.
Nichts gegen ein, zwei Bierchen oder ein, zwei Gläschen Wein oder
Glühwein, aber man sollte noch wissen was man tut. Genau das mußte
ich erleben in diesem Verein wo ich zum Glück nur zwei Jahre Mitglied
war. Hier war sinnloses betrinken und absichtlich Schäden verursachen
(wie. z.B. Gläser oder Flaschen auf dem Boden zertrümmern) über
die Fasentszeit an der Tagesordnung. Als diese Gruppe dann auch noch gegen
Kinder waren in dem sie keine aufnahmen war für mich dieser Fall erledigt.
Doch leider gibt es erst ab Offenburg Zünfte die dem VSAN angehören
und wo ich bzw. wir aktiv sein könnten. Aber wahrscheinlich haben wir
dort keine Chance in den Verein eintreten zu können, weil wir ja von
auswärts wären, SCHADE !!! Uns würde das echt Spaß und
Freude bereiten aktiv an einem solchen Vereinsleben teilzunehmen. Die
Althistorische Narrenzunft Offenburg oder die Hexen aus Offenburg oder Gengenbach
oder auch ander aus dem Kinzigtal gefallen uns sehr gut. Aber diese können
wir leider immer nur am Umzug ansehen anstatt Aktiv mit dabei zu sein. Naja
kann man eben leider nichts machen. Wir wünschen allen aktiven eine
schöne Närrische Zeit. Wie sagt Sonja so scheee: Ä Glickseeligi
Fasnet äich alle
Herzliche Grüße aus Oberkirch senden
Michael, Renate und Jeannine Neuberger
|
Markus Siegel
<markus-siegel@gmx.de>
Vogtsburg, Kaiserstuhl
Do
16.01.2003
Vielen
Dank Bernd Weckert,
Sie haben mir aus der Seele geschrieben. Ich frage mich ernsthaft, was Werner
Mezger zu seiner Aussage bewegt hat. Gerade er müßt doch wissen,
daß Ablenkung in schweren Zeiten absolut wichtig ist. Und dazu gehört
die Fasnet. Ich frage mich ernsthaft, warum die Verbände jetzt schon
wieder den gleichen Schmarren wie vor 12 Jahren auftischen. Hat man damals
nicht doch hinterher gemerkt, wie unnötig es war, die Fasnet abzusagen
? Jetzt umso mehr, da dies ein Krieg wäre, den nur der Busch in seiner
Kriegsgeilheit erzwingen will. Und da sollen wir Narren auch noch die wirklichen
Deppen spielen ? Wie Sie sagten, reagierte das Ausland schon damals nur mit
Unverständnis auf die Reaktion der Deutschen, die Fasnet abzusagen !!!
Das kann doch nicht wahr sein, daß diese Diskussion jetzt schon wieder
aufflammt. Erhebliche Verlust bei allen Verbänden, Vereinen und der
Gastronomie und bei allen, die von der Fasnet profitieren. Das darf nicht
nochmal vorkommen ! WEM UM HIMMELS WILLEN HILFT DENN EINE ABSAGE ? SOLL DAS
ETWA DIE VERBUNDENHEIT DER DEUTSCHEN ZEIGEN ??? Wer ist so naiv das zu glauben
? Nein, wir Narren sind es nicht ! Meine lieben Damen und Herren, die Ihr
die Narren (angeblich) vertretet : Seid Ihr denn wirkliche Narren ? Kennt
Ihr die Interessen Eurer Mitglieder ? Fragt Euch doch mal selbst, ob das
nicht die falsche Moral ist ! Närrische Grüße, denn ich freu'
mich auf eine unterhaltsame Kampagne, wir brauchen sie !!!
|
Bernd Weckwert
<beate.rampone@t-online.de>
Konstanz
So
12.01.2003
Sehr
geehrter Narrenfreund, sehr geehrte Narrenfreunde,
leider und zu meinem Erstaunen höre ich, daß Ihre Vereinigung
wieder einmal - ziemlich sicher - entgegen der Meinung der meisten Narren
mittlere bis große Einschränkungen der Aktivitäten im Falle
eines Krieges plant. Auch der Oberbrauchtumspfleger, Herr Mezger, hat sich
wieder einmal zu Wort gemeldet. Allerdings, m.E. in einer sehr unqualifizierten
Art und Weise. Scheinbar sehnt sich dieser Mann ins Mittelalter zurück.
Es ist nicht zu fassen, daß wir Deutschen immer als erste - im falschen
Respekt vor dem Mist den Andere verbrechen - uns in Ehrfurcht verneigen und
zehn Bücklinge extra veranstalten. Weshalb müssen die Menschen
die gerne Fasnacht machen und das Brauchtum pflegen bestraft werden? Sie
verhalten sich nicht besser als die bescheuerten Politiker. Ist Ihnen etwa
eigefallen die Betroffenen zu fragen? Nein, es wird vermutlich wieder einmal
einfach über andere Köpfe hinweg bestimmt. 1991 war dies nicht
anders. Ich war damals in Teneriffa. Dort wurde Fasnacht / Karneval gefeiert
und zwar recht ordentlich. Darüber hinaus interessiert dies alles kaum
jemand. Nur wir müssen, sollen - wie auch immer - die ersten und vermutlich
die einzigen sein die mit Konsequenzen bedacht werden. Jahrzehntelang finden
Weltweit Kriege statt, verhungern Menschen zu tausenden - täglich. Das
interessiert kein Schwein. Das ist ein Verhalten das nicht nur zum Himmel
schreit, sondern auch noch verlogen und heuchlerisch ist. Jetzt wo einige
blut - und kriegsrünstige Nationen Schlagzeilen machen bricht man
plötzlich in Panik aus. Lassen Sie die Kirche im Dorf und die Menschen
ihre Fasnacht feiern. Durch Ihre angesagte Abstinenz verbessern Sie nichts,
verändern Sie nichts noch halten Sie etwas auf. Hier sind Andere gefragt,
nicht die Narren. Nicht zuletzt in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit
sollte Ihr Ansinnen keinen Nährboden finden. Täglich wird gejammert
wie schlecht die Geschäfte gehen. Der Einzelhandel klagt, die Gastronomie
klagt. Wollen Sie diesen Teil der Gesellschaft zusätzlich bestrafen
indem Sie diesen Wirtschaftsfaktor auch noch abwürgen? Menschen die
aufs Geldverdienen an Fasnacht angewiesen sind auch noch aufs Maul hauen?
Wollen Sie sich diesen Schuh ernsthaft anziehen? Das wäre der Gipfel
der Dreistigkeit. Bitte überdenken Sie Ihre Haltung im Sinne der
Brauchtumspflege.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Weckwert
|
Lorenz, Jürgen
<LorenzJ@bw.lsv.de>
Ettlingen
Di
07.01.2003
Liebe
Fasnachtsfreunde,
ich finde es gut, das das Brauchtum von Euch und allen anderen Narren so
gepflegt wird das ich hier und da mal wieder eine schöne Fasnacht (z.B.
Rottweil, Gengenbach) erleben kann. Ich komme aus Völkersbach bei Karlsruhe
(Nordschwarzwald) und habe mich in meiner Kindheit schon als Fasebutz verkleidet.
In der Gruppe sind wir von Haus zu Haus gegangen und baten um eine kleine
Spende (Eier, Schokolade, Geld). Dann fuhr ich in den 60er Jahren mit der
DB über Offenburg, Triberg nach Radolfzell zu meiner Tante. Es war Fasnacht
und ab dem Kinzigtal stiegen öfters Narren zu. Bis in Radolfzell die
ganze Narrenschar ausstieg und der Bahnsteig mir ein farbenfrohes Bild bot.
Der Lärm bestand aus Musik und anderen Instrumenten. Es war ein wunderbares
Erlebnis.
Später wurde ich Mitbegründer der Ettlinger Rebhexen (seit 1979)
und besuchte als alemannische Zunft oft den großen Fasnachtsumzug in
Freiburg. Es hat mir immer Spaß gemacht den Zuschauern eine Freude
zubereiten besonders den Kindern. Was ich allerdings feststellen musste ist,
dass der Narr in den Narrenhochburgen mehr geachtet wird als in den Gebieten
mit rheinischem Einschlag. Voller Freude erwarte ich den ersten Umzug wo
ich als aktiver wieder " Narri Narro " rufen und den einen oder anderen Scherz
mit den Zuschauern treiben darf. Ich wünsch allen Narren eine schöne
und gesunde Fasnacht.
" Rebi Rebo "
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Lorenz
|
Narrenzunft d' Dammglonker e.V. 1955
<info@dammglonker.de>
Langenargen
Sa
04.01.2003
Wir
haben für alle Narrenfreunde einen Chatroom eingerichtet. Wollt Ihr
Euch mal so richtig ausgiebig u.a. über das Thema "Fasnet" mit
Gleichgesinnten virtuell unterhalten, dann geht doch einfach auf unsere Homepage
unter www.dammglonker.de
Treffpunkt im Chat ist in der Probephase täglich ab 19 Uhr oder
zu anderen Zeiten, die Ihr mit Euren eigenen Chatpartnern selbst ausmachen
könnt. Viel Vergnügen und e scheene Fasnet wünscht die NZ
d'Dammglonker aus Langenargen.
|
Jürgen Blank
<JJ.Blank@t-online.de>
Hasle
Di
31.12.2002
Hallo liebe Narrenfreunde,
nachdem
das wieder gelungene Narren-Journal erschienen ist, möchte ich jedoch
zum darin als Einleger enthaltenen Narrenfahrplan noch eine Anmerkung machen.
Zum großen Entsetzen haben wir von der Narrenzunft Haslach im Kinzigtal
festgestellt, daß nun schon mehrmals unser Narrenfahrplan falsch abgedruckt
ist. Unsere Narrotaufe findet nur am Samstag, den 08. Februar statt, nicht
auch noch am 11. Januar. Und, was noch viel ärgerlicher für uns
ist: Auch wir haben am Fasnachts-Sonntag einen Großen Umzug, dieser
wurde im Fahrplan komplett unterschlagen. Er beginnt um 14.00 Uhr und dazu
laden wir auf diesem Wege alle närrisch interessierten Zuschauer recht
herzlich ein, die Ortsfasent sehen möchten und nicht ein zusätzliches
"Kleines Narrentreffen" mit vielen Gastzünften. Also am Fasent-Sundig:
auf nach Hasle, wir freuen uns auf Euch.
Mit närrischer Vorfreude auf eine tolle Fasent 2003
Jürgen Blank, Zunftmeister der Narrenzunft Haslach
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Hardy Gertz
<h.gertz@t-online.de>
Sachsen-Anhalt
Do
19.12.2002
Nur für den Fall, dass auch einmal Profi-Kollegen zu dieser Seite finden:
Lasst bitte, bitte Vorsicht walten für den Fall, dass Euch Narren einmal
um Fotos bitten. Ich habe da nämlich ganz bittere und unliebsame Erfahrungen
machen müssen. Ich war 2001 beim Narrentreffen in Meersburg und habe
mich dort auf Anfrage bereit erklärt, der gastgebenden Zunft Fotos von
ihrem Narrentreffen zu schicken.
Ich komme aus Sachsen-Anhalt, musste also sehr weit reisen und war wohl in
einer Art emotionaler Überreaktion vom dem herrlichen Geschehen in Meersburg
so fasziniert, dass ich der Zunft später rund 300 Abzüge geschickt
habe. Ohne irgendwelche Honorarforderungen, Aufwandsentschädigung, etc.
wollte ich auch gar nicht. Die Fotos machen sich bestimmt gut in der
Zunftchronik, oder wo auch immer.
Aber.... Es kam kein Antwortschreiben, kein Dankeschön, null Reaktion.
Nix, rein gar nix! Bis heute nicht. So etwas von Undank ist mir in meiner
ganzen Laufbahn als Fotograf noch nicht untergekommen. Da haben sich bei
mir schon Leute für nur ein Foto bedankt und das auf eine Art und Weise,
dass es fast schon peinlich war.
Echt peinlichIich finde ich jedoch das Verhalten der Meersburger. Dieses
ist einfach nur beschämend und einer solch ehrbaren Zunft unwürdig,
wenn man bedenkt, dass ich ja von einem Zunftmitglied angesprochen wurde
und nicht umgekehrt.
Ich hoffe nur, dass es in der VSAN nicht noch mehr solch undankbarer
Zunftgenossen gibt. Mir war das jedenfalls eine Lehre und ich werde mir die
Narren künftig besser anschauen, bevor ich mich mal wieder breitschlagen
lasse und Fotos weitergebe. Trotz alledem, Eure zauberhafte Fasnet werde
ich aber weiterhin besuchen.
Hardy Gertz Fotojournalist Narro
Echt
peinlich - findet auch der Webmaster der VSAN. Oder, lieber Meersburger,
bist du so überarbeitet und gedankenverloren, daß nicht einmal
ein einfaches Dankeschön möglich ist. Dieses unrühmliche Beispiel
sollte uns - zumal in er Vorweihnachtszeit - doch zu denken geben. Aber sicher
ist alles nur ein Mißverständnis und ein dickes Dankeschön
wird vom See in Richtung Sachsen-Anhalt geschickt - oder ???.
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Uli Topka
<uli.topka@gmx.de>
Konstanz
So
15.12.2002
Hallo ihr Narren von Nah und Fern,
ich hoffe, ihr schreibt auch per Mail in das Gästebuch. Ich werde diese
Meinungen dann so schnell wie möglich in das Gästebuch stellen.
Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen guten Start
in die neue Fasnachtsaison wünscht euch euer Webmaster
Uli
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